Der Versuch der Veränderung

Eine weitere Woche liegt hinter mir. Heute ist mein freier Tag. Ein Tag zum Verschnaufen. (Und um die Wohnung in Ordnung zu bringen, bevor wir heute Abend nach Fiwa fahren.)

Eine Woche mit viel Arbeit. Eine Woche nach dem letzten chaotischen Wochenende, an dem ich meiner aktuellen Unzufriedenheit Ausdruck verlieh. Eine Woche, seitdem ich ziemlich unzufrieden eine Menge Kleider anprobiert habe und mich in dieser cleveren Anordnung von Spiegeln in Kaufhaus-Umkleidekabinen ziemlich geärgert habe.

Eine Woche, in der ich versucht habe, ein wenig was zu ändern.

Wir drehen aktuell etwas an der Ernährung, ordentlich Kohlenhydrate zum Frühstück, zum Abend Salat oder ähnliches und vor allem, weniger Naschereien zwischendrin. Mein Schatz unterstütz kräftig und passt beim Abendessen auf, dass keine fetten Sachen auf den Tisch kommen. (Danke. *smile*) Eine Woche habe ich das bereits durchgehalten und ich muss sagen, ich bin ein bisschen Stolz. Meine Eltern – haben selbst ihre Ernährung umgestellt – haben mir prognostiziert, dass das noch bestimmt ca. 4 Wochen Willenskraft erfordern wird. Aber ich bin gewillt, mich durchzubeißen.

Zu ein wenig Sport bin ich doch tatsächlich auch gekommen. Mal abends vor dem Schlafen gehen, mal morgens wenn mein Schatz etwas früher zur Arbeit musste. Ich bin auch einfach mal in eine andere Bahn eingestiegen, um später auszusteigen und auf meine eigentliche Bahn zu warten. Neue Eindrücke machen munter!

Und auch beim Zeichnen scheint es nun langsam nach vorn zu gehen. =)

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Corel Painter X / Wacom Bamboo

Mal sehen, wie die nächste Woche läuft. ^^’

Bewusster leben

Bei Frustthemen neige ich grundsätzlich dazu, auf eine große, bekannte Suchmaschine zurückzugreifen. Eben diese führte mich eben zu folgendem Artikel mit dem Titel “Warum Zeitmangel nichts mit Zeit zu tun hat. – Der Artikel ist schon etwas älter, aber das tut dem Inhalt keinen Abbruch. [> Zum Artikel]

Mit einem unterschwelligen Humor greift der Autor die Klichees so vieler Menschen – zu denen ich mich jetzt auch einfach mal dazu zählen würde – auf und bringt es schließlich auf den Punkt: Man kann nicht zu wenig Zeit haben – denn Tag und Nacht wechseln sich so sicher ab wie die Jahreszeiten. Die Frage ist mehr, was man daraus macht.

Wenn man sich darüber im Klaren ist, kommt man unfreiwillig zu der Erkenntnis, dass man manchmal auch einfach mal “Nein” sagen muss. Das hat man mir früher schon äfter gesagt, doch die Umsetzung fällt mir seit jeher schwer. Ich versuche grundsätzlich erstmal ALLES zu schaffen. Was vermutlich Wahnsinn ist und mich schließlich dazu bringt, dass ich kaum noch Zeit für meine eigenen Interessen, also Partner, Familie und Hobbies habe.

Immer öfter fallen in solchen Zusammenhängen auch die Worte, man solle bewusster Leben. Dies gilt für die Frage nach Zeit ebenso wie für gesündere Ernährung. Bewusst essen, bewusst Entscheidungen treffen.

Schauen wir mal, in wie weit sich die Erkenntnis mit meinem Alltag verbinden lässt. =)

Was ist passiert?

