Neugier auf Katzenart

Puska

“Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet,
dann nennt man sie Wissensdrang.”

~ Marie von Ebner-Eschenbach

Umgesetzt mit “Corel Painter X” auf Grundlage eines Fotos, dass ein Freund von mir von seiner Katze gemacht hat. Mit Klick auf das Bild könnt ihr eine größere Auflösung bei Flickr sehen (und den Link zum Vorlagefoto).

Eigenarten

schokonuesse.jpg

Jeder Mensch hat so seine Eigenarten. Ich balanziere oft einfach mal gern auf einem Bordstein. Oder bei gekacheltem Boden in Supermärkten oder auf der Straße, stell ich mir manchmal vor, ich müsste wie der Springer eines Schachspiels über die Steine hüpfen. Und bunte Schokonüsse werden natürlich auch nicht einfach stupide weggegessen, sondern nach Farben gegessen und bei kleinerer Anzahl abgezählt und sortiert.

Das sind alles kleine Eigenarten, die man wohl als absolut kindisch betrachten könnte, aber sie erheitern mir den Alltag und ich bin froh, einen besonderen Menschen in meinem Leben zu haben, der sie mit mir teilt. Wenn ich nun etwas Zeit hab, trete ich auch nicht mehr auf die Ritzen in und zwischen den Steinen und muss dann fast ein wenig über mich lachen, weil es doch so seltsam aussehen muss, wenn ich unnatürlich große oder kleine Schritte mache…

gummibaerchen.jpgUnd nun traue ich mich gar nicht an die Gummitierchen, die mein Schatz beim letzten mal abgezählt und ich dann sorgsam angeordnet habe. *lach* Wie lang hält sich sowas? ^^

Edit: Saris Hinweis folgend, möchte ich das Foto dem Regenbogenthema der letzten Woche widmen. Hab ich gar nicht so recht dran gedacht. Danke. ^^’

Wenn ein Abschied wie der Letzte wirkt.

trauerblume_klein.jpg

Wenn ein Abschied mit einer Pause beginnt.
Wenn ein Abschied ohne Lächeln deine Lippen verlässt.
Wenn ein Abschied seltsam verkrampft erscheint.
Wenn ein Abschied kein „Bis bald“ kennt.
Wenn ein Abschied anders als jeder andere ist.

Dann wirkt er wie der Letzte.
Dann wirkt er wie ein Abschied für die Ewigkeit.
Dann wirkt er, als glaubtest du nicht an ein Wiedersehen.
Dann wirkt er, als wäre die letzte Chance zum Austausch.
Dann wirkt er, als wolltest du mir einen letzten guten Rat mit auf den Weg geben.

„Mach alles richtig.“ – hast du gesagt.
„Was ist das Richtige?“ – hab ich gefragt
„Das weiß man nie.“ – hast du gesagt.
„Wie macht man alles richtig?“ – hab ich gefragt.
„Das ist die Frage, nicht?“ – hast du gesagt.

09. Februar 2008

In der Hoffnung, dass es nicht der letzte Abschied war.

Bücher öffnen

Büchersucht

Mit Büchern ist das schon so eine Sache. Sie erlauben dir eine Tür in eine andere Welt, zerren dich zwischen ihre Seiten und lassen dich dem Alltag entfliehen. Das Studium hat die Zeit zum Lesen jedoch arg begrenzt. Doch in den letzten Tagen habe ich mir dann zu später Stunde gedacht: So, nun hörst du auf, legst dich ins Bett und liest noch ein oder zwei Kapitel.

