Fazit Halloween

halloween2009

Ich weiß gar nicht, wann es in Deutschland so richtig angefangen habe. Ich erinnere mich nur, wie einige meiner Freunde plötzlich zu einer Halloween Party einluden. Wir haben uns verkleidet und die Gesichter bemalt und sind von Haus zu Haus gezogen.

Da waren wir alle eigentlich längst zu halt dafür. Das Jahr darauf haben wir es sogar einen Tag vor gezogen – und uns missmutige Blicke der Nachbarn eingeholt – alles nur, weil Halloween auf einen Sonntag fiel und wir ja Montag früh zur Schule mussten.

Dieses Jahr – dieses Jahr haben wir fernab von Halloween einen kleinen Chilliabend gemacht. Die Runde war kleiner, als gedacht, aber es war schön. An Halloween erinnerte eigentlich nur der Kürbis vor unserer Tür, den meine Mum geschnitzt hatte und die Dekoration, die sie aus dem Keller geholt hatte. Kürbiskerzen, ein Hexenkessel in Kürbisform, in den man ein Teelicht stellen konnte und noch ein kleiner Kürbis. Stücke, die ich vor 7 Jahren aus den USA mitgebracht hatte. Dazu ein selbst gebastelter Geist, den mein Bruder mal gebastelt hatte und eben der Kürbis. Die Schüssel mit Süßigkeiten stand auch schon bereit. Schließlich hatten sie schon ein paar stressige Jahre hinter sich – im zweiten Jahr haben sie alle Lichter im Haus aus gemacht, damit auch ja niemand klingelt…

Doch dieses Jahr war es verhältnismäßig ruhig. Nur ein paar Eltern gingen mit ihren kleinen Kindern um die Häuser, welche sich riesig über die süßen Gaben freuten. Am Freitag gab es auf dem Amtshof eigens eine Halloweenparty für Kinder.

Warum? Weil doch der Samstag – zumindest in Brandenburg und einigen anderen Bundesländern des Ostens – vor allem der Reformationstag war. Ein Feiertag. Gefeiert wird die Reformation der Kirche durch Martin Luther.

Vielleicht ist die Tatsache, dass wir immer weniger mit Kirche und dem christlichen Glauben zu tun haben, Grund dafür, dass Halloween – was im Prinzip ja einfach der Fasching der Amerikaner ist – bei uns Einzug erhielt. (Zumindest gab es bei uns nur 2-3 Leute in der Klasse, die Konfirmation hatten.)

Wie habt ihr Halloween verbracht? Ist es für euch ein Tag wie jeder andere oder stört ihr euch sogar an den Kindern, die um die Häuser ziehen?

Krümel und Kurt verabschieden sich nun wieder aus der Sidebar und wünschen euch auch nachträglich noch einmal ein Happy Halloween:

Frauen und Schuhe?

Oft wird an allen möglichen Stellen über “Frauen und Schuhe” gesprochen. Das ist fast eine Kombination wie “Männer und Autos”. Doch in meinem Leben war ich eigentlich nie wirklich in Schuhe vernarrt. Zumindest nicht auf neue Schuhe. Die meiste Zeit war ich glücklich mit jenen, die ich hatte und trauerte ein wenig jenen hinterher, die ihren Dienst getan hatten. (Nie gab es einen Schuh, der genauso toll war wie der, von dem ich mich trennen musste!)

Vielleicht bin ich hier einfach ein wenig anders. – Wie bei vielen Sachen, denn ich trenne mich generell nicht gern.

Und dabei habe ich doch als Kleinkind schon eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Meine Eltern erzählen, dass ich, als ich meine ersten Stiefelchen bekam, lieber zu den Schuhen ging als zu den anderen Geschenken. Doch diese Begeisterung habe ich scheinbar über die Jahre verloren. Später bot mir mein Dad sogar an, meine Schuhe zu bezahlen, obwohl ich doch von meinem Taschengeld Kleidung und Schuhe kaufen sollte. Nur, damit ich mir mal etwas Neues zulegte, denn Schuhe trug ich, bis sie auseinander fielen. (Bei manchen muss man das fast wörtlich nehmen.)

