Update on my life

Fast 10 Tage nichts geschrieben, nun muss ich euch doch glatt mal auf den aktuellen Stand bringen. Vielleicht erst die übliche Rechtfertigung, warum: Auf Studiumsebene hab ich gerade noch ganz gut zu tun, die letzten Abgaben und Projekte stehen ins Haus – auf privater Ebene war ich einfach eine Weile wieder bei meinem Freund bzw. er bei mir, da hat man dann anderes zu tun, als am Abend noch am Notebook zu sitzen, und zu bloggen. ;-p

Die Nachrichten der letzten Tage:

  • Am Mittwoch war ich mit meinem Freund in Hannover zwei Zimmer anschauen. Für das eine hab ich mich nun entschieden und muss nun noch den Nutzungsvertrag unterschreiben und rüber schicken. *yay
  • Gleich dazu: Ich habe nun auch meinen Auszugstermin aus dem Wohnheim. Am 26.03. werde ich hier alle Zelte abbrechen und nach 2 1/2 Jahren Wohnheim endlich wieder meine Ansprüche hochschrauben. *yay*
  • Wir haben vom Semesterprojekt her nur noch einmal Dreharbeiten vor uns. Die Liste noch ausstehender Arbeiten scheint nun auch überschaubar und muss einfach nur noch abgearbeitet werden.
  • Nach verzweifelten Momenten sehe ich bei meinem Flashspiel “Perlentaucher” endlich auch Perlen. Fehlen noch die Haie, sowie Start und Endbildschirm.
  • Eine Freundin hat ihr Physikum nun geschafft. *gratulation*
  • Mein Cousin hat Skype für sich entdeckt. ^^
  • Meine beiden Omas liegen im Krankenhaus – bei der einen ist die Operation schon vorbei und alles gut gelaufen, meine andere Oma muss nun schon ne ganze Weile warten. Erst, weil die Notfälle wichtiger waren und nun, weil sie erkältet ist… Daumen drücken!

Auch von Lilo ein paar News:

  • Lilo ist ganz verrückt nach Taschentücher, um sich ihr Nest damit zu polstern.
  • Sie hat nun schon mehrfach an ihrer SnackShak geknabbert. *freu*
  • Lilo findet meinen Freund zum anbeißen. Oder vielmehr beißt neuerdings in jeden Finger, der sich ihrem Mäulchen nähert. Getreu einem Baby, das alles anknabbert. Bisher konnt ich meinen Finger aber immer rechtzeitig in Sicherheit bringen.
  • Lilo kann nicht ohne Laufrad. Nachdem ich gestern den Käfig sauber gemacht habe, wollt ich sie nen Weilchen ohne lassen, damit sie in Ruhe Schlafplatz und Co definiert. Sie ist wie Wild rumgerannt und hat sogar den Wassernapf runtergeschubst, den ich immer hoch stelle, damit nicht immer das Streu reinfällt. o.O Nun schläft sie draußen, statt im Haus. *kopfschüttel*

Soweit so gut. Irgendwie ist da bei mir auch nen Stöckchen eingeflogen, dass ich dann wohl auch demnächst mal beantworten werde. Am 01. März muss ich aber erstmal mein Flashspiel abgeben, ich werds euch dann hier zum Testen und Spielen hochladen. :)

Träumen statt Videoabend?

Träume können manchmal wirklich seltsam sein, das wird wohl jeder schon einmal festgestellt haben. Da liegen Gänsefedern im sonst so vertrauten Garten und der Wolf, der um den Bungerlow schleicht, wird immer größer, bis er so groß wie das Haus selbst ist. Da ist das kleine Mädchen, dem man Nachhilfe gibt, dass man nach Hause bringt und einem dann erzählt, man würde es verfolgen. In der Uni steht plötzlich der Mathelehrer aus der Schule und auf dem Weg nach Hause, wird die Stadt von einer Überschwemmung heimgesucht.

Meistens alles sehr konfus und scheinbar ohne jeden Zusammenhang. Manchmal würd ich wirklich gern wissen, was mir solche Träume sagen wollen, schließlich heißt es doch, man verarbeitet in seinen Träumen das Taggeschehen.

Noch spannender finde ich, dass ich manchmal überhaupt nicht oder nur sehr sehr vage erinnere, was ich geträumt habe oder wie ich von A nach B gekommen bin. Dann gibt es wieder Träume, die scheinen einen Zusammenhang zu bilden und wenn ich am Morgen aufwache, dann kommt es mir vor, als hätte ich mir einen Film angeschaut. Die Bilder sind dann so klar vor meinem Auge, dass ich das Gefühl habe, sie malen zu können. Nur die Dialoge fehlen, ich kann mich nur selten erinnern, was die Personen nun zueinander gesagt haben…

Wie sehen eure Traumgewohnheiten aus? Gibt es vielleicht sogar jemanden, der sich aufs Deuten versteht? ;)

Projekt 52: Leblos

clowns_main

Bunt bemalter, ausdrucksloser Mund,
augesetztes, falsches Lächeln,
leerer Blick ins Nirgendwo.

Einsam und doch nicht allein,
auf ihren Schaukeln wachend,
Rücken an Rücken träumend.

Je ein Clown gehört eigentlich meinem Bruder, meiner Ma und mir. Meine Großeltern hatten sie einmal im Urlaub gekauft und mitgebracht. Mein Bruder fürchtete sich als kleines Kind ein wenig vor seinem Clown, der so fremd und leblos in seinem Zimmer auf der Schaukel saß. Auch mein Clown überwachte, aufgehangen an der Gardinenstange mein Domizil. Es folgte der Umzug und der Clown ließ seine fortan von meinem Bücherregal herunter baumeln. Als mein Bruder älter wurde, war er ihm sein Clown einfach zu kitschig, zu mädchengaft, zu albern und er gab ihn meiner Ma. Auch mein Clown wechselte schließlich in den Flur zu seinen Brüdern, als es in meinem Zimmer mit dem Platz immer knapper bestellt war…

clowns

Drei Clowns, egal wie bunt bemalt, werden sie doch immer leblos sein und bleiben.

Projekt 52: Leblos.

Ein Wintermärchen

Meise beim Vogelfutter

Spuren im Schnee vom KätzchenDas Wetter ist unberechenbar. Jedes Jahr zu Weihnachten wünsche ich mir den Schnee, der sich wie eine weiße Decke friedlich über das Land legt und eine Atmosphäre der Ruhe schafft, die für mich zu Weihnachten gehört. Doch Weihnachten gab es nicht allzu viel Schnee, der lässt sich jetzt blicken.

Wenn ich zu Hause in den Garten schaue, sieht die Welt dann richtig ruhig und friedlich aus. Vogelfutter hängt in den Bäumen und die Vögel kommen wirklich täglich – man kann morgens fast darauf warten.

Durch den Schnee tapsen die Katzen und schütteln mit jedem Schritt ihre Pfötchen aus. Da ist man dann natürlich hoch glücklich, wenn man einmal in der Stube ist und ungestört und vor allem warm schlafen kann.

Zu Hause mag ich diese Stimmung, hier in Wernigerode frustriert sie mich mehr, denn der Parkplatz wird nicht geräumt, was dafür sorgt, dass er innerhalb kürzester Zeit zur Rutschbahn wird. Zu dumm, dass ich nun scheinbar den Schnee von gestern herbringen musste, denn hier hat es nun die ganze Nacht geschneit…

Buchtitel-Puzzle

Nun ist es an mir, ich hab es versprochen. Sari warf mir doch glatt vor einigen Tagen ein Stöckchen zu, von dem ich sagte, dass ich damit warte, bis ich zu Hause bin, damit die Auswahl größer ist.

buecherpoesie

Ziel war es, mit Hilfe von Buchtiteln ein wenig zu dichten. Nun, im Rahmen der Möglichkeiten, die einem die Buchtitel natürlich geben…

Einstein sagt
Damals war es Friedrich,
Der Trotzkopf.
Mit dir – für dich
Traumtänzerin,
Nichts als Leben;
Mir zur Bewältigung.

Zu den Büchern kurz:

Einstein sagt…” – Zitate von Albert Einstein
Damals war es Friedrich” – Ein Jugendbuch über einen jüdischen Jungen im 2. Weltkrieg, mussten wir in der Schule lesen
Der Trotzkopf” – Ebenfalls ein Jugendbuch, dass ich schon lange besitze, jedoch nie gelesen habe…
Mit dir – für dich” – Ein Buch, dass mir meine Ma ins Zimmer legte. Schon recht alt gefüllt mit Liedertexten und Gedichten.
Traumtänzerin” – Das Buch erhielt ich als Schülerin, nachdem ich mein dreiwöchiges Praktikum in der Bibliothek abgeschlossen hatte. Ich las es dann im nächsten Urlaub, an Details erinnere ich mich nicht mehr. Wie der Name vermuten lässt, geht es um ein Mädchen, dass sich in ihre Traumwelt flüchtet.
Nichts als Leben” – Zu meinem Beschämen auch noch nicht gelesen. Habe ich vor einem Jahr von einer Freundin zu Weihnachten bekommen. Es dreht sich um einen Musiker, dessen Nieren im Alter von 33 nicht mehr richtig funktionieren. Die Geschichte einer Krankheit.
Mir zur Bewältigung” – Das Erstlingswerk (Gedichte) von Michael Harbeke Junior, dem Sohn eines ehemaligen Arbeitskollegen meines Vatis.

Link zum Stöckchen