Leben in der Hamstervilla

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Es ist nun drei Wochen her, dass die kleine Lilo uns verlassen hat. Zeit, einen Abschluss zu finden. In diesem Sinne hat mein Schatz seinen Eigenbau heute ausgeräumt und sauber gemacht. Fertig, für einen neuen Bewohner.

hamster02Oder eine Bewohnerin. Und diese hatte er sich bereits online ausgeguckt. Nachdem er nun schon mehrfach in der Tierhandlung sehnsüchtigst nach Teddyhamstern Ausschau gehalten hatte, mussten wir letztens die neuen Hamster in der Tierhandlung auf engem Raum sehen. Doch wir wollten diese Tierquälerei nicht länger unterstützen und so führt der Weg über Google schließlich nach Hambühren. (Hamsterzucht of Kerry)

Die Entscheidung war eigentlich bereits am Donnerstag gefallen. Nachdem also der Käfig sauber war und wir das Teddygerechte Hamsterzubehör herausgesucht hatten (manches war definitiv nur für Zwerghamster konstruiert), machten wir uns heute auf den Weg, um unsere neue, potentielle Mitbewohnerin zu begutachten.

Dort entdeckten wir gleichzeitig tolle Ideen. Ein Ikea-Bonbon Glas, welches als Hamsterbadewanne mit Chinchillasand fungierte oder eine Holzbox als Buddelkiste – ebenfalls vom Gelb-Blauen Riesen. Nach ausgiebiger Unterhaltung, begann die Reise ins neue Heim für die kleine Clementine. (Verglichen mit Lilo ist sie natürlich schon riesig. ;) )

Da wir auf dem Weg zurück nach Hannover direkt an einem Ikea vorbeikamen, huschten wir direkt hinein und besorgten ebenfalls ein Bonbon-Glas und eine entsprechende Holzkiste, welche wir zurück zu Hause mit dem Maisstreu füllten. Eine große Buddelkiste für die Cleo – wie wir sie nun nennen.

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Und dann war es auch schon so weit und Cleo konnte ihr neues Heim ausgiebig beschnuppern.

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Nun werden wir wohl noch einmal nach einem größeren Laufrad (20 cm sind tatsächlich sehr knapp) und einer Hamstertoilette ausschau halten. Wenn die Post nicht streikt, dürfte das wohl Anfang kommender Woche auch alles zu Cleo’s Verfügung stehen.

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Sushi selbst gemacht

Mein Schatz und ich essen tatsächlich sehr gern Sushi. Am liebsten mag ich dabei die Röllchen. Letzte Woche hat mein Schatz sich dann eine Zeitung mit japanischen Rezepten gekauft und wir haben uns für das Wochenende zwei Rezepte herausgesucht. Einmal eine Miso-Suppe und einmal Maki-Sushi.

Dafür sind wir am Donnerstag – am letzten schönen Tag der Woche – noch in die Stadt gefahren. Auf dem Einkaufszettel standen lauter komische Sachen: Dashi, Miso-Paste (=Sojabohnen Paste), Sushi Reis, Nori-Blätter… Das wäre wohl in Wittstock oder Finsterwalde undenkbar gewesen, doch in einer Großstadt geht alles und so wurden wir – mit Unterstützung des Verkäufers – im gern besuchten Asialaden fündig.

Heute Vormittag haben wir dann auch beim Fleischer für Unterhaltung gesorgt, als wir um “300 g Schweinebauch in 3mm dicken Scheiben ohne Speckrand” baten. Während die Fleischerin scherzhaft meinte, dass sie jetzt lieber gehen würden, hatten wir die Aufmerksamkeit der ganzen Kundschaft auf uns. “Was wird denn das?” “Eine Miso-Suppe?” “Eine was?” “Das ist ein japanisches Gericht?” “Na hoffentlich wird es keine miese Suppe.”, meinte ein älterer Herr zwinkernd zu uns. Als die Fleischerin fertig war, fragte sie uns “Sie haben das auch noch nicht gemacht, oder?” Wir schütteln grinsend den Kopf. “Sie können ja beim nächsten Mal erzählen, wie die Suppe war!”

Während Schatz sich um seine Suppe kümmerte, war das Reis kochen eher langweilig. Doch das Rollen der Makis war eine echte Herausforderung und auch beim Schneiden mussten wir aufpassen, dass uns die Rollen nicht kaputt gingen.

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Das Zusammenrollen war gar nicht so einfach, da wir oft zu wenig oder zu viel Reis genommen hatten.

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Beim Schneiden zeigte sich dann schnell, ob man das alles richtig gemacht hatte. Einige Versuche verliefen nicht so glücklich.

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Doch am Ende gab es noch genug schicke Makis zum Essen. (Einige dann wohl auch heute noch zum Abendbrot, da es einfach zu viel war. ^^)

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Vor dem großen Sushi-Essen gab es natürlich erstmal die Miso-Suppe. Und ich muss sagen, sie war äußerst lecker!

Soviel zu unserem kleinen kulinarischen Ausflug. =)

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Einen Schritt näher

Ich tue mich zuweilen sehr schwer damit, unseren Kuschelkater zu zeichnen. Nicht zu malen, wie etwa in meinem lesten Post auf Deviant Art, sondern sein Wesen wirklich mit einfachen Linien zum Ausdruck zu bringen. Mike hat mir hier heute ziemlich weitergeholfen, da die Schnauze irgendwie immer ins Wolfsähnliche abgerutscht ist.

Mit diesem Ergebnis (ca. 1 Stunde Arbeit) bin ich nun ganz zufrieden:

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Wir denken jetzt erstmal noch nicht daran, dass ich diesen kleinen Racker eigentlich BEWEGEN will.

Derzeitig teste ich übrigens Pencil Check Pro von ToonBoom. Im Painter zu animieren ist leider echt ein Beinbruch, obwohl mir die Strichcharakteristik dort weitaus besser gefällt. Dazu jedoch später mehr.

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Student sein

Es kommt mir nun schon fast wie eine Ewigkeit vor, dass ich kein Student mehr bin. Auf dem Papier seit einem halben Jahr nicht mehr, gefühlt jedoch mind. seit Mitte 2009 nicht mehr. (Im April 2009 hatte ich mein Praktikum begonnen und bin seiter fleißig am “ackern”.)

Irgendwie fehlen mir die Freiheiten, sich mit verschiedenen Themen auseinander zu setzen. So unterschiedlich die Projekte auch sind, kommt es mir auf Arbeit immer mehr wie ein alltäglicher Trott vor. Das wäre wohl an sich noch nicht so schlimm, wenn darüber hinaus – etwa am Abend – noch etwas Luft bliebe, um andere Dinge zu tun.

Doch das ist meistens nur Wunschdenken. Denn wer die Verantwortung trägt und den Kopf hinhalten muss, wird sich wohl hüten, pünktlich den Stift fallen zu lassen…

Gestern waren wir nun an der Leibniz Universität von Hannover. Wir hatten am Donnerstag in der Bibliothek Bücher aus dem Magazin vorbestellt, die wir abholen wollten. Und so fuhren wir bei schönstem Sonnenschein in die Stadt.

Ein paar Impressionen:

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Mitte April ist an der Uni Tag der offenen Tür. Vielleicht schau ich mal vorbei, und lass mir so erzählen, was es für Master Studiengänge gibt. Am liebsten wäre mir einer, wo man gleichermaßen programmieren und gestalten kann und – wenn ich es mir aussuchen kann – mit einem Schwerpunkt auf e-Learning/Edutainment.

Falls ihr selbst an einer Uni studiert und es dort genau so einen Master gibt, bitte melden. ;-p

Generell werd ich wohl aber noch mind. bis nächstes Jahr warten – mit zwei Studenten gleichzeitig kann man den aktuellen Lebensstandard schlecht aufrecht erhalten. ^^

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Projekt 52: Glas

Heute ein Foto ohne viele Worte zum Thema “Glas“. Es ist etwas abstrakter geworden, doch irgendwie mag ich es trotzdem. Damit habe ich alle Themen beim Projekt 52 wieder aufgeholt und bin somit bereit für die neue Woche. ;)

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