Kinderschätze sichern

Ich habe als Kind immer Trickfilme geliebt und sehe sie noch heute sehr gern. Den ein oder anderen Disneyfilm, den wir zu Hause nicht auf DVD hatten, habe ich mir mitlerweile auf DVD gekauft (Mulan, Tarzan), doch es bleiben unzählige im Schrank meiner Eltern.

Insgesamt haben wir zu Hause über 400 Filme auf Videokassetten – teils original gekaufte Kassetten, teils im Fernsehen aufgenommen. Meine Tante nahm uns auch immer bei Premiere den ein oder anderen Film auf.

Doch zum einen habe ich selbst keinen Videorekorder und zum anderen zeigen die Videos schon deutliche Gebrauchsspuren. Streifen und manchmal gar ein Flackern. Im Wunsch, diese Schätze zu retten, bevor die Qualität noch schlechter wird, habe ich mich nun versucht, sie mit unserem DVD Recorder aufzunehmen. Leider musste ich feststellen, dass der Kopierschutz der gekauften Kassetten das verhindert und es somit nur bei den selbst bespielten eine Rettung möglich ist.

Ich bin mir ja über das ganze Urheberrechtgerede im Klaren und sehe ja hier und da auch seinen Sinn, aber das ärgert mich! Meine Eltern haben bereits Geld für die Filme ausgegeben, und so manches erhält man nur überteuert auf DVD. Will ich etwa Anastasia mit Originalcover und nicht diesem neuen, kitschig aufgehübschten, dann kann ich mal eben 30 EUR hinlegen. Von König der Löwen wollen wir mal gar nicht reden – da herrschen Sammler Preise!

Das ist doch nicht gerecht – dass ich nun überteuerte Preise zahlen soll für etwas, das schon einmal bezahlt wurde! Wenn es eine Aktion gäbe, bei der man seine alte Videokassette gegen eine normale DVD ohne viel SchnickSchnack umtauschen könnte, dann wär ich da wohl längst dabei. “Den Glöckner von Notre Dame” habe ich mir für 8 EUR nun trotzdem auf DVD neu gekauft und solche niedrigen Preise bin ich ja für den ein oder anderen Film auch bereit zu zahlen – aber bei allen wäre es ein Vermögen und leider sind die Preise, wie schon erwähnt, auch oft überhöht…

Wäre gespannt auf eure Meinungen.

In alle Winde verstreut

Bei uns in der Stadt ist nun nicht alle Tage etwas los. Und dieses Wochenende findet sich dann auch mal was zum weggehen. Im Zirkuszelt des Landeszirkus von Mecklenburg Vorpommern “Humberto” (wir sind noch Brandenburg, aber der Zirkus ist bei uns in der Stadt zum Winterquartier) treten verschiedene regionale Bands auf und wollen mit verschiedenen Musikrichtungen einen bunten Abend gestalten.

Yay, da könnte man hingehen. Doch längst wohn ich nicht mehr zu Haus, viele Bekanntschaften haben sich im Sande verlaufen und unter den Freunden sind ja meist nicht alle vor Ort. Und an diesem Wochenende ist nun wirklich niemand hier! Die einen sind an ihrem Studien/Arbeitsort, eine andere gute Freundin bei ihrem Freund und mein Freund selbst ist zu Haus. Zwickau, Stralsund, Schleswig, Lübeck, Finsterwalde – alles nicht gerade um die Ecke…

Mh, nagut, nutzen wir den Abend halt zum Arbeiten. Alleine weggehen ist auch nicht so mein Ding und als drittes Rad am Wagen mag ich mich auch nicht fühlen…

Nya, dieses Jahr ist wieder Schwedenspektakel, vielleicht sind dann mehr da. =)

Onlinezeit

Via Technorati habe ich festgestellt, dass mich das Stöcken sogar schon zwei Mal getroffen hat. o.O Einmal von Fabian und einmal von Mandy.

Die große Frage ist: Wie verbringe ich meine Onlinezeit?

Wenn ich morgens aufstehe ist das recht einfach:

1. ICQ einschalten
2. eMails abrufen
3. Studiengangsforum checken
4. Kurz die News bei faz.net überfliegen und bei Interesse näher lesen

Nebenbei wird dann das Müsli gelöffelt.

Allgemein kann man wohl formulieren:

* eMails – viel fürs Studium, aber auch einzelne private Dinge, mein Projektteam könnte doch glatt da nen Spamordner für mich anlegen (der Vorschlag kam im Scherz ja schonmal ^^’)
* ICQ – das beste Mittel, um mal schnell noch jemanden zu erreichen und was abzuklären. Vorausgesetzt, die Person ist on. ^^’
* Skype – wie sonst, sollte man auf Dauer eine Fernbeziehung überleben? O=)
* Blog – Einträge schreiben, auf anderen Blogs lesen, kommentieren je nach Laune etc.
* Studiengangsforum / Nachrichten

Hin und wieder surfe ich auch gern bei conceptart.org vorbei oder suche via Suchmaschinen nach Seiten über digital Painting. Gerade allerdings aus Zeitgründen weniger. >.>

Was für ein Tag.

