Archive for the ‘Campus’ Category

Ich seh ein Licht am Ende des Tunnels

Friday, May 7th, 2010

und ich glaube, es ist nicht der Zug. Es ist endlich so weit. Ich halte nun wahrhaftig die Mühen der letzten Wochen in den Händen. Drei Exemplare gehen morgen an die Hochschule, das vierte bleibt bei mir. Bei so viel Ärger muss man sich doch ein Andenken bewahren.

bachelorarbeit

Ich möchte diesen Post auch nutzen, um dem Team von “Copy Time” zu danken. Der kleine Copy Shop hat mich vor allem durch seinen Service überzeugt. Ein kurzer Abriss:

1.) Sonntag, 02.05.2010
Der Tag ist gekommen, ich will mit dem Layout starten. Doch schon gibt es zwei ziemlich essentielle Fragen: Ist ein beidseitiges Drucken möglich? Wie viel Innenrand muss man lassen zwecks Bindung? Das war kurz nach 10.00 Uhr. Noch am selben Tag (!!!) erhielt ich gegen 15 Uhr eine Rückmeldung auf meine Fragen.

2.) Donnerstag, 06.05.2010
So kurz vor dem Ende die kurze Frage, auf welchem Medium ich denn nun meine Arbeit mitbringen soll. Die Antwort erfolgt innerhalb von 10 Minuten. Respekt. :)

3.) Freitag, 07.05.2010
Man empfahl mir, mir das erste Exemplar erst noch einmal in Ruhe anzuschauen, bevor der Rest gedruckt würde. Und das war gut so, denn im Inhaltsverzeichnis hatte sich tatsächlich noch ein Fehler eingeschlichen. Es war kein Problem, meine Seiten im Copy Shop zu lagern, nach Hause zu fahren, das Problem zu beheben, und dann weiter zu machen. Kein Murren, kein nichts, völliges Verständnis für die Situation.

Der Laden wirkt eigentlich recht unscheinbar und die Werbeformen (Website, Kundenstopper) eher unbeholfen. Aber für den Service 5 Sterne. Vielen Dank dafür. :)

Jetzt muss ich nur noch unterschreiben, eine Digitale Abgabe fertig machen und dann geht es morgen nach Wernigerode zur Abgabe.

Endspurt

Saturday, May 1st, 2010

Die Uhr tickt nicht mehr nur, sie schreit mich förmlich an, denn das Ende ist nah. Dem Ende blicke ich mit eben so viel Verzweiflung wie Begeisterung entgegen. Wahrscheinlich kann das jeder, der schon vor der Abgabe seiner Abschlussarbeit stand, nachvollziehen.

Verzweiflung:
Es nagt die große Frage, ob ich denn wirklich alles schaffe an mir und ob ich mich nicht verkalkuliert habe oder meine bisherige Arbeit gar ungenügend ist. Ich gehe natürlich mal davon aus, dass ich das Thema nicht völlig verfehlt habe, doch ich weiß nicht, ob ich dem Anspruch einer Bachelorarbeit genüge. (Die üblichen Zweifel eben.)

Begeisterung:
Bald sind die Fesseln weg und ich habe wieder Zeit für MICH. Zeit, mich mit meinem Leben auseinander zu setzen, mit Projektmanagement, mit dem Erzählen und Visualisieren von Geschichten und und UND!

Aktueller Stand der Dinge:

Textuell bin ich nun soweit durch. Bei entsprechender Formatierung liege ich bei knapp 80 Seiten, wobei Kapitel 4 zu 40 % aus Tabellen zu bestehen scheint. (Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Analyse unterschiedlicher Marktteilnehmer, wobei die Tabellen immer die Kosten für Premium Features aufzeigen.)

