Der erste Monat mit Baby

Erster Monat mit Baby

Kaum zu glauben, doch der erste Monat mit unserem Krümelchen ist schon rum! Heute auf den Tag vor einem Monat kam unsere kleine Tochter zur Welt – klein und zerbrechlich wirkte sie, als man sie mir nach der Entbindung auf den Bauch legte. Es kommt mir so vor, als läge die Zeit vor der Geburt schon eine Ewigkeit zurück und nicht erst einen Monat.

Schlafen, Essen und die Windeln

An einen geregelten Schlafrythmus ist natürlich noch nicht zu denken und bisher haben wir keine Nacht durchgeschlafen. Ich bin immer schon sehr dankbar, wenn das nächtliche Stillen ganz ruhig abläuft und sie gleich weiterschläft. Das hat bisher jedoch erst eine Nacht wirklich geklappt. In den anderen Nächten kämpft sie mit ihrer Verdauung und man verbringt viel Zeit mit Bäuchlein streicheln oder herumtragen. Im schlimmsten Fall ist sie dann irgendwann so wach, dass an einschlafen erstmal nicht zu denken ist.

Doch wir arbeiten dran. Ich versuche nun seit neuestem abends möglichst spät zu wickeln, um dann zumindest bis zum nächsten Morgen erstmal Ruhe zu haben und sie möglichst nicht wach zu rütteln. Mal sehen, ob es so gelingt, die Nächte etwas entspannter zu gestalten, bis sie vielleicht irgendwann durchschläft.

Beim Stillen sind ihre Zeiten pro Mahlzeit nun wieder zurück gegangen. Oft kann ich schon froh sein, wenn sie 10 Minuten durchhält. Es ist auch nicht gesagt, wie lange sie danach ruhe gibt. Leider verschluckt sie sich zu Beginn des Stillens oft erstmal, weil die Milch scheinbar schneller kommt, als sie schlucken kann. Doch die Hebamme meinte, das sei zu Beginn der Mahlzeit normal und sollte sich dann beruhigen. Da sie gut zunimmt und wächst, machen wir uns erstmal nicht allzu viele Sorgen.

Erste Entwicklungsschritte

Es ist wirklich spannend zu sehen, wie die Kleine Woche für Woche etwas aktiver wird. Die Schlafzeiten werden etwas weniger, sie verfolgt aktiv mit den Augen das Geschehen, wenn man sie auf dem Arm trägt oder sich über sie beugt. Gerade vor dem Stillen verändert sich ihr Gesichtsausdruck merklich, als wüsste sie genau, was gleich kommt.

Auch die Händchen werden immer aktiver erkundet. Fäustchen werden in den Mund gesteckt oder die Händchen vor dem Körper zusammengeführt. Sehr niedlich. Etwas anstrengender sind ihre zunehmenden Versuche, den Kopf selbst zu halten. Das macht das Tragen leider nicht leichter. Wir versuchen sie da so gut es geht zu unterstützen, doch meist gibt es dann nach kurzer Zeit Geschrei, weil es eben noch nicht so klappt, wie sie es sich wünscht. ^^’

Persönliche Erhohlung

Der erste Monat mit Baby ist natürlich auch gleichzeitig meine Erholungsphase nach der Geburt gewesen. Aufgrund des (zwischenzeitig) schönen Wetters war ich recht schnell wieder auf den Beinen und habe mit meinem Mann immer wieder kleine Spaziergänge unternommen, um nach und nach meinen Kreislauf wieder zu trainieren. Und siehe da: Nach gut 4 Wochen bin ich zwar noch nicht die schnellste beim Spaziergang, aber ich halte zunehmend längere Strecken durch. Das freut mich natürlich, weil so ein Spaziergang mit der Kleinen eigentlich ganz erholsam ist. (Sie schläft meist nach kürzester Zeit ein. ;) )

Am liebsten hätte ich Ende August mit der Rückbildung begonnen, doch der Kurs ist leider bereits ausgebucht gewesen, als ich mich anmelden wollte. Nun wird es für mich Ende September losgehen. Doch ich habe mir vorgenommen, mir selbst ein paar Übungen herauszusuchen, sofern nächste Woche beim Check-Up beim Frauenarzt alles in Ordnung ist.

Papierkram

Es war gar nicht so leicht, mit der Kleinen zwischendrin den Kopf für Papierkram frei zu bekommen und ich war froh, dass ich schon einiges vorbereitet hatte. Doch alles rund um den Mutterschutz ist erledigt, die Kleine ist nun Familienversichert und hat ihre eigene Karte, Elternzeit beantragt und bestätigt und vor ein paar Tagen ging auch der Antrag auf Elterngeld raus. Ich hoffe, da habe ich nichts vergessen, sodass nun alles seinen Weg geht.

Gestern erreichte uns endlich auch die Steuernummer der Kleinen, sodass ich mich als nächstes um den Kindergeldantrag kümmern kann. Dann sollte an der Front erstmal alles erledigt sein.

Die schönsten Momente

  • Dieses kleine, noch unbewusste Lächeln, dass sie uns immer wieder schenkt.
  • Wieder zu Hause im eigenen Bett zu liegen – und die Kleine gleich daneben. ;)
  • Sonne genießen auf dem Balkon.
  • Der Moment, als es zu Hause erstmals mit dem Stillen klappt. (Was für eine Erleichterung!)
  • Gemeinsame Spaziergänge mit dem Kinderwagen.
  • Die Momente, wenn sie die Trage akzeptiert und sich ankuschelt und dann eindöst. :-)

Ich habe bestimmt etwas vergessen. Manchmal sind in diesen Tagen Glück und Frustration ziemlich nah beieinander.

Nächste Schritte

  • Nächste Woche haben wir die U3 mit der Kleinen
  • Nächste Woche Check-Up beim Frauenarzt für mich
  • Ich muss nun langsam mal die Sachen neu sortieren, so vieles musste ich schon aussortieren, was nicht mehr passt. o.O
  • Wir plagen uns mit der Überlegung, ob wir einen Nuckel zum Einschlafen einführen oder nicht…
  • Mein Mann beschäftigt sich bereits fleißig mit Kindersitzen – auch wenn die erste lange Fahrt in die Heimat sicher noch etwas warten muss

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2 thoughts on “Der erste Monat mit Baby

  1. Der Große hat bis zum 2. Lebensjahr einen Nuckel genutzt und dann haben wir ihm den abgewöhnt, der Kleine nur die ersten Wochen und dann wollte er das Ding nicht mehr. Erfreulicher Weise nuckelt er aber auch nicht am Finger, so dass wir es einfach dabei belassen. Ohne Nuckel ist natürlich am Idealsten ;)

  2. Christina

    Meine Eltern wollten bei mir auch ohne Nuckel auskommen – ich hab dann den Daumen genommen. Nur den kann man ganz schlecht abgewöhnen. ;) Wir werden wohl erstmal beobachten, ob sie anfängt, die Fäustchen bzw. Finger zu nehmen oder nicht. Wenn ja, wird auf jeden Fall ein Nuckel besorgt. Wenn nein, dann bleibt es eine Frage unserer Nerven. :-D

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