Frauen und Schuhe?

Oft wird an allen möglichen Stellen über “Frauen und Schuhe” gesprochen. Das ist fast eine Kombination wie “Männer und Autos”. Doch in meinem Leben war ich eigentlich nie wirklich in Schuhe vernarrt. Zumindest nicht auf neue Schuhe. Die meiste Zeit war ich glücklich mit jenen, die ich hatte und trauerte ein wenig jenen hinterher, die ihren Dienst getan hatten. (Nie gab es einen Schuh, der genauso toll war wie der, von dem ich mich trennen musste!)

Vielleicht bin ich hier einfach ein wenig anders. – Wie bei vielen Sachen, denn ich trenne mich generell nicht gern.

Und dabei habe ich doch als Kleinkind schon eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Meine Eltern erzählen, dass ich, als ich meine ersten Stiefelchen bekam, lieber zu den Schuhen ging als zu den anderen Geschenken. Doch diese Begeisterung habe ich scheinbar über die Jahre verloren. Später bot mir mein Dad sogar an, meine Schuhe zu bezahlen, obwohl ich doch von meinem Taschengeld Kleidung und Schuhe kaufen sollte. Nur, damit ich mir mal etwas Neues zulegte, denn Schuhe trug ich, bis sie auseinander fielen. (Bei manchen muss man das fast wörtlich nehmen.)

Doch diesen Herbst ging es ein wenig anders zu. Ich hatte doch tatsächlich den großen Drang, mir ein paar Stiefel zu kaufen. Da aber mein Gehalt noch nicht da war, schob ich es auf – und schmachtete jeden Tag die Stiefel ein wenig durch das Schaufenster an, wenn ich zur Arbeit ging…

Nun habe ich mein Gehalt – doch vor allem habe ich seit ein paar Wochen meine guten alten, warmen Winterschuhe, die mir mein Dad von zu Hause mitgebracht hat, als er dienstlich in Hannover war.

Heute ist mir nun aufgefallen, wie egal mir die Stiefel plötzlich sind. Ich finde sie noch immer hübsch, aber ich verspüre nicht mehr den Drang, in den Laden zu gehen, und sie zu kaufen.

Scheinbar hat mir mein Kopf wohl einen Trick gespielt, während ich so mit kalten, nassen, viel zu dünnen Turnschuhen Tag für Tag zur Arbeit ging.

Und dann sage noch einmal, Frauen wollen ständig Schuhe kaufen…

Eigenes Aquarium?

game_happyaquariumSo ein eigenes Aquarium macht doch sehr viel Arbeit, wie ich an meinem Mitbewohner sehen kann. Doch gleichzeitig ist es furchtbar spannend und es gibt viel zu beachten. Wenn man Pech hat, jagt ein Fisch einen anderen und der nächste frisst deine teuren Korallen an.

Bei Facebook gibt es auch ein Aquariumsspiel, was durch leuchtende Farben besticht. (Immer diese Menschen, die auf Optisches anspringen. *tüdelü*) Alles in allem finde ich es auch recht niedlich, doch ich fürchte, es wird einem schnell langweilig.

Man hat die Möglichkeit, seine Fische zu füttern und das Aquarium zu putzen. Einmal am Tag kann man mit jedem seiner Fische eine “Trainingsstrecke” mit Hindernissen durchschwimmen, bei denen man die Hindernisse wegklicken muss. Doch abgesehen von diesen Tätigkeiten ist dieses Spiel eher zum Anschauen gedacht.

Die Fische schwimmen munter hin und her, ohne Zusammenhang. Da gibt es keine Annemone, die man seinem Clownfisch besorgen muss und irgendwie schwimmen alle durcheinander, obwohl doch die meisten Fische eher Revierbezogen sind.

Ich denke, der Ansatz des Spiels ist schon nicht schlecht, doch ich würde mir einfach noch etwas mehr Tiefe wünschen. Denn wer mal ein Meerwasseraquarium hatte oder jemanden kennt, der eins hat/hatte, der weiß, dass es dort “Friede Freude Eierkuchen” nie gibt.

