
Ich hoffe, es gab keine Komplikationen mit dem Wetter und ihr habt alle Ostereier gefunden. Frohe Ostern euch allen.

Ich hoffe, es gab keine Komplikationen mit dem Wetter und ihr habt alle Ostereier gefunden. Frohe Ostern euch allen.

Der Tag gestern begann mit schönstem Sonnenschein, auch wenn es sehr frisch war. Ein Wetter, dass einen auf Frühling einstimmen will. Schon am Nachmittag kam es von oben immer wieder feucht herunter. Kein richtiger Regen, eher ein leichter Schneeregen. Und schon gestern Nacht viel es mir auf. Es ist ganz shcön hell draußen. Es liegt Schnee! Und heute morgen schneite es gleich fleißig weiter. Nur, weil Schierke nun neuer Stadtteil von Wernigerode wird, muss der Brocken doch nicht seinen Schnee hier runter schicken, oder? -.-”
Und überhaupt – was soll das denn bitte? Ich will am Donnerstag in Ruhe nach Hause fahren und mich neben dem Feiertagsverkehr nicht noch mit den Wetterverhätlnissen herumschlagen. Ganz davon zu schweigen, dass wir an dem Wochenende nach Ostern die Tennisplätze zu Hause fertig machen wollten. Hoffentlich bleibts bis dahin nicht so kalt und sowas wie Bodenfrost ist dafür schonmal gar nicht zu gebrauchen. :-/
Ich kannte mich noch nie gut mit Blumen aus. Rosen und Tulpen erkennt jeder. Gänseblümchen und Schneeglöckchen machen mir auch keine Probleme, aber die Vielfalt, die man in Blumenläden bestaunen kann, wird für mich immer eine unbenannte Schönheit sein…

…sind nicht immer alltäglich.
Was tut ihr, wenn euch ein fremder Mensch anspricht und um Hilfe bittet? Was tut ihr, wenn ein Kind allein weinend an der Straße steht? Wie verhaltet ihr euch? Soetwas kann man wahrscheinlich schwer sagen und doch, will ich hier eine kleine Geschichte erzählen, die sich am vergangenen Donnerstag ereignet hat.
Heute (bzw. gestern) hat meine Oma dann mit einem “Brunch” – von 11.00 – 16.00 Uhr, da war praktisch alles bei – ihren 75. Geburtstag nachgefeiert. Viel Verwandtschaft, bei der ich mit den Namen immer so meine Probleme habe… Irgendwie sollte ich die Idee eines Stammbaums wohl wieder aufgreifen und mal einen anlegen. Und die ganzen Geschichten einfangen, die meine Großeltern so erzählen können, wenn man sie einmal danach fragt. Das wollte ich schon einmal tun, aber irgendwie fehlte mir immer die Zeit. *seufz*Nunja, zurück zum Brunch. Es gab einige interessante Unterhaltungen. Nebenbei hab ich dann auch noch die Chance genutzt, ein wenig zu zeichnen. Mein Paps wollte nicht, dass ich mein Skizzenbuch mitnehme, aber im Endeffekt, hat sich niemand recht dran gestört. Es war sogar ganz witzig, wobei meine Zeichnungen am Anfang echt mies waren. Man konnte kaum erkennen, wen ich da versuchte auf das Papier zu bringen, aber zum Ende wurde es besser. Ich muss unbedingt mehr zeichnen. ;)
Da ich dann auch wieder Taxi für meine beiden Großeltern und meine Eltern gespielt hab, ist mir mal wieder aufgefallen, was ich zu Hause am liebsten hab: Den Himmel. In Wernigerode gibt es kaum eine freie Sicht auf den Horizont. Ein Blick auf den Brocken ist natürlich auch sehr schön, aber ich liebe die Farben, die der Himmel uns mischt und hier habe ich immer das Gefühl, sie richtig absorbieren zu können, weil ihm kaum etwas “im Weg” steht. Das gilt natürlich besonders, wenn man ihn von einem Feld aus betrachtet, so wie ich in diesem Fall. Hab mit dem Auto kurz angehalten und meine Eltern mal eben im Auto warten lassen, weil ich diesem Gefühl unbedingt Ausdruck verleihen wollte.
Irgendwie gibt es nicht viele Bilder, auf denen ich beim Zeichnen bin… ^^’ Nunja, die Zeichnen selbst gibt es wohl erst zu sehen, wenn ich wieder in Wernigerode bin und mein Skizzenbuch auf den Scanner gelegt habe. Aber da ich Montag schon wieder zurückfahre, wird das wohl spätestens Dienstagabend der Fall sein.

Und weil dieses Foto dem Titel “Himmelsspuren” noch eher gerecht wird:
