Typografie im Web

Typografie im Web – Das Beschränkt sich in der Regel auf die Standardschriften, von denen man hoft, dass sie der Benutzer auf dem Rechner hat. Arial und Times sind da wohl die bekanntesten Gesichter für. Seit Flash geht in Sachen Typografie jedoch noch mehr.

Im Rahmen unserer Berufsfeldorientierung “Online Informationssysteme” haben wir uns dann heute unter anderem mit sIFR beschäftigt. Diese Kombination aus JavaScript und Flash – sofern JavaScript aktiviert und Flash installiert ist – blendet den normalen Browsertext aus und zeigt stattdessen einen einfachen Movieclip, der den Text enthält. Den Text, in der Schriftart, mit der man das Flashfile gerendert hat. Als Ersteller und Webmaster muss man diese Schrift also selbst auf dem Rechner haben und schon kann man seiner Seite einen Hauch von Typografie verpassen, ohne in Sachen Suchmaschinen eingeschränkt zu sein.

Allerdings ist es eher weniger für Fließtexte, sondern wirklich vielmehr für Überschrifte und Accente gedacht. Ein schönes Tool, dass ein wenig CSS und Flash Kenntnisse erfordert, sonst aber alles mitliefert.

Wer Lust hat, schaut hier: http://www.mikeindustries.com/blog/sifr/

Lachender Tagesabschluss

Bei Verena bin ich beim Stöbern über die Blogschau gestolpert. Ich habe gerade so herrlich gelacht, dass ich gar nicht anders kann, als diesen Link weiterzugeben. Und Lachen war heute eher rar – so nach nem ganzen Tag im Zimmer, nur am Rechner, am Arbeiten – okay, und zwischendurch mal Surfen, um sich mal abzulenken… Nunja, nach so einem Tag tat ein wneig Lachen auf jeden Fall gut. Habe nun alle Folgen durchgeschaut und die Nummer 10 ist derzeitig wohl mein Favorit. ^^’

Aber wenn ich auch nicht so weit bin, wie ich es mir gewünscht hätte, die Grafik ist fertig (mal sehen, ob da nochmal Korrekturwünsche kommen), das Flashtutorium für Mittwoch ist fertig vorbereitet, ich habe Beispiel-pdf-Dateien mit Schriften von Adrian Frutiger gefunden, die mir hoffentlich für meinen Vortrag behilflich sind und Aptana installiert. Zu dumm, dass bei Aptana das mit dem Server nicht so richtig funktionieren will. *genervt*

Nagut, noch bissl Zeitungsartikel lesen, Teamtreffen vorbereiten und dann gehts wieder ins Bett. Irgendwie ist mir das Schlafen gehen die letzten Tage die liebste Zeit und das Frühstück die liebste Mahlzeit… *seltsam*

Die Brücke nach Terabithia

Die Kunst, aus dem alltäglichen etwas Besonderes zu machen, sich in andere Welten zu träumen und mit seiner Fantasie Abenteuer zu erleben. Von dieser Kunst berichtet die Geschichte von Leslie und Jess in „Die Brücke nach Terabithia“. Leslies Fähigkeiten, ihrer Vorstellungskraft freien Lauf zu lassen, machen aus einem alten Seil ein Tor in eine neue Welt, ein altes Windspiel zu Ketten von Gefangenen des alten Meisters. Stück für Stück entdecken sie für sich ein Königreich, dass es gilt vor Trollen und anderen Angreifern zu beschätzen. Jess hingegen besitzt eine völlig andere Gabe. Nicht in Worten bringt er seine Gedanken zu Papier, sondern in Bildern.
Ihre geträumten Abenteuer festigen die Freundschaft zwischen den beiden und durch Leslies scheinbar grenzenlose Einfälle steigt das Selbstbewusstsein von Jess, der in der Schule als Verlierer gemobbt wird, auch gegenüber seinen Mitschülern.
Nach und nach bauen sich die beiden ihre Festung gegen die Mächte des Bösen auf, bis ein Unglück alles auseinander zu reißen scheint.

Die Brücke nach Terabithia ist nicht nur ein Film für Kinder und Jugendlichen, sondern für jeden, der sich in den Klauen des Alltags gefangen ist und sich mehr Farbe im Leben wünscht. Und immer wieder erinnert mich der Film an die Ungläubigkeit und Hilflosigkeit, mit der man einen unwiderruflichen Verlust aufnimmt.

