Vergängliche Blütenpracht

Ich glaube, Kakteen sind auf lange Sicht keine Pflanzen für mich. Auch der zweite Kaktus, den wir aus Wittstock mitnahmen, hat in den letzten zwei Wochen nun seine Blüten gezeigt. Sehr schöne Blüten, wie ich finde, doch nur von kurzer Dauer.

Betrachte ich dagegen meine Orchideen, deren Blüten mich für Wochen erfreuen, so macht mir deren Pflege weitaus mehr Spaß. Ich mag es, morgens am Fenster zu stehen und die Blüten zu betrachten. Bei Kakteen scheint der Zeitraum für diese Freude im Vergleich zur Gesamtzeit unverhältnismäßig klein…

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Dennoch ein schöner Anblick, oder?

Still und heimlich

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Still und heimlich ist mein Geburtstag an meinem Blog vorbei gegangen. Dabei war es doch dieser Geburtstag, der 25ste, an dem ich praktisch in meinen nun nahezu 10 Jahre alten Nicknamen “hineinwachsen” sollte. So zumindest der äußere Eindruck, denn oft genug wurde ich zu Chat-Zeiten gefragt, ob ich denn auch 25 sei. Heute könnte ich, wenn ich denn noch Chatrooms besuchen würde, diese Frage mit “ja” beantworten. ;)

Nach fast zwei Wochen sind nun nahezu alle Blumen verwelkt und irgendwie war alles recht unspektakulär. Ein viertel Jahrhundert fühlt sich also so ziemlich genauso an, wie die Jahre davor, auch wenn mich ein Kollege freundlich darauf hinwies, dass man ab 25 mathematisch betrachtet ja nur noch aufrunden könnte. ^^”

Irgendwie scheint das Alter jedoch eher unbedeutend geworden zu sein. Die Zeit, wo man sich noch etwas draus gemacht hat, ist vorbei. Wahrscheinlich kommt sie später wieder. Wie geht es euch da draußen? Empfindet ihr euren Geburtstag noch als etwas besonderes oder geht er vielmehr als ein Tag wie (fast) jeder andere vorbei?

Star Wars: Im Vortex

buch_sw_vortexAngetrieben durch eine Gefahr, die alle Nutzer der Macht gefährdet, hat sich Luke Skywalker mit mehreren Sitz-Lords verbündet, um dieser Bedrohung entgegenzutreten. Er weiß, dass die Dunklen Lords nur auf eine Gelegenheit warten, ihn zu betrügen und für ihre eigenen Zwecke zu benutzen. Doch auch Like Skywalker weiht seine Verbündeten nicht in alle seine Pläne ein. Nicht einmal seinen eigenen Sohn, der einer jungen Sitz-Kriegerin immer näher kommt.

Nach einer kleinen Pause und anderer Literatur fällt der Einstieg in die Reihe “Das Verhängnis der Jedi-Ritter” nicht schwer. Es handelt sich hierbei um das 6. Buch der Reihe und ich habe mit Spannung die Odyssee von Luke und Ben weiter verfolgt. Etwas langatmig hingegen gestalten sich die Handlungsstränge auf Coruscant, wo sich Tahiri noch immer dem Gericht stellen muss und der Jedi Orden mit der einstigen imperialen Adminral Daala und jetzigen Staatscheffin herum schlägt. Doch wie wir alle wissen, ist gerade Han Solo kein Mann für langes Warten und so verwundert es wenig, dass er dort etwas mehr Schwung in die Sache bringt.

Nun endlich scheinen sich die Jedi von ihrer ausharrenden Position wieder zu den aktiven Kriegern um Gerechtigkeit zu entwickeln und die Initiative zu ergreifen. Bei einem ganzen Stamm voller Sith und einem mystischen Wesen der dunklen Macht wurde dies nun auch allerhöchste Zeit.

Gespannt erwarte ich nun den nächsten Band, der dann im November erscheinen soll. Dann werden wir hoffentlich sehen, wie sich die Ereignisse weiter entwickeln. Mit Blick auf die englischen Erscheinungstermine scheinen die letzten zwei Bände der Reihe dann wohl noch etwas auf sich warten zu lassen…

Verblendung

buch_verblendungWas geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zu Tage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.

Dieses Buch wurde mir von einem Freund empfohlen. Nur dieser Umstand hielt mich wohl davon ab, es nicht nach den ersten Seiten weg zu legen, denn der eher nüchterne Schreibstil ist so gar nicht meiner. Die ersten 100 Seiten las ich mit zunehmender Verwirrung, unklar wohin die Reihe gehen sollte. Wo ich rauskam war widerlich und verstörend.