Doch diesen Herbst ging es ein wenig anders zu. Ich hatte doch tatsächlich den großen Drang, mir ein paar Stiefel zu kaufen. Da aber mein Gehalt noch nicht da war, schob ich es auf – und schmachtete jeden Tag die Stiefel ein wenig durch das Schaufenster an, wenn ich zur Arbeit ging…

Nun habe ich mein Gehalt – doch vor allem habe ich seit ein paar Wochen meine guten alten, warmen Winterschuhe, die mir mein Dad von zu Hause mitgebracht hat, als er dienstlich in Hannover war.

Heute ist mir nun aufgefallen, wie egal mir die Stiefel plötzlich sind. Ich finde sie noch immer hübsch, aber ich verspüre nicht mehr den Drang, in den Laden zu gehen, und sie zu kaufen.

Scheinbar hat mir mein Kopf wohl einen Trick gespielt, während ich so mit kalten, nassen, viel zu dünnen Turnschuhen Tag für Tag zur Arbeit ging.

Und dann sage noch einmal, Frauen wollen ständig Schuhe kaufen…

Lilo und das Labyrinth

Vor einiger Zeit hatte ich berichtet, dass ich im Fressnapf ein zusammensteckbares Labyrinth für meine kleine Lilo geholt habe. Nach einiger Nutzungszeit, habe ich zwischenzeitig noch einmal Fotos gemacht und möchte mein Feedback zu dem Artikel einfach erweitern.

[zum letzten Eintrag über den Artikel]

Wer einen kleinen, knabberwütigen Zwerghamster sein eigen nennt, sollte sich wohl nicht zu sehr an dem Labyrinth erfreuen. Die dünnen Steckplatten sind schnell angenagt und größere Löcher unvermeidbar.

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Dass ein Labyrinth aber sonst eine gute Investition ist, zeigt das Verhalten meines kleinen Nagers, die fein säuberlich ihren Schlafplatz von der Versorgungskammer getrennt hatte. Mit den zerfletterten Nagermatten, mit denen Sie sich ihren Schlafplatz polstert, hatte sie es bei den kleinen Durchgangslöchern jedoch nicht leicht, weshalb ich diese Teile vollständig entfernt hatte.

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Bei dem Preis konnte man sicherlich nicht viel falsch machen, dennoch muss man sich darüber im klaren Sein, dass das keine Anschaffung für die Ewigkeit ist.

Derzeitig haust meine kleine nun erstmal wieder in ihrem ersten Hamsterhäuschen. Abwechslung muss sein. :)

Das Elend mit den Haargummis

Wär längere Haare hat, neigt wohl auch öfter Mal dazu, zu einem Haargummi zu greifen. Der Verschleiß an diesen Dingern ist bei mir über die Jahre gesehen relativ gleichmäßig gewesen. Zumal ich oft genug preisgünstige gekauft habe, die manchmal sehr schnell kaputt gegangen sind. So richtig gut waren selten welche. Einige jedoch waren super und schon Jahre alt.

Auch ohne kaputt gehen wurde der bestand immer wieder kleiner – keine Ahnung, wo einige abgeblieben sind. Einige einfache, schwarze, hat sich wohl mein Bruder eingeheimst, als er mit seiner Kochlehre angefangen hat und man ihm gesagt hat, dass er entweder seine Haare kurz schneiden oder sie zusammen binden müsse. Bis er sich zum abschneiden entschieden hatte, holte er sich bei mir einfach meine einfarbigen Haargummis. (In unserem letzten Familienurlaub war das aber auch hilfreich, weil ich meinen im Hotel liegen gelassen hatte und mir seinen “leihen” konnte. ^^’)

Jetzt, wo die kalte Jahreszeit wieder kommt und ich wieder zur Mütze greife, habe ich innerhalb kürzester Zeit meine letzten zwei guten Haargummis verloren. Ich glaube, dass ich sie durch die Mütze ein wenig heruntergeschoben und damit gelockert habe. Das Rennen zur Straßenbahn tat dann sein übriges…

Nun musste ich also wirklich mal wieder neue Haargummis kaufen, wo ich doch bisher so enttäuscht wurde von der Qualität, die ich in einschlägigen Drogeriemärkten erhielt. Meine Kollegin riet mir da, Haargummis ohne Metallteil zu kaufen. Nun, der eine, den ich verloren und zuvor seit Jahren hatte, hatte auch ein Metallteil, doch die Billiggummis waren tatsächlich immer dort gerissen.

