Vom Verlegen, Suchen und Finden

Einige Personen in meinem engeren Umfeld werden sich erinnern: Ich suche in etwa seit unserem Umzug in unsere Wohnung meine Sonnenbrille, was mich gerade auf einigen Autofahrten enorm gewurmt hat. Zu Beginn dieser Woche glänzten auch die Kopfhörer für mein Handy mit Abwesenheit.

Die Brille hatte ich mehrfach in verschiedenen Autos (unser Toyota, das meiner Mum), bei uns in der Wohnung und bei meinen Eltern gesucht. Immer ohne Erfolg. Mit den Kopfhörern verhielt es sich ähnlich. Ich hatte alle potentiellen Orte durchgeguckt – mehrfach – ohne Erfolg. Ich hatte mich schon damit abgefunden, mir eine neue Sonnenbrille und Kopfhörer kaufen zu müssen.

Bis sich heute – nach fast FÜNF Monaten das Rätsel gelüftet hat: Durch Zufall habe ich die vorderen Taschen meiner Notebooktasche durchkramt und was fand ich? Neben Taschentüchern und einer Handcreme – meine Sonnenbrille und die Kopfhörer.

In diesem Augenblick machte das auch alles wieder Sinn, denn ich hatte diese Sachen eingepackt, als ich nach Wernigerode zum Kolloquium gefahren bin. Im August.

So kann es manchmal gehen…

PS: Aktuell suche ich übrigens meine Windows Installations CD von Manga Studio Debut. Ich hoffe, auch dieses Rätsel klärt sich noch…

Projekt 52: Schnappschuss

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Das erste Thema beim diesjährigen Projekt 52 lautet “Schnappschuss“. Aber was genau ist ein Schnappschuss? Wenn auch von Professoren immer nur ungern gesehen, hier einfach mal ein Schulterblick zu Wikipedia:

Der Begriff der Schnappschussfotografie bezieht sich in der Fotografie auf eine weite Palette von Arbeiten, die sich mit der Darstellung von Motiven ohne gesondertes vorheriges Arrangement sowie offensichtlicher Spontanität auseinandersetzen.

Quelle: Wikipedia

Der heutige Spaziergang mit meinem Schatz war der ideale Rahmen dafür. Und schlussendlich gibt es nun genau ein Foto, dass wohl den Punkt “Spontanität” in jedem Fall alle Ehre macht. Leider ist der Schärfebereich nicht ganz richtig, da ich keine Zeit hatte, erst alle Einstellungen meiner Kamera zu überprüfen.

Ein richtiger Schnappschuss also. ;)

Schöne Straßennamen

strassennamen

Bei der Vergabe von Straßennamen scheint es, als würde man immer über die gleichen Systeme stolpern.

Variante 1:
Die Straße wird nach einem Gebäude benannt, dass sich vor Ort befindet.
Kirchplatz, Schulgasse, Marktstraße usw.

Variante 2:
Die Straße wird nach einem Ort benannt, welcher (grob) in Fahrtrichtung liegt.
Meyenburger Chaussee, Leipziger Straße, Pritzwalker Straße usw.

Variante 3:
Historisch bedingt ist die Straße nach der Berufsgruppe benannt, die sich dort früher aufhielt.
Küsterstraße, Schusterweg, Müllerstraße usw.

Variante 4:
Es wurden für die Benennung Namen berühmter Persönlichkeiten genommen. Dies können historisch wichtige Persönlichkeiten unterschiedlicher Berufsgruppen sein. Adelsleute, Schriftsteller, Musiker usw. Manchmal handelt es sich dabei um Einzelne Straßen, manchmal jedoch auch um ein Wohngebiet.
Beethovenstraße, Mozartstraße, Kaiser-Wilhelm-Straße, Walter Schulz Platz usw.

Variante 5:
Ebenfalls beliebt sind Namen von Bäumen, Vögeln oder anderen Tieren.
Lindenstraße, Drosselweg, Am Rosenwinkel, Petersilienstraße, Igelweg usw.