Mehr Informationen zum Film gibt es hier.

Kürbisschnitzen digital

Halloween steht vor der Tür und auch in Deutschland ist der Trend angekommen. Zu Halloween gehären natürlich Kürbisse, die auszuschnitzen kann lustig, die Vorarbeit aber auch ganz schön mühselig sein. Meinen ersten Kürbis habe ich 2002 in den USA geschnitzt, im Jahr darauf haben wir das dann auch zu Hause gemacht. Mitlerweile habe ich mich von Halloween eigentlich soweit wieder getrennt – das ewige Verkleiden liegt mir nicht. ^^’

Wer sich nun nicht die Hände dreckig machen will, der kann nun auch digital einen Kürbis schnitzen und dann Kerzen hineinstellen. Dafür müsst ihr einfach nur hier vorbeischauen.

Fachbuch als Roman

Als Projektleiterin eines der Semesterprojekte stecke ich eigentlich mitten drin – jedoch ohne wirklich Ahnung zu haben, wie man denn soetwas richtig macht. Projektmanagement. Das hört sich nach einem großen Wort an und wenn ich den Worten eines Freundes Glauben schenken darf, hat das, was ich derzeit machen muss, eigentlich nicht allzu viel mit richtigem Projektmanagement zu tun.

Aber um die Möglichkeit zu haben, in diese Richtung vielleicht doch mal ein Praktikum zu machen oder gar in diese Richtung zu arbeiten, will ich eigentlich nicht stehen bleiben. Schon vor Beginn der Vorlesungen habe ich in der Bibliothek der Fachhochschule Senftenberg 1 1/2 Bücher zu Projektmanagement durchgearbeitet. Hier habe ich mir dann wieder 3 ausgeliehen, komme aber kaum dazu, sie richtig intensiv durchzuarbeiten. Da Projektmanagement nicht weit weg von Unternehmensführung ist, besuche ich als Gasthörer seit letzter Woche die gleichnamige Vorlesung der Wirtschaftspsychologen. Mal schauen, was es mir bringt.

Als kleines Nachschlagewerk habe ich mir nun die Ausgabe der Reihe Pocket Business von Cornelsen besorgt, um so die wichtigsten Sachen nachzuschlagen. Doch Fachbücher lesen sich am Abend so schwer. Und bei Amazon stieß ich schließlich auf ein weiteres Buch:

“Der Termin – Ein Roman über Projektmanagement”

Das Buch ist 264 Seiten stark und ca. ein Drittel habe ich derzeit schon weg. Es ist nun nicht unbedingt die Art von Buch, die ich als hochgradig spannend und fesselnd bezeichnen würde, doch es gibt mir das Gefühl, einen guten Einstieg in die Thematik gefunden zu haben.

Mr. Tomkins – ein praktisch frisch entlassener Manager – wird von einer Agentin der Morovischen Regierung gekidnapt. Der durch Aktiongeschäfte in die Position des Herrschers geratene EFN plant ein Softwareunternehmen hochzuziehen und innerhalb eines Jahres Weltmarktführer zu werden. Statt neue Produkte zu entwickeln, sollen bekannte nachgebaut und verbessert werden.

Tomkins soll dieses Unternehmen hochziehen und die verschiedenen Projekte (6 an der Zahl) betreuen. Da ihm eine riesige Zahl von Mitarbeitern zur Verfügung steht, sieht er das ganze als großes Projektmanagement-Labor und lässt jedes Projekt von 3 verschiedenen Teams unter unterschiedlichen Bedingungen bearbeiten. […]

Gleich zu Beginn seiner Zeit in Morovien erhält Tomkins ein Tagebuch, in dass er sein neu gewonnenes Wissen vermerkt. Dieses Tagebuch wird dem Leser in Auszügen eröffnet und fasst die im Kapitel angesprochenen Punkte zum Thema Projektmanagement zusammen.

Dieses Buch ist nicht hoch wissenschaftlich, sondern versucht vielmehr ein Gefühl zu vermitteln, worauf es ankommt und worauf man achten sollte. Und wenn es nur das Gefühl im eigenen Bauch ist.

Bisher hatte ich einen sehr guten Eindruck von dem Buch und ich hoffe, dass ich dann am Ende ein Grundgefühl entwickle, auf dass ich durch die Vorlesung in Unternehmensführung und andere Fachbücher aufbauen kann.