Doch fangen wir von vorn an: Während der Journalist Mikael Blomkvist vor den Bruchteilen seiner Karriere steht, nachdem er von einem Gericht wg. Verleumdnung verurteilt wurde, wird er von Henrik Vanger engagiert. Für die außenstehenden schreibt er einfach nur eine Familienchronik, doch eigentlich soll er im Fall Harriet Vanger recherchieren. Er arbeitet das Material von Jahren auf, doch zunächst scheint er zu keinen neuen Erkenntnissen zu kommen.

Dann ist da noch Lisbeth Salander, die scheinbar alles andere als eine gesunde Kindheit hinter sich hat. Sie war schon immer schwierig, doch nähere Informationen zum Hintergrund ihrer Figur gibt es kaum. Keine Erklärung, was mit ihrer Mutter passiert ist und und und.

Während ich Mikael Blomkvist vom Verhalten und Moralverständnis her gut nachvollziehen kann, bleibt Lisbeth für mich ein großes Fragezeichen und ihr Verhalten oft nicht nachvollziehbar.

Doch ich möchte nicht zuviel Vorweg nehmen. Wer nach einem Roman mit Mord, Vergewaltigung und Intrigen noch gut schlafen kann, kann ruhig nach diesem Buch greifen. Allen anderen würde ich eher abraten.

The Lost Hero

????????buch_heroesolympus01Jason has a problem. He doesn’t remember anything before waking up in a bus full of kids on a field trip. Apparentlich he has a girlfriend named Piper, and his best friend is a guy named Leo. They’re all students at the Wilderness School, a boarding school for “bad kids”, as Leo buts it. What did Jason do to end up here? And where is here, exactly? Jason doesn’t know anything – except that everything seems very wrong.

Piper has a secret. Her father, a famous actor, has been missing for three days, ever since she had that terrifying nightmare about his being in trouble. Piper doesn’t understand her dream, or why her boyfriend suddenly doesn’t recognize her. When a freak storm hits during the school trip, unleashing strange creatures and whisking her, Jason and Leo away to someplace called Camp Half-Blood, she has a feeling she’s going to find out, whether she wants to or not.

Leo as a way with tools. When he sees his cabin at Camp Half-Blood, filles with power tools and machine parts, he feels right at home. But there’s weird stuff, too – like the curse everyone keeps talking about, and some camper who’s gone missing. Weirdest of all, his bunkmates insist that each of them – including Leo – is related to a god. Does this have anything to do with Jason’s amnesia, or the fact that Leo keeps seeing ghosts?

Vor dem Kauf dieses Buches hatte ich extra noch einmal die Percy Jackson Reihe gelesen, um mich wieder in die Welt von Percy und seinen Freunden, die von der griechischen Mythologie geprägt ist. Der Einstieg in dieses Buch viel mir dann zunächst etwas schwer, da der Stil von dem bisher bekannten abweicht. Es gibt nicht mehr nur eine Person aus dessen Blickwinkel die Story erzählt wird, sondern drei. Es gibt auch keine sehr ironischen Kapitelüberschriften mehr, stattdessen steht über jedem Kapitel lediglich die Person, aus dessen Blickwinkel die Geschichte nun weiter geht.

Wenn man sich an diese geänderte Vorgehensweise gewöhnt hat, ist man jedoch wieder gut im Fluss. Dennoch fehlte mir ein wenig der Witz, der durch Percys Gedanken immer in die Erzählungen eingeflossen war. Während die erste Buchserie sich stark auf die griechische Mythologie bezog, nimmt und Rick Riordan nun einen Schritt weiter und bringt die römische Ansicht der Götter mit ins Spiel und steigt noch etwas tiefer in die Legenden ein.

Abgesehen von diesen formalen Änderungen erlebt der Leser mit “The Lost Hero” drei neue Figuren, die Stück für Stück ihren Charme ausspielen und deren besondere Fähigkeiten dem Team weiterhelfen, in einer Zeit, in der Zeus den Olymp geschlossen hat und die Königin der Götter scheinbar gekidnapt wurde. Natürlich gibt es auch ein paar bekannte Gesichter und so begegnen wir Annabeth, Rachel und Chiron wieder. Doch eine Frage bleibt vorerst unbeantwortet: Wo ist Percy?

Mit dem Verlauf des Buches wuchs bei mir eine Vermutung, in welche Richtung diese Story ihren Lauf nehmen wird und eine Leseprobe des ersten Kapitels des zweiten Buches scheint diese Vermutungen zu bestätigen. Ich warte also bereits ganz aufgeregt auf die Erscheinung des zweiten Teils “The Son of Neptune”. ;)

Ich kann das Buch in jedem Fall empfehlen. Eine deutsche Ausgabe gibt es aktuell nicht, doch die englische Sprache empfand ich als gut verständlich und hatte hier kaum Probleme. Und sind wir ehrlich: Wenn das Kopfkino erstmal in Gang ist, stört ein einzelnes, nicht verstandenes Wort auch nicht mehr. ^^

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