Onlinezeit

Via Technorati habe ich festgestellt, dass mich das Stöcken sogar schon zwei Mal getroffen hat. o.O Einmal von Fabian und einmal von Mandy.

Die große Frage ist: Wie verbringe ich meine Onlinezeit?

Wenn ich morgens aufstehe ist das recht einfach:

1. ICQ einschalten
2. eMails abrufen
3. Studiengangsforum checken
4. Kurz die News bei faz.net überfliegen und bei Interesse näher lesen

Nebenbei wird dann das Müsli gelöffelt.

Allgemein kann man wohl formulieren:

* eMails – viel fürs Studium, aber auch einzelne private Dinge, mein Projektteam könnte doch glatt da nen Spamordner für mich anlegen (der Vorschlag kam im Scherz ja schonmal ^^’)
* ICQ – das beste Mittel, um mal schnell noch jemanden zu erreichen und was abzuklären. Vorausgesetzt, die Person ist on. ^^’
* Skype – wie sonst, sollte man auf Dauer eine Fernbeziehung überleben? O=)
* Blog – Einträge schreiben, auf anderen Blogs lesen, kommentieren je nach Laune etc.
* Studiengangsforum / Nachrichten

Hin und wieder surfe ich auch gern bei conceptart.org vorbei oder suche via Suchmaschinen nach Seiten über digital Painting. Gerade allerdings aus Zeitgründen weniger. >.>

Was für ein Tag.

pflaenzchen

I. Wohnungsbesichtigung

Kaum ist man zu Hause, macht man tausend andere Dinge statt seiner Arbeit. Da mein Paps gestern von einer Konferenz wieder kam und das heute nacharbeiten musste, bin ich mit meiner Ma heute früh nach Neuruppin zur Wohnungsbesichtigung für meinen Bruder gefahren. Nya, nicht sehr erfolgreich. Beim ersten war die Wohnung nett, dafür kamen wir uns vor wie in einem Altenheim. Und bei der zweiten Wohnung, war das “zweite Zimmer” für uns nicht mehr als ein Flur. Nunja, somit nach unserer Definition keine Zweiraumwohnung, also auch rausgeflogen. Nagut, mein Bruder steht ja nicht unter Zugzwang, zur Not bleibt er halt nen Monat länger in seiner jetzigen Wohnung.

II. Baumarkt

Im Anschluss waren wir noch schnell in der Wohnung meines Bruders, Post rausnehmen und Blumen gießen. Derzeitig ist er noch zum Praktikum in der Nähe von München. :) Danach gings noch zu Obi. Eigentlich habe ich Draht oder etwas ähnliches gesucht, um die Lücken in meinem Gitterdeckel meines Hamsterkäfigs kleiner machen zu können, denn in dem Haushalt, in den ich ziehe, gibt es zwei Schlangen. Für Menschen ungiftig und nicht sehr groß, für einen Zwerghamster aber eine potentielle Gefahr und es gibt ja immer einen Bruchteil einer Chance, dass doch mal eine ausbüchst. Habe dort schlussendlich eine Gaze geholt. Lilo kommt sowieso nicht an den Deckel, es ist Luftdurchlässig, einfach und war mit 1,99 auch verhältnismäßig günstig. Dabei hab ich dann auch noch ein Pflänzchen für mein geliebtes Blumentöpfchen gekauft. ^^

III. Krankenhaus

Wieder zu Hause gab es Bratnudeln, die Papa beim Chinaimbis geholt hatte. Wenn man das lange nicht gegessen hat, ist das mal wieder ganz schön lecker. Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht, denn dann ging es auch schon nach Kyritz, also wieder eine halbe Stunde Fahrt. Dort liegen meine beiden Omas derzeitig im Krankenhaus. Dabei gab es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die eine ist nach Ihrer Knieoperation hoch motiviert das Laufen zu üben und hat sich riesig gefreut, dass ich da war. Bei der anderen schwächelt gerade der Kreislauf und da ist sie derzeitig recht wehleidig. Wir hoffen, das legt sich auch wieder…

IV. Ende

Wieder zurück ging es dann gleich zum Einkauf. Puh, nichts geschafft, und doch kaputt. Und schonwieder ein verdammt langer Eintrag, sry. ;)

Die Brücke und der Fluss

Noch vor einer Woche, als ein Kommilitone zu mir meinte “Chrissi, falls wir uns nicht mehr sehen, wünsch ich dir viel Erfolg im Praktikum” da dachte ich so – hey, ich bin noch nen ganzen Monat hier. Doch gestern ist mir selbst soetwas über die Lippen gekommen. Plötzlich, nun, da das Ende naht, nagt es an mir.

