Ein dickes Ding!

Neulich hatte ich von unserem Besuch auf dem Wise Guys Konzert berichtet und euch einige ihrer Songs vom neuen Album vorgestellt. In der letzten Woche kam nun das nächste Video heraus – diesmal zu dem Song “Ein dickes Ding!”

Ich muss zugeben, dass ich beim ersten Anhören von dem Song nicht ganz so überzeugt war – mittlerweile hat er sich jedoch zu einem absoluten Ohrwurm entwickelt. Vor allem Andrea passt mit der englischen Textzeile richtig super rein. Aber hört selbst. ;)

Zu meinem Konzertbereicht

Wenn Plastik Giganten in die Knie zwingt

Neulich stolperte ich in meinem Facebook Stream über einen Beitrag, der von einem gestrandeten Pottwal berichtete und ein trauriges Bild eines verendeten Riesen zeigte. Da ich um solche Berichte nie herum komme, klickt ich natürlich auf den Beitrag.

Pottwal Strangung - Beitrag auf Facebook

Doch ich wurde nicht auf einen Zeitungsartikel gelandet, sondern stolperte über einen Unterschriften-Aufruf, der Aldi auffordern soll, die Praktiken seiner Subunternehmer stärker zu kontrollieren. Dazu verlinkt war dann auch der tatsächliche Beitrag – der Wal war bereits im März letzten Jahres gestrandet.

Wale stranden aus verschiedenen Gründen und es ist jedes Mal traurig. Doch dieser Fall scheint besonders zu sein! Vorab für euch zur Information:

Ein Pottwal wird im Schnitt 16m lang und wiegt 41.000 Tonnen.

Zum Vergleich: Ein Kleinwagen wiegt je nach Hersteller ca. 1,5 Tonnen (Leergewicht) und hat eine Länge von 3,8 bis 4 Metern. Also 4 Kleinwagen hintereinander ergeben die Länge eines Pottwals – und über 27.000 Wagen bräuchten wir, damit sie das gleiche Gewicht auf die Waage brächten, wie dieser sanfte Riese. Ziemlich groß, oder? Pottwale können aufgrund ihres Körperbaus und dem Waltran in ihrem Kopf besonders tief tauchen, wo sie sich unter anderem auch mit Riesenkalamaren anlegen. Sie gehören zu den bedrohten Arten und leben unter anderem im Mittelmeer. Im filmischen Bereich ist wohl der weiße Pottwal aus Moby Dick der Bekannteste seiner Art.

Ein solcher Wal strandete also im März 2013 an der Küste Spaniens. Und als Experten ihn aufschnitten, war klar, was ihn getötet hatte: In seinem Inneren fanden sie unzählige Teile an Plastik, darunter Plastiktüten, Seile und vor allen Dingen Plastikfolien, wie sie in Gewächshäusern genutzt werden.

17kg Plastik töteten diesen Giganten.

Ich finde dieses Fazit unheimlich traurig und habe mich entsprechend an der Kampagne beteiligt. Doch sind wir ehrlich. Hier ist es ein Zulieferer von Aldi, das nächste Mal ist es ein Supermarkt. Das Problem sitzt also viel tiefer. Ich weiß, dass auch wir viel zu selten Produkte aus der Region kaufen, die nicht unter künstlichen Bedingungen in Gewächshäusern günstig heran gezüchtet wurden. Eigentlich müsste man das viel stärker tun und auf regionale Produkte zurück greifen. Sowohl im Supermarkt oder – noch besser – auf dem Markt direkt vom Bauern kaufen.

Ein anderer Aspekt für mich ist dabei nach wie vor: Vermeidung von Plastik Müll. Stoffbeutel und wiederverwendbare Einkaufskisten statt ständig neuer Plastikbeutel etc.

Weitere Informationen:

Lest auch meinen letzten Beitrag zum Thema Plastik in den Meere:
The Ocean Cleanup – Wie säubern wir die Meere?

