Ein Dutzend Töne

… sind die Welt.

wuenscheNach einem einstündigen Besuch bei Saturn konnte ich gestern das neue PUR-Album erstehen. Da es gestern 20% Rabatt auf alle CDs, DVDs und Software gab, habe ich da erstmal ca. 3 EUR gesparrt, dazu noch ein 5 EUR Gutschein von einer früheren Aktion. Da bin ich richtig günstig bei weg gekommen.

Habe noch bei den anderen DVDs geschaut, aber nicht so richtig was gefunden. Bei den MP3-Playern auch nichts gefunden, was mich begeistert hat, aber bevor das Monatsgehalt da ist, wird sowieso nichts gekauft…

Das wichtigste ist, dass ich nun das neue Album hören kann, so oft ich will. Das Album, dass von einigen als “neues Abenteuerland” gefeiert und von anderen völlig in den Boden kritisiert wird. Nun Geschmäcker sind verschieden und wie so mancher Kritiker schrieb: “PUR-Fans werden es mögen.”

Und ich mag es.

Und freue mich wie wild, Anfang Dezember in Hannover zum Konzert gehen zu können. *yay* (So ein Leben in der Großstadt muss ja auch mal ein paar Vorteile haben.)

Kurzes Durchatmen

Nach einem 11 stündigen Arbeitstag (das hat man davon, wenn man Urlaub nimmt) und einer gut 3 stündigen Fahrt nach Hause, war ich gestern Abend entsprechend kaputt.

Heute – ein wenig ausgeruht, frisch geduscht, eingekuschelt in eine weiche Pulloverjacke und bequeme Trainingshose (die nun fast 10 Jahre alt ist) steh ich wieder einmal in meinem Kinderzimmer.

Mein Kinderzimmer ist eigentlich längst zu einer Abstellkammer verkommen, auf den Schränken reihen sich verschiedene Bücher auf (Belletristik wie Fachliteratur – das Regal reicht längst nicht mehr), von allen Seiten bin ich von Delfinen umgeben (Bilder, Windspiel, Figuren), auf dem Fenster berichten meine drei einzigen Pokale von einer sportlichen Tätigkeit, für die mir im Alltag kaum noch Zeit bleibt. Da sind die vielen Star Wars Bücher und im Regal die alten Kinderbücher – Märchen, Drei Fragezeichen, etc.

Im CD-Spieler läuft eine mitlerweile 10 Jahre alte CD, die in mir immernoch die beste Laune auslösen kann und dann scheint alles noch gar nicht so lang her zu sein.

Die Schule, die vielen Projekte, immer etwas zu tun zu haben, dass einem Spaß macht, nachts kurz vor dem Hosenknopf noch kurz für die Theoriekontrolle in Sport gelernt (ich habe nie eingesehen, dafür am Tag meine Zeit zu verschwenden) oder die schönen Zeiten auf dem Tennisplatz.

Wenn ich dann in meinem Blog zurückschaue – einige Alltagseinträge sind immerhin schon 5 Jahre alt, dann fällt auf, wie weit man doch gekommen ist.

Nach dem Abitur fragt längst niemand mehr, das Studium liegt fast hinter mir, Menschen, die ich vor 5 Jahren noch respektvoll mit “Sie” angesprochen habe, darf ich mitlerweile duzen, ich bin nun fest angestellte Projektmanagerin und kriege diesen Monat mein erstes (zwar nur halbes, wegen Praktikum) Gehalt und werde ab nächsten Monat sämtliche Kosten alleine tragen, finanziell unabhängig und nicht mehr zu Lasten meiner Eltern.

Doch nach Tagen wie gestern sehne ich mich ein wenig nach den alten, scheinbar unbekümmerten Zeiten. Die Dinge, die mir damals so wichtig waren, scheinen heute so bedeutungslos, dass ich schmunzeln muss, wenn ich morgens in der Straßenbahn Schüler sehe, die noch wild Informationen vor dem nächsten Test austauschen.

Die Zeit steht nunmal nicht still. Aber ich hole mir gern immer wieder ein wenig dieser Stimmung zurück. *smile*

In diesem Sinne:

I’m alive

Lange nichts mehr passiert. Ich möchte mich zuerst für eure Spielvorschläge bedanken – besonders bei meinem Schatz, der nochmal direkt für mich gesucht hat. Ich habs noch nicht geschafft, mir alles mal anzuschauen, werde aber die Vorschläge nach und nach hier vorstellen.

Vielleicht ist ja für den ein oder anderen von euch auch etwas dabei. :)

Insgesamt bin ich leider noch nicht viel weiter gekommen – zu viel auf Arbeit zu tun und abends dann oft kaum noch Energie mich ernsthaft mit etwas auseinander zu setzen… Ich werde euch dennoch natürlich auf dem Laufenden halten, sobald etwas neues gibt. :)

Sachen, über die ich eigentlich Bloggen wollte, die jetzt aber schonwieder zu weit zurück liegen, ich aber trotzdem erwähnen möchte:

Facebook
Ich frage mich wirklich, was dort abgeht. Als ich mich in der vergangenen Woche dort angemeldet habe, habe ich schon Kontaktvorschläge bekommen BEVOR ich Schule, Studium oder sonst etwas angegeben habe. Da würde mich echt interessieren, nach welcher Logik die Arbeiten. Fest steht: Das ist beängstigend!

