Unproduktive Freizeit

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich gestern und heute wahnsinnig unproduktiv war. Ich habe mich zwar um einige Aufgaben im Haushalt gekümmert, aber ich bin nicht so richtig zum Zeichnen oder Animieren gekommen. Irgendwie war ich einfach kaputt.

Gestern wachte ich schon in der Nacht mit einer völlig verstopften Nase auf und bekam kaum Luft. Bis zum Abend löste es sich, doch nun bin ich die ganze Zeit am Niesen. So macht das doch alles keinen Spaß. :(

Zumindest konnte ich gestern mit Mike einige Verständnisprobleme bei der Aufstellung eines Storykonzepts klären. Für die Hutmacherin und den Dachs werde ich wohl erstmal weiter Footage sammeln müssen, ehe ich mich wieder der Konzeptaufstellung widmen kann.

Damit der heutige Abend nicht ganz ohne Bild dahinstreicht, gibt es heute mal ein Foto von unserer Mokka. Nicht, dass Gismo denkt, er ist der einzige, der hier im Rampenlicht stehen darf. ;)

Mokka

Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende!

Ab in den Keller

Ich habe mich nun dazu entschlossen, das Wegräumen der Weihnachtssachen in Angriff zu nehmen. Nachdem die Katzen schließlich angefangen haben, mit den Weihnachtsmännern zu spielen – Gismo muss sie wohl vom Regal geholt haben – war es höchste Zeit. Am aufwändigsten ist dabei das Adventsgesteck, da ich alle Teile wieder verpacke, um sie dieses Jahr wieder nutzen zu können. Nun steht nur noch der Lichterbogen im Arbeitszimmer und einige Keksdosen sind noch in Gebrauch.

Irgendwie bin ich ganz froh, dass wir nicht zu viele Deko-Sachen haben. Das macht das Einräumen recht einfach. Zumindest hoffe ich, dass ich nichts vergessen habe. ;)

Weihnachtssachen

Der Jahresanfang als Nicht-PM

Über 1 Monat bin ich nun schon Team Lead unseres Design und Konzept Teams und habe den Jahresanfang erstmalig nach 3 Jahren mal NICHT aus der Perspektive eines Projektmanagers wahrgenommen. Man muss dazu sagen, dass der Stress Pegel eines Projektmanagers vorrangig durch das Zusammenspiel von Kundenanfragen und Koordination der Kollegen in der Produktion entsteht. Nun ist es jedoch in der Regel so, dass gerade am Anfang eines Jahres noch viele Kunden Urlaub haben. Plötzlich hat man als Projektmanager Leerlauf. Es gibt keine E-Mails zu schreiben, das Telefon schweigt und den anderen Kollegen kann man auch nicht den ganzen Tag auf die Nerven gehen; dadurch arbeiten sie auch nicht schneller. Alles in allem würde ich behaupten, dass diese ersten Tage im Januar die ruhigste Zeit für einen Projektmanager sind. (Natürlich vorausgesetzt, es ist vor Weihnachten kein Projekt gegen die Wand gefahren oder man hat eine wichtige Abgabe im Januar. )

Für unsere Design/Konzept Abteilung trifft diese Regel nun gar nicht zu. Es ist zwar etwas ruhiger, als etwa vor Weihnachten, doch der Unterschied ist kaum merkbar. Wir haben immer noch genug Arbeit auf unserer Liste, um uns ohne Probleme sinnvoll zu beschäftigen oder sogar unter Zeitdruck zu stehen.

So unterschiedlich kann es zugehen und ich habe das Gefühl, dass es gar nicht so schlecht ist, jetzt auf der anderen Seite zu stehen. Wenn ich die Kollegen im Projektmanagement dann beobachte oder ich gar für sie arbeite, kommt es mir manchmal so vor, als würde ich in einen Spiegel schauen. Oft genug muss ich mich aktuell noch zurück halten und sagen “Sry, nicht mein Bereich. Bitte sprich mit dem PM.”, schließlich hat man den Job lange genug gemacht und manche Abläufe gehen einem dann einfach ins Blut.

Doch so langsam gewöhne ich mich dran. ;)

Man lernt nie aus

In der Schule wurde einem immer erklärt, man lerne nicht für die Schule oder den nächsten Test, sondern man lerne für das Leben. Und noch viel wichtiger: Das Leben ist ein ewiges Lernen.