Wochenrückblick

Wochenrückblick 42/2014

Kreatives: Am Samstag habe ich mal etwas ganz anderes gemacht – und unserem Kürbis ein Gesicht geschnitzt. ;) Dazu bin ich derzeitig am grübeln, wie ich die Einladungskarten für die Hochzeit gestalte. Es scheint, als würde ich ohne einen Stop beim Idee nicht weiter kommen, da ich als Basis gern creme farbene B6 Karten nehmen möchte.

Persönlich: Diese Woche war mein Liebster wieder Arbeiten und ungewohnt war es nach dieser Zeit, wieder allein ins Bett zu gehen – und morgens aufzustehen. Schon erschreckend, wie schnell ich da wieder aus dem Trott gekommen bin. Am Mittwoch habe ich dann Kevin bei seinem Tischtennis-Punktspiel angefeuert und sein Team hat gewonnen. Am Donnerstag haben wir uns mal wieder mit Kollegen nach dem Feierabend gemütlich getroffen. Wobei ich nächstes Mal so spät nicht so schwer essen sollte. (Ich hatte mich zu einem Cheeseburger mit Pommes hinreißen lassen. ;) )

Sport: Abgesehen vom Fahrrad fahren, war sonst nichts los. Die Tennis-Saison neigt sich jetzt auch dem Ende und wir müssen etwas Neues für uns finden.

Berufliches: Ich glaube, diese “Kategorie” werde ich ab nächste Woche streichen. Ich fühle mich gut auf Arbeit und habe das Gefühl, so langsam auch Arbeit abnehmen zu können. Auch, wenn ich noch immer recht viele Fragen stelle.

Monstergeheimnisse: Das Silberkästchen

Dieses Buch habe ich als “Mangelexemplar” vom Kramtisch einer Buchhandlung gerettet. Es ist für Kinder ab 9 Jahren gedacht und da ich mir vorstellen kann, dass die Geschichte der Hutmacherin auch eher etwas für ein jüngeres Publikum ist, habe ich beschlossen, in der nächsten Zeit das ein oder andere Kindebuch zu lesen.

Es handelt sich bei “Monstergeheimnisse” um eine Reihe von derzeitig 5 Büchern, wobei ich nun erstmal nur Teil 1 gelesen habe.

Monstergeheimnisse: Das SilberkästchenKlappentext:

Mira wäre so gerne wie alle anderen. Doch das ist sie nicht. Nicht, seitdem ES angefangen hat: Jede Nacht um zwölf verwandelt sich Mira von einem ganz normalen Mädchen in ein echtes Monster! Als an ihrem elften Geburtstag plötzlich ein geheimnisvolles silbernes Kästchen mit Hinweisen auf ihre wirkliche Herkunft in ihrem Zimmer steht, beschließt Mira, sich auf die Suche zu machen. Sie will herausfinden, wo sie herkommt. Doch schon bald gerät sie in die Fänge von gefährlichen Monsterjägern…

Mira ist also ein Mädchen, dass in der Schule von den anderen viel gehänselt wird und daher eher einsam ist. Das Verhältnis zu ihrer Adoptivmutter ist ebenfalls gestört, seit sie herausgefunden hat, dass sie nicht ihre richtige Mutter ist. Nun verwandelt sie sich jede Nacht in ein Monster und hat als solches die Chance, durch Kleiderschränke zu wandern. Dafür muss sie etwas von der Person haben, in dessen Kleiderschrank sie will.

Und so ist es wenig verwunderlich, dass sie irgendwann auf die Idee kommt, es Kriss, dem Mädchen, dass sie am meisten schikaniert, heimzuzahlen und sie einmal so richtig zu erschrecken. Doch es kommt alles ganz anders, denn sie wird von der Mnsterbehörde überrascht, die nun aufgrund einer Verwechslung Kriss verschleppen und nicht Mira. Doch als sie eine Nachricht von ihrem Onkel erreicht, dass ihr Bruder von ebenfalls von der Monsterbehörde gefangen wurde, beschließt sie, dort ebenfalls hinzugehen und ihren Bruder zu befreien.

Ich muss zugeben, ich bin nicht ganz sicher, was ich mir von diesem Buch erhollt hatte. Auch kann ich nicht sagen, ob es nun an dem Alter der Zielgruppe liegt, doch so richtig wollte mich das Buch gar nicht fesseln. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und auch, wenn ich auf theoretischer Ebene sicherlich einen “Höhepunkt” definieren könnte, so habe ich ihn nicht gefühlt.

Auch die Beschreibungen der Monster wirkten auf mich eher dürftig. Bis zum Ende des Buches hatte ich kein richtiges Bild vor Augen, wie Mira wohl als Monster aussehen würde. Da helfen auch die Illustrationen nicht, die es vereinzelt im Buch gibt. Denn sie zeigen sie nie als Monster.

Alles im allem eine nette Grundidee für die Geschichte, doch irgendwie fehlt hier der Flow und die Geschichte wirkt noch nicht so richtig rund.

Leider weiß ich nicht, ob das Buch nun bei Kindern im passenden Alter besser ankommt, doch irgendwie, muss da doch mehr möglich sein. Auch bei Amazon gibt es bisher zu den deutschsprachigen Versionen keinerlei Rezensionen.

Unser Antidepressivum

Unser Antidepressivum

So kurz nach unserer Verlobung stand uns am 02.10. gleich das nächste Ereignis ins Haus. Schon seit längerer Zeit hatten wir uns Karten für die neue Wise Guys Tour besorgt, die am 02.10. im Capitol von Hannover halt machte.

Durch Zufall hatten wir vorher entdeckt, dass eine Freundin mit ihrer Schwester auch zum Konzert wollte, sodass wir uns dann vor Ort trafen und den Spaß zusammen genießen konnten. Es war unser erstes Konzert seit der neuen Besetzung der Wise Guys. Nach Ferenc rücktritt hat nun der Italiener Andrea die Rolle des Bassisten übernommen.

Die Wise Guys in Hannover

In der ersten Hälfte des Konzerts gab es extra für jeden Wise Guy eine andere Hemdfarbe – damit man sich in der Pause leichter über sie unterhalten konnte. Da es für unsere Freunde das erste Konzert war, war das sogar ganz praktisch. ;)

Andrea

Ähnlich wie schon Nils (“Moin!”) bekam auch Andrea seinen eigenen Song zum Einstieg. Und natürlich haben sie dabei mit viel Humor die Tatsache aufgegriffen, dass Andrea für die Band deutsch lernt. “Ich weiß nicht, was ich sing”, sang Andrea – mit tollen Gesichtsausdrücken – und wir haben alle herzlich gelacht. Das Lied gibt es als Live-Version auch auf der Deluxe-Version des neuen Albums.

Die Wise Guys in schwarz/weiß

In der zweiten Hälfte des Konzerts präsentierten sich die Jungs dann in Schwarz/Weiß/Grau und auch die Lichter wurden entsprechend angepasst.

Es gab jede Menge Songs von dem neuen Album, aber auch alte klassiker, wie “Mädchen lach doch Mal” oder “Jetzt ist Sommer”. Wie immer, war es eine tolle Stimmung. Es handelt sich um ein reines Stehkonzert, doch ob es nun an dem sehr gemischten Publikum oder der eher überschaubaren Größe des Capitols liegt, es gab wieder keinerlei Probleme mit drängeln oder schubsen. Alles total entspannt, sodass man das Konzert einfach genießen konnte.

Für jene unter euch die die Wise Guys – oder ihre neuen Titel – noch nicht kennen, hier ein paar Videos vom offiziellen YouTube Channel der Jungs. Wenn sich euch mal die Gelegenheit bietet, kann ich euch ein Konzert nur ans Herz legen.

Antidepressivum – unser Favorit

Ein Engel – der Ruhige

Achterbahn – der Titelsong

Sägewerk – der Spaßvogel