pflaenzchen

I. Wohnungsbesichtigung

Kaum ist man zu Hause, macht man tausend andere Dinge statt seiner Arbeit. Da mein Paps gestern von einer Konferenz wieder kam und das heute nacharbeiten musste, bin ich mit meiner Ma heute früh nach Neuruppin zur Wohnungsbesichtigung für meinen Bruder gefahren. Nya, nicht sehr erfolgreich. Beim ersten war die Wohnung nett, dafür kamen wir uns vor wie in einem Altenheim. Und bei der zweiten Wohnung, war das “zweite Zimmer” für uns nicht mehr als ein Flur. Nunja, somit nach unserer Definition keine Zweiraumwohnung, also auch rausgeflogen. Nagut, mein Bruder steht ja nicht unter Zugzwang, zur Not bleibt er halt nen Monat länger in seiner jetzigen Wohnung.

II. Baumarkt

Im Anschluss waren wir noch schnell in der Wohnung meines Bruders, Post rausnehmen und Blumen gießen. Derzeitig ist er noch zum Praktikum in der Nähe von München. :) Danach gings noch zu Obi. Eigentlich habe ich Draht oder etwas ähnliches gesucht, um die Lücken in meinem Gitterdeckel meines Hamsterkäfigs kleiner machen zu können, denn in dem Haushalt, in den ich ziehe, gibt es zwei Schlangen. Für Menschen ungiftig und nicht sehr groß, für einen Zwerghamster aber eine potentielle Gefahr und es gibt ja immer einen Bruchteil einer Chance, dass doch mal eine ausbüchst. Habe dort schlussendlich eine Gaze geholt. Lilo kommt sowieso nicht an den Deckel, es ist Luftdurchlässig, einfach und war mit 1,99 auch verhältnismäßig günstig. Dabei hab ich dann auch noch ein Pflänzchen für mein geliebtes Blumentöpfchen gekauft. ^^

III. Krankenhaus

Wieder zu Hause gab es Bratnudeln, die Papa beim Chinaimbis geholt hatte. Wenn man das lange nicht gegessen hat, ist das mal wieder ganz schön lecker. Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht, denn dann ging es auch schon nach Kyritz, also wieder eine halbe Stunde Fahrt. Dort liegen meine beiden Omas derzeitig im Krankenhaus. Dabei gab es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die eine ist nach Ihrer Knieoperation hoch motiviert das Laufen zu üben und hat sich riesig gefreut, dass ich da war. Bei der anderen schwächelt gerade der Kreislauf und da ist sie derzeitig recht wehleidig. Wir hoffen, das legt sich auch wieder…

IV. Ende

Wieder zurück ging es dann gleich zum Einkauf. Puh, nichts geschafft, und doch kaputt. Und schonwieder ein verdammt langer Eintrag, sry. ;)

Der goldene Kompass

der_goldene_kompass

Klappentext:
“Lyra geht in ein altehrwürdiges Internet in Oxford. Eines Tages bekommt sie Besuch von ihrem Onkel Asriel, der dort für eine Expedition in den hohen Norden werben will. Er zeigt den Wissenschaftlern unglaubliche Bilder von dem, was er dort zu finden glaubt: eine ganz andere, fantastische Welt! Kurz nach seiner Abreise verschwindet ein Kind nach dem anderen. Ob das mit der Expedition zu tun hat? Als es auch Lyras besten Freund trifft, macht sie sich selbst auf in den Norden. Sie findet tatsächlich die Brücke zwischen den Welten und wagt mutig den ersten Schritt…”

Der Klappentext mag etwas irritieren, denn tatsächlich beschäftigt sich dieses Buch nur mit allen Handlungen bis zu dem Punkt, an dem sich die Brücke öffnet.

Nach dem Verschwinden einiger Kinder, nimmt die schöne und kluge Misses Coulter Lyra in ihre Obhut. Sie unterrichtet sie, kleidet sie und lässt sie auch an Partys mit anderen Wissenschaftlern teilnehmen. Doch schon bald bröckelt die schöne Fassade und Lyra entschließt sich, nicht länger das liebe Mädchen zu spielen und flieht. Bis zu diesem Punkt wollte mich das Buch nicht so recht in seinen Bann ziehen, doch von da an wurde es von Mal zu Mal spannender.

Man erfährt im Buch mehr über die Dämonen, was ich aus dem Film so nicht mitgenommen hatte und deren Idee ich eigentlich sehr schön finde. Und im letzten Drittel des Buches geschah, was ich an Büchern liebe: Es hatte mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich es nicht mehr zur Seite legen konnte. Das anfängliche Stocken kann gut mit dem Film zusammengehangen haben, denn ich habe das Gefühl, dass das Geschehen im Norden im Buch weitaus ausführlicher ist. Für einen Anständigen Vergleich müsste ich wohl aber nochmal den Film sehen.

Fazit: Nicht unbedingt etwas für Action-Liebhaber. Das Buch enthält zwar viel Spannung, sie resultiert jedoch weniger aus großartig umschriebenen Kampfszenen, sondern vielmehr aus der Neugier, die Stück für Stück wächst.

Ich bin auf das zweite Buch gespannt. :)

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