Unser Baby liebt selbstgemachten Obstbrei

Ich hatte in meinem letzten Post schon berichtet, dass unsere Motte Obstbrei sehr gern isst. Den gibt es bei uns entweder pur als “Dessert” nach dem Mittagsbrei oder morgens/nachmittags/abends gemischt mit Halbmilch-Getreidebreien.

Selbstgemachter Obstbrei

Wir hatten uns noch vor der Beikost-Zeit entschieden, keine Gläschen zu kaufen. Mit unserem Nutribaby (Dampfgarer + Mixer) ist ein Obstbrei wirklich schnell zubereitet. Wir haben eine Reihe von kleinen Gläschen (150g), in denen wir das Obst einwecken, damit es sich etwas länger hält.

Da wir im Herbst/Winter mit der Beikosteinführung begonnen haben, gab es als Obst natürlich erstmal Äpfel und Birnen. Doch auch unabhängig von der Saison halte ich es für sinnvoll, mit den regionalen Sorten zu starten.

Bei den Äpfeln bietet es sich an, süßere Sorten wie Gala und Jonagold zu verwenden. In Kombination mit Birne nimmt unsere Motte mittlerweile aber auch Elster und Breaburn sehr gut an. Zu meinem Glück, denn die esse ich selbst lieber. ;)

Unsere Kleine ist nun bereits im 9. Monat und so variieren wir nun auch schon ein bisschen mehr.

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Zeit für Kürbisse

Der Herbst ist nun definitiv da und ich habe das Gefühl, diese Jahreszeit schon lange nicht mehr so intensiv gespührt zu haben, wie in diesem Jahr. Sicherlich liegt das auch am Fahrrad fahren zur Arbeit, wo ich den Duft frisch gemähten Heus in der Nase hatte, Vögel ziehen sah und durchaus auch das ein oder andere Mal nass wurde.

Auch auf dem Speiseplan haben wir dieses Wochenende den Herbst zu uns nach Hause geholt, denn es gab Kürbis-Möhren-Eintopf mit Kartoffeln und Bockwürstchen.

Herbstlicher Kürbiseintopf

Den Kürbis habe ich dann auch noch mit einer kleinen Grimasse verziert, sodass wir ihn am Abend zur Dekoriation mit einem Teelicht auf den Tisch stellen konnten.

Kürbisschnitzerei und Eintopf

Rezept für den Kürbis-Möhren-Eintopf

  • 1 Kürbis (unser war recht klein)
  • ca. 1 kg Mohrrüben
  • 4 Mittelgroße Kartoffeln
  • Bockwürste
  • Zwiebel oder Lauch (Ich hatte noch 1 Stück Lauch, sodass ich den erstmal verarbeitet hab und auf Zwiebel verzichtete.)
  • 1 Becher Sahne

Den Lauch (oder die Zwiebel) zerkleinern. Kürbis aushöhlen (wenn ihr noch schnitzen wollt) und die Innereien (außer die Kerne) zusammen mit dem Kürbisfleisch sammeln. Mohrrüben schälen und scheiblieren. Klappt am besten mit einer entsprechenden Küchenmaschine. Kartoffeln ebenfalls schälen und klein würfeln.

Man nehme einen großen Topf und erhitze darin Öl. Den Lauch zunächst ein wenig anbraten lassen und anschließend den Kürbis dazu geben. In unserem Fall wurde der Kürbis recht schnell weich und ich gab auch die Karotten dazu. Wenn es anfängt am Boden anzubrennen, immer wieder mit einem Schluck Wasser auffüllen. Die kleinen Kartoffelwürfel dazu geben und wieder mit Wasser auffüllen, sodass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dann eine Weile köcheln lassen, damit die Kartoffeln gut durch sind. Mit einem Becher Sahne wird der Eintopf schließlich schön cremig.

Die Bockwürste kann man dann entweder ganz herein legen oder ebenfalls Würfeln. In jedem Fall sollte man sie auch noch ein Weile in dem Eintopf liegen lassen, da sie ganz wesentlich den Geschmack mit prägen.

Wohin mit den Kürbiskernen?

Die Kürbiskerne waren uns eigentlich zu schade, um sie wegzuwerfen. Rezepte zur Weiterverarbeitung findet man noch und nöcher im Internet. Wir haben die Kerne also gewaschen und eine Weile im Wasser liegen lassen, damit sich das Fruchtfleisch löst. Danach haben wir sie auf einem mit Backpapier belegten Blech ausgebreitet, mit Öl betreufelt und mit Salz, Paprika und Chilli gewürzt.

