Ausschüttung Abikasse

Lange Zeit habe ich es mit mir herum getragen. Den Restbetrag unserer Abikasse für den ich als Leiterin der Finanzgruppe zuständig war.

Die Abikasse

Wenn ich an unseren Abiball zurückdenke, fallen mir zwei Sachen sofort ein: Es war WM und die Jungs hatten fast alle einen Knopf im Ohr – und die unverschämtheit des DJs, der plötzlich am Abend des Abiballs die Hälfte seines Geldes haben wollte.

Aus Skepsis, dass der Mann sich auch an andere Teile der Abmachung nicht gehalten haben könnte, behielten wir einen Restbetrag von ca. 500 EUR zurück. Lehrer hatten uns dazu geraten, da andere Jahrgänge schon Probleme hatten, weil die GEMA dann doch nicht bezahlt wurde und man die Leute des Jahrgangs nicht mehr zusammenbekommen hatte und eine kleine Gruppe von Ehemaligen auf den Kosten sitzen blieb.

Das wollten wir verhindern. Nach zwei Jahren sollte das Geld gespendet werden. Vorschläge gab es kaum. Nun nach fast vier Jahren habe ich es hinter mich gebracht.

Ziel der Spende

Der Sportverein Hansa Wittstock hat eine Kasse, aus der Beiträge für Kinder sozialschwacher Familien gezahlt werden. Ich hatte schon vorher durch meinen Dad immer wieder davon gehört. Nachdem das Geld erst nach Afrika, dann in eine Krebsforschung gehen sollte, beschloss ich mit einer Freundin, dass es in der Region besser aufgehoben ist. Dort, wo es Menschen direkt hilft und nicht eine Organisation noch daran verdient.

Ich hakte also bei meinem Dad nach, ob wir das Geld nicht in diese Kasse spenden könnten. Als Vereinspräsident fand er das natürlich gut und verfasste auch sogleich einen Leserbrief an unsere Regionalzeitung.

Wie Zeitungen so sind, wurde die Geschichte noch ein wenig ausgebaut, doch alles in allem bin ich froh, diese Bürde nun nicht mehr auf meinen Schultern zu tragen. Somit habe ich einen meiner Vorsätze für das Jahr 2010 am letzten Wochenende erfüllt.

In der Zeitung (04.03.):

Hamster mögen Engel

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Manchmal, wenn ich die kleine Lilo aus ihrem Käfig nehme, lasse ich sie nicht nur auf meinen Armen herumklettern, sondern gebe ihr auch die Möglichkeit, abgegrenzte Bereiche meines Zimmers zu erkundigen. Einer dieser Bereiche ist eines meiner Regalfächer. Dort gibt es nichts außer DVDs und zwei, drei Figuren. Dann schlängelt sie sich um die Figuren, schnuppert hier und schnuppert da.

Bei dem Engel muss ich dann immer aufpassen, denn den scheint sie besonders zu mögen. Oder er ist einfach besonders interessant. Zum Anbeißen eben.

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Cebit aus einem anderen Blickwinkel

Die Cebit hier, die Cebit da. Der Bahnhof in Hannover ist überrannt und mit viel Mühe schlengelt man sich am frühen Morgen schon durch das wankende Meer hektischer Menschen. Panisch hasten sie von A nach B, Laptoptaschen über der Schulter und Trolli hinter sich her ziehend.

Das reinst Chaos!

Doch der Bahnhof ist nicht das einzige. In den Stadtbahnen erfolgen alle Durchsagen auf deutsch und englisch – wie zu jeder Messe. Und die “Silberpfeile” – die neueren Wagen – werden natürlich für die Cebit abgezogen. Auf meiner Linie, wo sonst fast nur die neuen Waagen fahren, erwische ich nun ständig auch die alten Wagen. Und bei 20 Minuten Fahrzeit merkt man den Unterschied.

Aber morgen bin ich hier erstmal eine Woche weg, dann bin ich weg von diesem Chaos.

