Bis(s) zum Abendrot

biss3Klappentext: “Bella? Das war Edwards Stimme hinter mir. Als ich mich umdrehte, sprang er leichtfüßig die Verandatreppe hinaus, die Haare vom Rennen zerzaust. Sofort nahm er mich in die Arme und küsste mich, genau wie vorhin auf dem Parkplatz. Der Kuss erschreckte mich. Edward wirkte so nervös, so angespannt, als er seine Lippen auf meine presste – als hätte er Angst, dass uns nicht mehr genug Zeit bliebe.”

Nach knapp 2 Wochen wieder ein Buch hinter mir – Straßenbahnfahren lohnt sich. Schade, dass ich dort keine Fachbücher konzentriert lesen kann…

Dieses Buch weckt nun, da ich es abgeschlossen habe, ganz unterschiedliche Gefühle in mir. Es gab Situationen, die ich zum Zerreißen spannend und interessant fand. Wie immer braut sich über Bella Unheil zusammen. In der Nachbarstadt kommt es zu unzähligen, unerklärlichen Morden und schon bald vermuten die Cullens Vampire hinter diesen Übergriffen. Doch für Bella steht auch noch der Schulabschluss bevor und es nähert sich der Tag, an dem Sie sich Edward anschließen und ihr Leben aufgeben will. Da gibt es einiges zu bedenken und bei so einer Entgültigen Entscheidung kommt es vielen inneren Konflikten, die gelöst werden wollen.

Besonders interessant in diesem Buch finde ich die Geschichten zu Rosalie und Jasper. Während aus den bisherigen Büchern hervor ging, wie Carlisle, Edward und auch Alice zu Vampiren wurden, erfahren wir nun mehr über Rosalie (und warum sie Bella nicht so recht mag) und Jasper. Dazu kommen weitere Legenden die Quileute, die alles in allem dieses Buch so lesenswert machen. Diese kleinen Geschichten haben auf mich einen viel größeren Reiz als etwa der finale Kampf zu dem es wieder kommt.

Doch zum Ende hin musste ich mich doch sehr über Bella aufregen. Da es in der “ich”-Form geschrieben ist, kommt man nicht umher, zu versuchen, ich mit ihr zu identifizieren. Während ich mit ihr alle Gewissenskonflikte durchstehen konnte, so musste ich doch über ihr Verhalten stark den Kopf schütteln. Schwer genug, wenn man sich zwischen zwei Männern, die einem wichtig sind, schlussendlich entscheiden muss, doch dabei sollte man fair bleiben und nicht auf zwei Hochzeiten tanzen.

Insgesamt auf jeden Fall ein gelungenes Buch, dass ich auch gern im direkten Anschluss an den Vorgänger gelesen hätte und gern weiter empfehle.

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