Dennoch, mein Aquarium:

happyaquarium

Lilo und das Labyrinth

Vor einiger Zeit hatte ich berichtet, dass ich im Fressnapf ein zusammensteckbares Labyrinth für meine kleine Lilo geholt habe. Nach einiger Nutzungszeit, habe ich zwischenzeitig noch einmal Fotos gemacht und möchte mein Feedback zu dem Artikel einfach erweitern.

[zum letzten Eintrag über den Artikel]

Wer einen kleinen, knabberwütigen Zwerghamster sein eigen nennt, sollte sich wohl nicht zu sehr an dem Labyrinth erfreuen. Die dünnen Steckplatten sind schnell angenagt und größere Löcher unvermeidbar.

lilo_labyrinth4

Dass ein Labyrinth aber sonst eine gute Investition ist, zeigt das Verhalten meines kleinen Nagers, die fein säuberlich ihren Schlafplatz von der Versorgungskammer getrennt hatte. Mit den zerfletterten Nagermatten, mit denen Sie sich ihren Schlafplatz polstert, hatte sie es bei den kleinen Durchgangslöchern jedoch nicht leicht, weshalb ich diese Teile vollständig entfernt hatte.

lilo_labyrinth3

Bei dem Preis konnte man sicherlich nicht viel falsch machen, dennoch muss man sich darüber im klaren Sein, dass das keine Anschaffung für die Ewigkeit ist.

Derzeitig haust meine kleine nun erstmal wieder in ihrem ersten Hamsterhäuschen. Abwechslung muss sein. :)

Das Elend mit den Haargummis

Wär längere Haare hat, neigt wohl auch öfter Mal dazu, zu einem Haargummi zu greifen. Der Verschleiß an diesen Dingern ist bei mir über die Jahre gesehen relativ gleichmäßig gewesen. Zumal ich oft genug preisgünstige gekauft habe, die manchmal sehr schnell kaputt gegangen sind. So richtig gut waren selten welche. Einige jedoch waren super und schon Jahre alt.

Auch ohne kaputt gehen wurde der bestand immer wieder kleiner – keine Ahnung, wo einige abgeblieben sind. Einige einfache, schwarze, hat sich wohl mein Bruder eingeheimst, als er mit seiner Kochlehre angefangen hat und man ihm gesagt hat, dass er entweder seine Haare kurz schneiden oder sie zusammen binden müsse. Bis er sich zum abschneiden entschieden hatte, holte er sich bei mir einfach meine einfarbigen Haargummis. (In unserem letzten Familienurlaub war das aber auch hilfreich, weil ich meinen im Hotel liegen gelassen hatte und mir seinen “leihen” konnte. ^^’)

Jetzt, wo die kalte Jahreszeit wieder kommt und ich wieder zur Mütze greife, habe ich innerhalb kürzester Zeit meine letzten zwei guten Haargummis verloren. Ich glaube, dass ich sie durch die Mütze ein wenig heruntergeschoben und damit gelockert habe. Das Rennen zur Straßenbahn tat dann sein übriges…

Nun musste ich also wirklich mal wieder neue Haargummis kaufen, wo ich doch bisher so enttäuscht wurde von der Qualität, die ich in einschlägigen Drogeriemärkten erhielt. Meine Kollegin riet mir da, Haargummis ohne Metallteil zu kaufen. Nun, der eine, den ich verloren und zuvor seit Jahren hatte, hatte auch ein Metallteil, doch die Billiggummis waren tatsächlich immer dort gerissen.

Und so hab ich beim Real heute ein 9er Pack einfacher Haargummis gekauft. Ohne Metallteil. Ich bin gespannt.

An die Mädels unter euch (oder Jungs mit längerem Haar ;) ): Welche Erfahrungen habt ihr so mit Haargummis gemacht? Welche Arten haben euch bisher überzeugt? Und habt ihr auch die Probleme, dass euch die Haargummis ständig abhanden kommen?