Heute nach der Arbeit zog es mich dann irgendwie in die Buchhandlung. Weltbild – zugegeben, kein sehr schöner Laden. Die Buchhandlung gegenüber ist weitaus ansprechender in ihrer Gestalt, doch bei Weltbild gibt es manchmal Sonderangebote. Und so entdeckte ich nicht weit vom Eingang einen “Wühltisch”. Wühltisch ist ein sehr hartes Wort, wenn man von Büchern spricht, jedoch hatte es den gleichen Charakter. Unsortiert waren die Bücher dort aufgeführt und alle stark reduziert. Reiseführer – zum Reisen fehlt mir die Zeit; Elternratgeber – die brauch ich derzeit eigentlich nicht und neben ein paar anderen Sachen auch vereinzelt Romane. Hier stieß ich schließlich auf “Das Ferne Ufer” von Ursula K. Le Guin, dem Buch zu der Animationsverfilmung von “Erdsee”. Den Film habe ich leider bis heute nicht gesehen – in den kleinen Kinos werden solche “Randerscheinungen” eher selten gezeigt, doch das Buch interessierte mich schon. Und so dachte ich mir, für 1 EUR (statt 7,95)kannst du nicht viel falsch machen. Ich verließ also das Geschäft mit einem neuen Buch in meinem Besitz. Es ist zwar etwas abgegriffen und als Mängelexemplar gekennzeichnet (ich glaube, sonst dürften sie es nicht so billig verkaufen), aber der Inhalt bleibt der gleiche.

Auf dem Weg zurück zum Auto musste ich schon ein wenig schmunzeln. Erst vor nicht mal 3 Monaten hatte ich beim Einkauf mit meinen Eltern bei Kaufland ein kleines Buch zu 2,99 (statt 6,90) erstanden (“Groß und Klein” von Jacques Lederer). Langsam scheinen sich nun wieder die Bücher, die ich doch so gerne lesen will, bei mir zu stapeln.

“Don’t Look Now” trage ich derzeit immer im Rucksack mit mir herum (da es ein Reclam-Heftchen ist, erkennt man das auch) und will es als Hintergrundlektüre zur Verfilmung (“Wenn die Gondeln Trauer tragen”) in Vorbereitung auf meine Filmanalyse lesen. “Groß und Klein” nehme ich mit, wenn ich weiß, ich muss irgendwo warten, weil ich vielleicht meinen Schatz vom Bahnhof abhole oder dergleichen. “Tintenblut” liegt immer in der Nähe meines Bettes und dient mir zur Abendlektüre…

Ich glaube, es wäre ratsam, nicht noch ein Buch dazwischen zu schieben. Ich habe zwar, sobald ich ein Buch wieder öffne, das Gefühl, wieder in der Geschichte zu sein, doch irgendwann geht wohl der Spaß an Ihnen verloren. …

Ich denke nun also, dass ich diese Thematik ohne Zweifel dem Thema “Meine Süchte” von Saris “Projekt 52” widmen darf. Bücher sind nunmal einfach was feines. O:)

Update on my life

So, wird mal wieder Zeit. seit Ostern nichts geschrieben, aber sowas passiert halt. Mein Leben spielt sich ja – glücklicherweise – nicht allein im WWW ab. Und die Zeit, die ich habe, teile ich zwischen Studium, Arbeit, Familie, Freunden und ganz wichtig: meinem Freund. ^^’

Die Werbemaßnahmen für die Hochschule fressen momentan noch gut Zeit. Aber bald ists vorbei. Diese Woche nochmal bissl Druck machen – muss wieder zum Dekan und Kanzler wandern – und dann ist schon bald der Tag der offenen Tür. Außerdem ist am Donnerstag um 13.00 Uhr Datenbanken abzugeben und das wird mich nochmal ein paar Nächte kosten, um fertig zu werden. *seufz*

Werde im Übrigen wohl dazu übergehen, weniger meinen persönlichen Alltag zu schildern. Das hatt sich ja schon in letzter Zeit zu abgezeichnet. Es wird also auch in dieser Form weitergehen. Arbeiten präsentieren – eigene, wie andere – und mal was Berichten, wenn etwas besonderes passiert.

Denke, dass sollte nicht das Problem sein, wer unbedingt wissen will, was ich 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche mache, kann mich ja fragen. Ob ich antworte, wird sich zeigen. ;)