Und so hab ich beim Real heute ein 9er Pack einfacher Haargummis gekauft. Ohne Metallteil. Ich bin gespannt.

An die Mädels unter euch (oder Jungs mit längerem Haar ;) ): Welche Erfahrungen habt ihr so mit Haargummis gemacht? Welche Arten haben euch bisher überzeugt? Und habt ihr auch die Probleme, dass euch die Haargummis ständig abhanden kommen?

Die Tücken des Sports

tennisball

1995 sind wir mit der Familie nach Wittstock gezogen. Es waren die Sommerferien, bevor ich in die 3. Klasse kommen sollte. Bis dahin war ich etwa ein Jahr in einer Turngruppe gewesen. Ein Grund, warum ich später im Sportunterricht der Schule Bodenturnen immer toll fand. Denn mit Kopf- und Handstand hatte ich kaum Probleme.

Doch in Wittstock gab es nichts vergleichbares, wo ich hätte anknüpfen können. Da entschieden sich meine Eltern, mich mal zum Tennis zu schicken. Schließlich spielte ich ja ganz gern Federball.

Während meine Begeisterung immer schwankte, weil ich nie einen richten Spielpartner hatte, wuchs sie schließlich extrem, als eine meiner heute besten Freundinnen dazu kam. Da machte Tennis Spaß und der Tennisplatz war nicht nur ein Sportplatz, sondern ein Treffpunkt, an dem man einfach abschalten und mit Freunden zusammen sein konnte.

Mitlerweile spiele ich kaum noch Tennis, da sich mir in Hannover kaum die Möglichkeit bietet. Ich sitze die meiste Zeit des Tages (Büroarbeit eben) und schon seit einiger Zeit plagen mich Wadenkrämpfe. Immer im gleichen Bein und immer morgens, wenn ich eigentlich noch nichts getan habe, außer mich bestenfalls ansatzweise zu strecken.

Ich sehe in diesem Problem zwei Ursachen:

1. Magnesiummangel

Nachdem mir die Magnesium Brausetabletten aus dem Drogeriemarkt nur Ansatzweise geholfen haben, hat mein Dad mir nun entsprechendes aus der Apotheke mitgebracht. Diese Brausetabletten sind eher organisch und können vom Körper leichter aufgenommen werden, während die günstigen Produkte aus dem Drogeriemarkt nur synthetischer Natur sind.

Doch will ich nun nicht mein Leben lang Nahrungsergänzungsmittel schlucken. Also habe ich nun einmal geschaut, wo verstärkt Magnesium drin ist: Getreide, Gemüse, Milch, Beeren und Bananen

2. Bewegungsmangel

Viel zu lange bin ich jetzt schonwieder nicht zum Sport gegangen. Doch nun habe ich wieder angefangen und mich gestern auch mal aufgerafft, wegen meiner Wadenkrämpfe zu fragen. Im Gespräch und nach ein paar Dehnübungen kam heraus, dass 13 Jahre Tennis wohl ihre Spuren hinterlassen haben. Da ist mein linkes Bein (bei einer rechtshändigen Vorhand ist das Bein besonders belastet) ein wenig länger als mein rechtes, meine Schulterblatte sind recht fest und auch mein Rücken ist irgendwie ein wenig zu fest.

Super finde ich, dass sie sich nun bereit erklärt hat, meinen Trainingsplan zu überarbeiten, weil sie der Meinung ist, dass der mir nicht hilft. Ich bin gespannt.