Hauptbahnhof Hannover
Wenn ich abends etwas später im Hauptbahnhof auf meine Straßenbahn warte, sehe ich zwischen den Schienen manchmal kleine dunkel graue Mäuschen entlang huschen. Sie scheinen nicht immer da zu sein und einen Unterschlupf unter den Schienen zu haben. Frage mich aber, wie sie es dort aushalten, dass muss ja wahnsinnig laut sein.

Poken
Der Poken von der Werbeaktion ist schon vor geraumer Zeit bei mir eingetrudelt. Das Einrichten war sehr einfach, da ich niemanden kenne, der noch so ein Ding hat, kann ich es allerdings nicht ausprobieren. Generell mich ich aber sagen, dass ich sie ein wenig zu verspielt finde. Aber die Diskussion hatten wir ja schon. ;)

Dsungarische Zwerghamster
Mein Freund und ich sind erstaunt, wie unterschiedlich die Größe von Dsungarischen Zwerghamstern ausfallen kann. Während Pina und Colada ca. 8 cm groß sind, ist Lilo ca. 10 cm und das etwas fülligere Hamsterweibchen einer Freundin gar 13 cm groß. Ich frage mich, ob die Käfiggröße in denen ein Hamster seine Wachstumsmonate verbringt, dabei eine Rolle spielen. Bei Fischen soll das ja tatsächlich so sein. Weiß hier jemand mehr?

Irgendwo

Pur ist mal wieder zurück. Bald startet die Deutschlandtour und in zwei Wochen erscheint das neue Album. Die neue Single ist jetzt schon draußen und man kann sie sich auf der offiziellen Seite mit Video anschauen. Dort gibt es auch Kommentare zu allen auf dem Album enthaltenen Songs.

Ich finde ja, das ist so ein richtiger Pur-Song. Aber was macht einen Pur-Song eigentlich aus?
– er geht unter die Haut
– fühlt sich spätestens ab dem zweiten Hören vertraut an
– man kommt nicht umhin irgendwann mitzusummen oder später mitzusingern

All das ist dieser Song auf jeden Fall. Und auch das Titelbild des neuen Albums gefällt mir schon jetzt super. Ich freu mich dann einfach schonmal auf das neue Album. :) So lange das noch nicht da ist, gibt es hier einen Lückenfüller:

(Nachtrag 18.03.2015: Video wurde mittlerweile entfernt.)

via pur.de

Von frei laufenden Katzen

What's your favorite place?
Wie sollte man eigentlich eine Katze halten? Ich kenne zwei Katzen, die sind ihr ganzes Leben nur in der Wohnung, weil ihre Besitzer in Großstädten wohnen und die Katze nicht frei auf den Straßen streunen lassen wollen. Verständlich. Doch diese Katzen sind irgendwie beide eher korpulent und der eine Kater war sogar recht agressiv Fremden gegenüber.

Auf der anderen Seite sind dann die Leute, die in Häusersiedlungen in ländlicheren Regionen wohnen. Dort laufen die Katzen hin und her und kriegen nicht selten auch mal mein Nachbarn ein Leckerlie.

Doch wie schnell gewöhnt man sich dann daran!

Bei unsschaut nun das Nachbarskätzchen schon seit Jahren vorbei. Langsam aber sicher hat sie sich in unser Leben geschlichen. Erst im Garten, wenn wir gegrillt haben, dann eroberte sie sich die Küche und mitlerweile ist abgesehen von den Schlafzimmern und dem Ledersofa, das ganze Haus für sie frei.

Sie hört das Auto, wenn jemand kommt und wartet dann oft schon vor der Haustür um hineingelassen zu werden. Denn wenn niemand da ist, darf sie nicht rein. Sie brauch auch kein Katzenklo, denn sie meldet sich immer, wenn sie raus muss. Bisher ist es nur einmal passiert, dass sie in der Wohnung in einen Blumentopf gemacht hat, weil sie niemand gehört hat.

Da sind die großen Augen, mit denen sie einen morgens anschaut, wenn jemand die Tür aufgemacht hat. Das Gewicht auf der Decke, wenn sie sich dann einfach dazu gesellen will. Das vorwurfsvolle Mauzen, wenn man sie nicht in einen Raum lässt. Oder der Sprint, mit dem sie meinen Eltern morgens ins Ehebett springt, um zu signalisieren “Ich bin wach, los, ich will raus.”

An heißen Sommertagen lässt man auch die Dachfenster mal offen und erst letztens erzählte meine Ma mir eine recht lustige – für sie im ersten Moment erschreckende Geschichte. Des nachts hatte sie mehrfach ein kratzendes Geräusch gehört und wusste nicht recht, was es war. Bis in den frühen Morgenstunden die Katze auf dem Fensterbrett saß, die eigentlich am Abend vorher rausgegangen war.

Doch es gibt auch die Momente, in denen man um dieses Nachbarskätzchen (eher Katze, wenn es nach dem Alter geht) fürchtet. Wenn sie des nachts laut faucht, weil ein Kater sie bedrängt, oder das panische Mauzen, wenn danach lautes Hundebellen folgt.

Noch schlimmer ist es dann, wenn sie einmal gar nicht kommt. Nach ein paar Tagen sorgt man sich dann schon. Manches Mal war sie dann nur bei jemand anderes und hat sich verwöhnen lassen, doch einmal kam sie auch schon mit einer großen offenen Wunde am Hinterbein zurück, weil sie von einem Auto angefahren wurde.

Man hat es nicht leicht, mit solchen eigensinnigen, eher freien Katzen, die kommen und gehen, wann sie wollen. Doch man hat viele schöne Momente, die man sich wahren muss.

inspiriert von .

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