Soviel zu diesem etwas anderen Cebit-Bericht. ;)

Großtausch in Wittstock

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Der Großtausch in Wittstock ist längst über die Stadtgrenze hinaus bekannt. Seit über 30 Jahren wird er von der Fachgruppe der Numismatiker jedes Jahr organisiert und durchgeführt. Auch mein Opa gehört zu diesen Numismatikern und seit einigen Jahren, helfe ich jedes Jahr beim Aufbau. Hauptsächlich, weil mein Opa einfach nicht mehr so fit ist wie früher. Das Herz und vor einigen Jahren die Therapien zur Bekämpfung des Krebs. Lieber heb ich den Tisch, als dass ich meinem Opa dabei zusehe… Manchmal kann ich ihn zwar nicht völlig abhalten, doch wenigstens weiß ich dann, dass jeder Tisch, den ich mit aufstelle, einer ist, den er nicht aufstellt.

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Dafür gibt mir mein Opa immer einen Teil seines Tisches ab. In diesem Jahr jedoch, war auch mein Dad mit von der Partie. Mein Bruder hat als Kind Autos gesammelt und nach seinem Auszug stehen diese nun alle im Keller meiner Eltern. Mein Bruder wollte sie nicht mehr und so haben wir versucht, sie zu verkaufen. Ohne Erfolg.

grosstausch_staendeDer Großtausch richtet sich hauptsächlich an Numismatiker (Münzsammler), Philatelisten (Briefmarkensammler) und Postkartensammler. Hier und dort gibt es noch immer Überraschungseifiguren-Sammler, so wie Martin. Doch der Hype ist schon vor einigen Jahren vorbei gegangen. Die paar Kinder, die nun am Sonntag mit in der Stadthalle waren, wurden von den Autos weg zu den Münzen und Postkarten gezogen – was auch immer die Eltern – im besonderen die Väter – mehr interessierte.

Schade.

Auch ich konnte nicht viel meiner doppelten Münzen loswerden und das beste Geschäft habe ich wohl mit meinem Opa gemacht, bei dem ich mir 3 2-EUR-Stücke aussuchen durfte. Nein, nicht die normalen Länderstücke; die Sonderprägungen. Und bei einem Wittstocker Numismatiker konnte ich auch das 2 EUR Stück von 2010 (Bremen) in sehr gutem Zustand erhalten. Und weil ich die Enkelin von meinem Opa bin, hat er sogar 1:1 getauscht, statt mich mehr zahlen zu lassen. :-)

Im nächsten Jahr schaue ich vielleicht wieder nach kanadischen Quarters oder mir noch fehlenden 10 DM Stücken. Je nach dem, wie mir so ist. Doch ich glaube, ich werde mich nicht noch einmal durchgehend mit hinsetzen. Denn das bedeutet zeitig aufstehen (mein Opa ist meist schon um 6 Uhr morgens da, ich komme meist 1 1/2 Stunden später) und dann bis 15:00 Uhr bleiben und anschließend abbauen.

Aber so ein wenig körperliche Arbeit war auch mal wieder gut. ^^

Neues Telefon

siemens_telefonVor gut einer Woche hat das Telefon meines Mitbewohners, dass ich in meinem Zimmer zur Benutzung hatte, kaputt gegangen. Ich konnte niemanden anrufen und wenn bei mir das Telefon klingelte und ich abnahm, dann hat mich niemand gehört.

Heute war ich nach Feierabend bei Saturn. Als ich dann bei einem der Mitarbeiter die Stichpunkte, die mir mein Mitbewohner genannt hatte, herunterbetete, führte man mich gleich zum billigsten Gerät. Leute, habe ich wirklich noch diesen “Student ohne Geld” Touch an mir??

Im Rahmen von 30 – irgendwas über 100 EUR war alles zu haben. Ich entschied mich für den Mittelweg. Es wurde ein Siemens Gerät aus der Gigaset Reihe zu 50 EUR. ca. 25 Minuten Anrufbeantworter – hört sich gut an. Muss ich jetzt nur noch nachlesen, wie ich das dann abhöre.

Aber erstmal muss das Gerät 10 Stunden auf der Ladestation liegen, damit die Akkus richtig geladen werden. Danach vollständig entladen. Werde also erst morgen Abend ein wenig damit telefonieren können. Ich hoffe aber, dass dann wieder alles klappt und das Problem aus dem Weg geschafft ist. :)