Was ist nur passiert? Wo ist schonwieder die ganze schöne Zeit hin. Jetzt haben wir schonwieder Mai, das halbe Jahr ist bald wieder rum. Es bleibt kaum Zeit, um irgendwas richtig zu machen. Da will man mehr Sport machen und wirft alle guten Vorsätze an späten Abenden, wo man erst 9e, 10e zu Hause ist, gleich wieder über Bord. Der Vorsatz einer besseren und gesünderen Ernährung wird unter Stress auch verworfen, wenn auch nur was Süßes in die Nähe kommt. Und Zeichnen schafft man auch nur noch am Wochenende.Wie auch immer man da handwerklich besser werden soll. Von den ausstehenden Fotothemen für Projekt 52 will ich jetzt gar nicht reden. […]

Ganz ehrlich, das kann es doch nicht sein!?! Man könnte auf formulieren: Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden…(Vielleicht leiht mir ja mein Paps mal sein T-Shirt mit eben jenem Spruch…)

Der wohl ärgerlichste Part ist die Tatsache, dass es egal ist, wie früh man auf Arbeit ist, man kommt trotzdem nicht früher nach Hause und hat dementsprechend auch nicht mehr Zeit für sich. Wenn also mein Schatz früh raus muss und ich mit aufstehe und entsprechend schon kurz vor 8 auf Arbeit bin – wo die letzten Kollege doch erst kurz nach 9 da sind, dann komme ich trotzdem nicht pünktlich los. – Da stimmt wohl der allgemeine Spruch “Wer früher kommt, kann später gehen.” ganz gewaltig. Um 9 erst da zu sein, funktioniert aber auch nicht, weil ja jeder Kollege wissen will, was er zu tun hat und so ein Briefing will vorbereitet werden. Der Morgen könnte also auch nicht wirklich sinnvoll genutzt werden.

So versucht man also Einkauf, Hausputz und Hobbys in das Wochenende zu quetschen. Super Sache, denn nichts schafft man richtig und kaum ist der Sonntagabend wieder da, ist man wieder unglücklich, was man alles nicht geschafft hat. Da hat man endlich wieder seine Orchideen getaucht, der riesige Abwaschberg ist verschwunden und dank der ODC und Mike, kam ich auch ein wenig zum Zeichnen. *seufz*

Kennt ihr das auch? Was tut ihr, um dabei nicht euren Spaß am Leben selbst zu verlieren?

Der (fast) zwei Wochen Rückblick

Kaum zu glauben, aber es sind schonwieder zwei Wochen vorbei. Ich weiß nicht, wo die Zeit hin ist. Die Arbeit scheint die meiste Zeit zu verbrauchen und wenn dann mal etwas Zeit ist, dann ist da natürlich auch die Wohnung, Abwasch, Mietzen knuddeln usw.

Irgendwo dahinter kommt dann schlafen und auch mal zeichnen.

Da fühlt man sich am Ende einer langen Woche wie “ein Frosch, der sich im Mixer dreht”. (Wise Guys)

Zum Master Informationstag habe ich es nicht geschafft. Ich war überzeugt, dass er am Samstag wäre, doch er war am Donnerstag. o.O (Ganz ehrlich, liebe Unis, wenn ihr nicht nur eure eigenen Studenten rekrutieren wollt, dann ist ein Werktag vielleicht NICHT der beste Tag für einen Info-Tag….)

Dafür haben wir drei neue Messer – die natürlich hauptsächlich mein Schatz in Gebrauch hat. Zwei Keramik-Messer und ein Zwillingsmesser, nachdem wir ordentlich Punkte bei einer Supermarktkette gesammelt haben.

Dieses Wochenende hatten wir schließlich Besuch. Gemeinsames Mittag und anschließend ausgiebiger Spaziergang im Tiergarten. (Er ist gar nicht so groß wie wir dachten.) Nun sind wir gut mit Sauerstoff versorgt und kaputt. Geschirr muss noch gespühlt werden und dann ist auch der Sonntag wieder vorbei…

Cleos erste Woche

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Cleo hat nun ihre erste Woche bei uns überstanden. Sie ist noch etwas schüchtern und wie wir feststellten, ein richtiger Hamster. Während die Dsungaren auch tagsüber immer mal wieder draußen herumwuselten, scheint Cleos innere Uhr weitaus besser zu funktionieren.

Sie hat bisher noch nicht gebissen – und voraussichtlich wird das auch nicht passieren – kommt bei meinem Schatz zaghaft auf die Hand gekrabbelt und lässt sich auch Futter aus der Hand reichen, was sie einem dann mit ihren Pfötchen aus den Fingern nimmt und in ihre Backentaschen schiebt.

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Cleo frisst sogar die getrockneten Zucchini-Streifen, die Lilo immer verschmäht hat.