Ein Brief an den Sturm

Blick auf den Balkon vor dem Sturm

Lieber Xaver,

in gespannter Erwartung deiner Ankunft bin ich heute extra früh aufgestanden, um noch einmal aufzuräumen. Da ich gehört habe, dass du ausladende Tänze magst, habe ich unsere Balkonpflanzen alle an die Hauswand gestellt. Kleinere Blumentöpfe, Gießkanne und Co. habe ich mal reingeholt. Nicht, dass du stolperst. Auch die Getränkekiste habe ich in die Küche geholt, du bevorzugt ja dann doch Wasser und bringt bestimmt selbst genug mit.

Nun solltest du dich hoffentlich halbwegs ungehindert austoben können. Mach dir bitte nicht die Mühe, die Pflanzen wieder an ihre angestammten Plätze zurückstellen zu wollen. Das mache ich dann später. Falls du unbedingt etwas für uns tun möchtest, darfst du gern den restlichen Sand aus dem Sommer vom Balkon fegen. Das würde wirklich völlig ausreichen.

Ich wäre dir in jedem Fall unheimlich dankbar, wenn du den großen Baum vor dem Balkon stehen lassen könntest. Ich wusste einfach nicht, wo ich ihn hätte sonst hinstellen können.

Leider habe ich festgestellt, dass unsere Nachbarn deine Bedürfnisse noch nicht ganz so verstanden haben. Falls du dir dort unbedingt etwas mitnehmen möchtest, sei bitte vorsichtig und lasse es dann nicht auf unserem Balkon liegen. Auch wäre es mir lieb, wenn du nichts in unsere Fenster krachen lässt. Das würde unsere Kätzchen wirklich sehr erschrecken.

Da ich nun nichts weiter für dich tun kann, werde ich einfach mit einer Tasse Tee auf dich warten und gespannt zuschauen, wie du dann durch unsere Straße tanzt.

Viele Grüße,
Christina

PS: Ich hoffe übrigens, dass du meinen Freunden in Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern nicht ganz so schwer zusetzt.

Balkon vor dem Sturm

Weihnachtskater

Ach, eigentlich hatte ich am Samstag extra begonnen zu zeichnen, damit ich zum ersten Advent eine Zeichnung posten kann. Aber irgendwie ist sie dann nicht rechtzeitig fertig geworden.

Weihnachtskater

Unser Gismo möchte leider nicht mit Weihnachtsmütze posieren, auch wenn sowohl er, als auch Mokka am Samstag hoch interessiert geguckt haben, was ich da aus dem Keller hochgeschafft habe. Natürlich wurde auch alles gleich gründlich inspiziert, sodass ich gleich wusste, was ich wohl stehen lassen könnte und was ich vielleicht besser wieder wegräumen sollte, wenn ich nicht wollte, dass es als Katzenspielzeug enden würde. ;)

Nur frisch ausgepustete Kerzen oder Streichhölzer, die mag unser Gismo gar nicht. Da verzieht er ganz herrlich das ganze Gesichtchen.

Wann habt ihr eure Weihnachtssachen hervor geholt?

Rudolph the Reindeer

Nicht mit einer roten Nase und dennoch ging mir der Titel beim Basteln dieser Weihnachtskarten ein wenig durch den Kopf. ;)

Hier nun also die nächsten zwei Kreationen, die sich demnächst postalisch auf den Weg zu ihren Empfängern machen werden:

Weihnachtskarte Gold

Weihnachtskarte Schwarz

Was ihr für solche Karten benötigt:

  • Kartenrohlinge (hier Gold und Schwarz aus den Tchibo-Karten-Rohlingen “Festlich”)
  • Dekopapier (hier aus idee) und weißes Papier (für Stempelmotiv)
  • Stempel mit Rentier
  • Wasserfarbe, falls ihr das Motiv ausmalen wollt (habe ich bei der goldenen Karte gemacht)
  • Stempel “Frohe Weihnachten”
  • Embossing Stempelkisse
  • Embossing Pulver Gold und/oder weiß
  • Optional: Heißlufterhitzer (alternativ Toaster)
  • Cutter-Messer oder Schere zum Ausschneiden des gestempelten Motivs

Statt des Embossing Pulvers und Stempels für den Schriftzug könnte man natürlich auch einfach einen Effektstift nutzen. Bei filigranen Motiven empfiehlt sich zum Schneiden das Cutter Messer.

Alles in allem gefällt mir dieses eher schlichte Motiv sehr gut. Der Streifen Dekopapier gibt dem ausgeschnittenen Stempelmotiv ein wenig Halt, ohne zu viel Aufmerksamkeit zu ziehen.

Transmedia Storytelling

Eines der kürzlich neu angeschafften Bücher ist der “Producer’s Guide to Transmedia”. In diesem Buch geht es vorrangig darum, wie man eine Story plattformübergreifend veröffentlichen kann. Sprich, wie kann man die heutigen Mittel wie Blogs, Facebook, Twitter, YouTube und Co. in seine Story mit einbeziehen, um über mehrere Kanäle zu erzählen.

Das finde ich unheimlich spannend, egal ob es sich dabei um einen Kinofilm handelt, der in der digitalen Welt belebt wird, oder aber um den Einsatz für Werbung oder kleinere unabhängige Projekte.

Ein paar Beispiele:

Prometheus

Unabhängig davon, wie man nun den Film fand, ist die Art und Weise, wie damit Online umgegangen wurde, sehr faszinierend. David, der Android, wird wie ein richtiges Produkt behandelt, wodurch der Zuschauer stärker in die Story gezogen wird.

Zu dem Unternehmen (Weyland Industries) gibt es eine real anmutende Website, wo David ebenfalls vorgestellt wird und auch über das Projekt Prometheus berichtet wird, als wäre es real in Planung.

 

Don Jon

Ich habe den Film nicht gesehen und werde ihn mir wahrscheinlich auch nicht ansehen, weil das Thema nicht meins ist. Und doch, war Joseph Gordon-Levitt recht clever. Neben einer normalen Facebook Seite hat er seinem Character einen Twitter Account angelegt über den er – in der Rolle von Don Jon – mit seinen Fans getwittert hat.

Das ist mit relativ kleinem Budget möglich, und da er sowohl die Story geschrieben, als auch Regie geführt und die Hauptfigur gespielt hat, fiel im dieses Twittern vermutlich auch nicht besonders schwer.

Ich bin nun also gespannt, welche Tipps der “Producer’s Guide” so haben wird, um ein Story-Konzept plattformübergreifend zu planen und umzusetzen.

Neues Lesefutter

Irgendwie hatte ich schon als Kind diesen Wunsch: “Wenn ich mal groß bin, habe ich ein eigenes Zimmer nur für meine Bücher mit einem bequemen Lesesessel drin.”

Nunja, für das Zimmer hat es bisher noch nicht gereicht, doch an der Büchersammlung arbeite ich bereits fleißig. Meine letzten 3 Neuzugänge habe ich der Inspirational Week des “Future of Storytelling” MOOCs bei iversity zu verdanken, von dem ich letztens bereits berichtet habe.

Erst hatte ich die Titel nur auf meinen Amazon Wunschzettel getan, doch in der letzten Woche habe ich beschlossen, sie einfach zu bestellen.

Neue Bücher

Neben allen Weihnachtsvorbereitungen, MOOCs und Co. versuche ich nun also, auch noch ein wenig neuen Input durch meine neue Lektüre zu gewinnen. Schauen wir mal, wie mir das so gelingt.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!