Was damals wir langweilige Lebensweisheiten unserer Lehrer und Eltern klang, ist heute längst Alltag. Ich habe in meiner Zeit als Projektmanagerin einige Bücher zum Thema Projektmanagement gelesen. In meinem Regal gibt es auch Bücher zum Thema Führung, Mitarbeitergespräche, Konfliktmanagement und Zeitmanagement. Denn all das sind Sachen, die einem in der Schule und im Studium nicht so richtig beigebracht bekommt. Dinge, die man nur in der Praxis lernen kann und doch finde ich es immer wahnsinnig hilfreich, parallel in einem Buch nach zu lesen. Man muss ja nicht jeden Fehler selber machen, oder?

Doch neben diesen eher auf Arbeit bezogenen Büchern habe ich noch ein paar andere Schätze, die mit der Zeit ihren Weg in unsere Wohnung gefunden haben. Darunter “The Illusion of Life” – ein Werk, dass nicht nur die “Bibel für Animatoren” ist, sondern auch die Geschichte der Animation und die Anfänge von Disney erzählt. Wer ein Fan von Zeichentrick ist, sollte zumindest mal einen Blick in das Buch werfen. Den Zeichnern unter euch sei “Drawn to Life” von Walt Stanchfield empfohlen. Ebenfalls aus dem Hause Disney.

Der Weihnachtsmann war nun im letzten Monat besonders fleißig und hat mir einige weitere tolle Bücher für meine Sammlung geschenkt.

Neue Fachliteratur

Beim Survival Kit für Animatoren habe ich die ersten 100 Seiten bereits während der Feiertage gelesen und ich muss sagen, dass ich wahnsinnig stolz auf mich bin, dass ich vieles bereits wusste. Das hat mir gezeigt, wie viel ich bei Mike bereits gelernt habe. Jetzt stehe ich jedoch vor einer Vielzahl von Erläuterungen und Beispielen zu Walk Cycles, wo ich nicht umher kommen werde, selbst ein wenig zu zeichnen. Ihr erinnert euch vielleicht, dass das weitere Üben und Experimentieren in der Animation mit auf meiner Liste der Vorsätze für’s nächste Jahr stand. Ich hoffe, morgen ist dann schon ein wenig Zeit, um mich an einer ersten Übung zu versuchen.

Parallel lese ich derzeitig “Directing the Story“. Das Buch ist bisher gut super gemacht und doch finde ich immer wieder Punkte, wo ich einen Absatz noch einmal lesen muss. Ich möchte gar nicht wissen, wie viel ich schonwieder vergessen habe. Das Buch widmet sich der großen Frage, wie man nun mit Film oder Animation und der Kunst des Geschichten Erzählens, die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnt – und vor allem hält. Keine allzu leichte Kunst. Vielleicht kann ich jedoch die eine oder andere Erkenntnis für die Hutmacherin mitnehmen. Das wäre doch was. :)

Absolut unangetastet sind bisher “Drawn to Life Volume 2” und “Brainstorm“. Ersteres, da ich Volume 1 noch nicht vollständig gelesen habe und zweiteres, da ich es aufgrund des handlichen Formates in der Straßenbahn lesen will. Dort lese ich jedoch aktuell – wenn ich nicht gerade zeichne – noch Bücher zum Thema “Marketing und Storytelling”.

Man lernt halt nie aus. ;)

Fachliteratur

Sport ist Mord

2013-01-08_badminton… so zumindest redet man sich als Sportmuffel gern mal raus. Dabei bin ich eigentlich gar nicht zwingend ein Sportmuffel, ich bevorzuge nur einfach Sport, den man nicht allein macht. Früher war es Tennis und seit letztem Jahr ist es nun Badminton mit den Kollegen. Durch meine Auszeit und meine Vergesslichkeit im Dezember, war ich gestern nun nach ca. 4 Monaten mal wieder mit dabei. Durch meine früheren Jahre im Tennisverein, fiel es mir verhältnismäßig leicht, mich in die Bewegungsabläufe wieder ein zu finden. Irgendwann ist das wahrscheinlich wie mit Fahrrad fahren, auch wenn man lange nicht fährt, verlernt man es nicht.

Gestern war nun mindestens genauso anstrengend, wie lustig. Mein Körper war heute Morgen jedoch noch nicht ganz so begeistert von der Aussicht, das Bett zu verlassen. Müde Muskeln und ein schwerer Kopf wegen zu wenig Schlaf, hoffentlich schlafe ich dann in der Straßenbahn nicht ein. ;)

Doch trotz der Nachwirkungen bin ich stolz, dass ich es geschafft habe, nicht gleich am ersten Montag des Jahres meine guten Vorsätze über Bord zu werfen. Mit anhaltender Übung sollte sich der Körper ja hoffentlich auch daran gewöhnen, sodass es noch mehr Spaß macht. =)