Da habe ich heute womöglich das letzte Mal in meiner Buchhandlung des Vertrauens eine Bestellung aufgegeben. Heute werde ich womöglich das letzte Mal in das Wernigeröder Kino gehen.

Und dann fallen mir die Dinge auf, die ich gern noch tun würde: Ich will noch einmal zum Agnesberg hinauf und auf das Schloss hinabschauen. Dafür darf es aber nicht regnen, denn dann wären die Trampelpfade womöglich zu rutschig. Und ich würde eigentlich auch gern mal die Brockenbahn fotografieren, wie es all die Touristen machen, die dann immer an der Kreuzung stehen und bei deren Anblick ich bisher immer gegrinst habe.

Auch ein Fotoalbum habe ich nicht mehr geschafft und ich merke, dass ich das Tuten der Brockenbahn, die hinter dem Hochschulgelände entlang fährt, vermissen werde. So viele kleine Dinge.

Doch da erinner ich mich an eine Freundin, die beim Spazieren gehen zur Anfangszeit unseres Studiums einmal meinte, wenn sie einen Fluss sieht, dann denkt sie an all die schönen Dinge, die auf sie zu kommen werden. Und ich mag die Metapher.

Und so lautet die Erkenntnis des Augenblicks: Wenn ich auf einer Brücke stehe, und all die lieb gewonnenen Dinge davon fließen sehe, dann muss ich mich umdrehen und den neuen, faszinierenden Dingen entgegen sehen, die mich erwarten werden. Und dann ist natürlich noch immer die Brücke da, jene Freunde und Familie, die mir erhalten bleiben.

Sonntagsspaziergang

sonntagsspaziergang

Nachdem ich heute endgültig meine Flashabgabe eingereicht habe (Danke an Schmolli, die noch nen Fehler entdeckt hat ;) ), dachte ich mir, so ein wenig Sauerstoff würde man wieder ganz gut tun. Ein Spaziergang in die Stadt schien da genau das Richtige und bei der Gelegenheit kann man natürlich auch mal bei der Bank vorbeischauen.

Nunja, das Wetter hielt sich, sprich es regnete nicht. Aber alles Grau in Grau, so trist, das es schonwieder deprimierend war. Schließlich entschloss ich mich, den Rückzug anzutreten. Schon wieder raus aus der Innenstadt fiel es mir ein: Bank vergessen. Ein wenig genervt drehte ich mich um, während ein Stimmchen in mir meinte “Wer weiß, wozu es gut ist?”.

Und siehe da – auf dem Marktplatz sehe ich zwei bekannte Gesichter, die auch gerade einen Spaziergang machten. Ich schloss mich an und war wohl noch ein Stündchen unterwegs und nun sind wir spontan für Dienstag zum Kino verabredet. “Der seltsame Fall des Benjamin Button” – den wollte ich schon länger sehen, wusste nur nicht mit wen. Nun ists raus. ^^

Da kann ich mal ein wenig wieder an meiner Freizeit arbeiten und bissl “socialn”, wie es eine Freundin zu Schulzeiten immer nannte.

Ich konnte es nicht lassen

Nachdem ich die Heuglocken letztens schon bei Fressnapf sah un dann auch bei Emma in Aktion, habe ich gestern beim Einkauf mich spontan entschieden, Lilo auch eine u holen. Hab mich für die mit Löwenzahn entschieden. Anfang war ich ja etwas irritiert, Lilo nutzte das Ding zum hochklettern und nagte als erstes die Plastehalterung an. Doch irgendwie schien sie schnell mitzubekommen, dass das eigentlich interessante unten war. Und heute Morgen konnt ich sie dann in aller Ruhe knabbern hören. ^^

Schade, das bei YouTube immer die Quali so leidet…