Hab meine Mittagspause so zwischen English und ??? mal genutzt, um beim Paraguas-Forum wieder vorbeizuschauen. Leider ist da gerade nicht so viel los und ich antworte immer sehr selten auf Vorstellungen in Textform, aber heut hab ich mir’s mal anders überlegt, weil ich den Beitrag ganz gut fand…
Erklärung zu meinem Zusatz:
What’s left behind?
What still remains?
Die Fragen sind mir recht oft durch den Kopf gegangen, nachdem ich wusste, das ich nach Hause fahren würde, um zu einer Trauerfeier gehen zu können.
After every broken soul
behind every fallen tear
Was bleibt übrig, wenn man seinen inneren Schmerz nur noch mit stummen Tränen ausdrücken kann? Wenn einem die Worte dazu fehlen?
and a life breaks into pieces
every passing hour, every passing day
Was bleibt einem, wenn man das Gefühl hat, dass mit jedem Leben, dass ein Ende findet, auch das eigene Leben einen knacks bekommt. Wenn man das Gefühl hat, dass wenn man sich umdreht nur noch Bruchstücke über sind und man weiß, dass man sie nicht mehr reparieren kann. Wenn man weiß, dass man nicht zurück kann?
and hope shall be the last resort.
In diesem Augenblick ist die Hoffnung das einzige, was bleibt. Die Hoffnung darauf, dass die Seele nach dem Tod nicht einfach in ein schwarzes Loch fällt. Die Hoffnung darauf, dass neuen Leben vor uns liegt. Die Hoffnung darauf, dass wir unsere Erinnerung an jene, die uns etwas bedeutet haben wach halten können.

Juhu, in meiner Bildergalerie tut sich mal wieder was. Angefangen hat es ja einfach damit, dass ich gerstern Abend noch zu Pastellkreide und Block gegriffen hab, um – nachdem ich mir “The House of Flying Daggers” angeschaut hab – Chao Mei zu zeichnen. Eigentlich wollt ich nicht zeichnen, sondern ein Review zu dem Film schreiben, aber nungut. Es kommt halt doch immer anders als man denkt.