Bei ca. 200°C im Ofen heißt es dann Warten und Beobachten. Nach ca. 20 Minuten nahmen wir die Kerne raus, aber es gibt auch Rezepte, die von 30 Minuten sprechen. Doch ich denke, das hängt von der Dicke der Kerne und dem Ofen ab, daher immer schön reinschauen und gegebenfalls rausnehmen, wenn die Kerne braun geworden sind.

Man muss die Kerne dann auch nicht nochmal irgendwie knacken, sondern kann die Schale gleich mitessen. Ein leckerer Snack für einen entspannten Filmabend. ;)

(geschrieben am 19.10.2014; nachträglich veröffentlicht am 28.12.2014)

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Spontaner Pflaumenkuchen

Als mich mein Freund am Samstagnachmittag anschaute und meinte, irgendwie hätte er Appetit auf Kuchen, oder auch Pudding, beschloss ich zu improvisieren. Mit einem angefangenen Stück Butter lässt sich nun nicht allzu viel gewinnen, zumal ich bisher immer nur “Papageien-Kuchen” gebacken hatte. Und 400g Mehl / Zucker / Butter waren einfach nicht drin, ohne nochmal zum Supermarkt aufzubrechen.

Also improvisierte ich:

  • 200g Mehl
  • 100g Zucker
  • 100g Butter
  • ca. 75ml Milch
  • 2 Eier
  • 1/2 Tütchen Backpulver
  • 1 Tüte Vanille-Pudding Pulver

Den Teig verrührte ich fix und verteilte dann alles in meiner “Blechform”. Er belegte jedoch nur die Mitte, was eigentlich ausreichend sein sollte. Anschließend schnitt ich noch 5 Pflaumen klein, damit der Kuchen auch ja nicht zu trocken werden würde. Ein spontaner Pflaumenkuchen also.

Kuchenteig verteilt in der Backform

Dann ging alles in den Ofen und ich wartete gespannt. Lange dauerte es nicht, bis der Teig seine ersten braunen Stellen zeigte. Mit Stäbchen pikste ich vorsichtig in die Mitte des Kuchens – nichts klebte; perfekt!

Kuchen frisch aus dem Ofen

Anschließend gab es noch eine schöne Schicht Puderzucker darüber.

Mit Puderzucker dekoriert

Das Ergebnis war schlussendlich ganz gut und für so einen “Spontankuchen” doch ganz ansehnlich und lecker. Einzige Kritik meines Schatzes: Das nächste Mal könnten es ruhig noch mehr Pflaumen sein. ;)

Frisch gebackener Kuchen

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Harte Mango – Was kann man tun?

Vielleicht kennt ihr das ja? Da sind Mangos im Angebot, ihr freut euch und greift zu. Am nächsten Tag dann die Ernüchterung. Ihr habt beim Einkauf nicht aufgepasst und die Mango ist viel zu hart, um sie so zu essen.

Mango Soße selber machen

Nachdem ich mich von meiner ersten Enttäuschung entholt hatte – ich liebe Mangos – kam mir eine zündende Idee. Ich schälte die Mango mit einem Sparschäler. (Achtung: Ihr müsst mehrfach drüber schälen, falls die erste Schicht noch sehr grün ist.) Anschließend schnitt ich das harte Fleisch scheibenweise vom Kern ab und würfelte das Obst grob.

Mango zerkochen

In einem Topf mit einem Glas Wasser zerkochte ich die Mango. Das Vorhaben dauerte eine ganze Weile. Fast 2 Stunden köchelte es auf niedrigster Stufe auf dem Herd. Da die Mango auch nicht sonderlich süß war, gab ich noch etwas Zucker hinzu und pürierte schließlich alles durch.

Mangosoße und Vanille Eis

Wir ließen die Soße eine Weile abkühlen und genossen sie später mit Vanille-Eis. Bei den aktuellen, sommerlichen Temperaturen die perfekte Lösung für die zu harte Mango. :)

 

Vielleicht kaufen wir das nächste Mal sogar bewusst eine härtere Mango, um wieder eine Soße zu machen. Probiert es doch auch mal aus. Auch mit anderem Obst sollte das sicherlich gut funktionieren.

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Ravioli selber machen

ravioli01

Ich hatte bereits von unserer neue Errungenschaft für die Küche berichtet. Eine Metallform, mit der man Ravioli selber machen kann. Glücklicherweise fand sich in einem unserer unzähligen Kochbücher auch tatsächlich ein Rezept für Ravioli. In diesem Fall mit einer Kräuterfüllung.

Vorab: Nehmt euch unbedingt Zeit! Der Teig muss 1 Stunde ruhen und auch das Ausrollen und Füllen kostet nochmal ein wenig Zeit. Also nicht 1 Stunde bevor ihr essen wollt anfangen. ;)

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