Und dann gibt es selbstverständlich die übliche “Dorfstraße”, die einfach durch ein kleineres Dorf hindurch führt. ;)

Auf unserem heutigen Spaziergang, sprang mir das Straßenschild vom “Eisteichweg” ins Auge. Im Gegensatz zu vielen üblichen Bezeichnungen, sehe ich diesen Namen zum ersten Mal.

Kennt ihr in eurer Umgebung noch schöne Straßennamen? Denkt ihr über Straßennamen nach oder ist das für euch mehr ein gewöhnliches Hilfsmittel (oder Übel) um euch in eurer Umgebung zu orientieren.

COW #200 // Zwischenstand#3

Während der ODC hat mir Mike nochmal mit dem Kürzeln von Schuppen bei Fischen und Reptilien geholfen. Ich habe das nun im Bild aufgegriffen und so langsam scheint es Form anzunehmen. :)

Was denkt ihr?

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Zwischenstand hyper-intelligent sea dweller

Morgen ist schonwieder Freitag. Ich hoffe, ich finde noch etwas Zeit, um das Bild weiter zu treiben.

Wenn ich die Grobcolo fertig habe (auch im Hintergrund), dann werde ich mich wohl nochmal an ein paar Feinheiten machen. Eigentlich hätte ich auch gern ein paar Scheibenannemonen auf dem Stein. Mal sehen, wie mir das gelingen wird.

Status unserer kleinen Patienten

Heute früh gegen halb 8 bin ich mit unseren Miezen zum Tierarzt. Der Weg ist nicht sonderlich weit und da das Auto nicht da war, ging ich zu Fuß. Links eine Tragebox, rechts eine Tragebox. Ich dachte am Ende, mir fallen gleich die Arme ab. Noch dazu konnte ich im dunkeln nicht gut sehen, wo es wirklich glatt ist und rutschte fast aus.

Gegen halb 10 war ich dann wieder bei den kleinen und hatte eine längere Unterhaltung mit unserer Tierärztin. Gismo und Mokka haben ihre Operationen gut überstanden. Die Prognose lautete, dass die beiden wohl etwas Ruhe suchen würden und man dann am Nachmittag mal füttern könnte. Möglichst nicht zu früh, damit sie erst die Nakose los sind. Und wenn doch, dann nicht so viel.

Wieder zu Hause angekommen, torkelten die Miezen aus ihren Boxen. Gismos erstes Ziel war das Fensterbrett – er konnte schon ganz gut springen und ich passte anfangs nur auf, dass er im Sitzen nicht zu Seite kippte. Mokka hatte es da etwas schwieriger, und musste sich unten ein Plätzchen suchen. Zeitweise verkroch sie sich im Pappkarton, zeitweise lag sie auch einfach auf dem Katzenkissen neben der Heizung.

Es dauerte nun gar nicht lang, dass Gismo mich kläglich anmauzte und mir vor allem bei jedem Gang auf den Flur hinter her lief, in der Hoffnung, dass ich doch in die Küche ging. Also erhielten beide gegen Mittag eine kleine Portion Nassfutter.

Status vom Ende des Tages:

Gismo ist bereits komplett fit und hat sich auch schon seinen weißen Po wieder sauber geleckt. (Dreckiges Fell sieht bei weißen Katzen auch einfach nicht schön aus.) Für Mokka ist es nicht so leicht. Sie ist älter und leichter als Gismo und bekommt in der Regel etwas weniger Futter, aber sie scheint einfach eine Veranlagung zum dick werden zu haben. So gab es nun doch zu viel Fett und die Eierstöcke waren noch recht klein, sodass der Schnitt etwas länger ausgefallen ist. Armes Mokkamäuschen. Um sicher zu gehen, dass sie in der Nacht keine hohen Sprünge (vom Kratzbaum etc.) macht, wird sie wohl die Nacht bei uns im Schlafzimmer bleiben.

Ich bin gespannt, wie viel wir wirklich schlafen…