Nun steht der Endspurt an: Korrektur lesen, Screenshots machen, Diagramme erstellen, layouten, Fußnoten, Quellenverzeichnis etc. Wahrscheinlich alles parallel, denn nichts geht so 100%ig ohne das andere und ein Korrekturlesen am Ende des layouten scheint nicht mehr in meinen Zeitplan zu passen.

Am Freitag soll es dann zum Copy Shop gehen. Drucken und Binden in zwei Ausführungen. Montag noch einmal eine Mail ans Prüfungsamt, um wirklich sicher zu gehen (nicht, dass ich eine dritte Version brauche?) und dann hat dieser Spuk bald ein Ende. ;)

Ich entschuldige mich schon einmal bei allen treuen Seelen die ich aktuell vernachlässige und drücke allen Bachelorarbeit-schreibenden Medieninformatikern die Daumen. Bald, Leute, bald haben wir es ALLE geschafft!

Wo ist die Zeit hin?

Thursday, April 29th, 2010

Während ich gerade versuche, mir die Zusammenfassung meiner Recherchen im Rahmen meines 4. Kapitels aus den Fingern zu ziehen, stelle ich doch erschrocken fest, dass hier schonwieder sehr lange nichts mehr passiert ist.

Bei mir hingegen ist einiges passiert.

- Ich habe mir endlich eine 2,5″ Festplatte gekauft und mein Notebook etwas befreit.
- Familienfeier (75+75 meiner Großeltern)
- 1 Woche Vollstress, da Chef im Urlaub
- Nächtliches Umkippen und Hamsterkäfig zerstören (Lilo geht’s gut!)
- Gleichen Hamsterkäfig nochmal gekauft
- Neues Handy (langsam schaff ich es mit dem Abheben ;-P )

Ja, so in etwa aus meiner Sicht. Vor allem habe ich seit gestern Urlaub! Da habe ich doch gleich mal meinen Miniprojektmanager (Abschlussprojekt Programmierung 3) herausgeholt und mir einen Überblick verschafft, was noch so alles zu tun ist. Ich hoffe, ich habe die Zeiten nicht zu knapp kalkuliert, mal sehen. Alles in allem gilt es nun, mit Hochdruck an der Bachelorarbeit zu schreiben und das ganze langsam abzuschließen.

Mitlerweile habe ich mich durch 13 Spiele geklickt. Bei den einen habe ich mehr Zeit verbracht, bei anderen weniger. Das folgende Diagramm kann so natürlich nicht stehen bleiben, aber es verschafft einen Überblick, welche Kosten man als Spieler pro Monat haben kann, wenn man den vollen Premium Account bucht. Jene Spiele, die eher geringe Kosten für ihren Premium Account aufweisen, haben alle noch zusätzliche Angebote oder zumindest einen Währungsumtausch, der es ermöglicht, spielintern dann weiter zu kommen.

onlinegames-kosten

Interessant ist, dass man für ein kostenloses Spiel am Ende auch mehr ausgeben kann als etwa für World of Warcraft. Die ItemShops, für die es im Prinzip kein Limit gibt, noch gar nicht mitbedacht.

Kostenlos ist also immer auch eine Frage des Standpunktes. ;)

Ich will nicht mehr

Sunday, April 11th, 2010

Habe ich schon erwähnt, dass ich es nicht mehr sehen kann? Ich habe nun mehr oder weniger erfolgreich über Zahlungssysteme, die Geschäftsmodelle von InnoGames und Upjers und auch ein wenig über gamigo geschrieben.

Derzeitig habe ich mich bei 5 Browsergames, 1 Clientgame und 3 Social Games angemeldet. Einige spiele ich schon etwas länger, bei anderen nur das Tutorial und bei wieder anderen klicke ich mich nur einmal durch, um das Grundprinzip zu verstehen. Und weitere werden folgen…

Ich hoffe, wenn es dann daran geht, Screenshots zu machen, finde ich die ganzen Passwörter und Benutzernamen wieder…

7 1/2 Marktteilnehmer to go - und das 5. Kapitel (”Anwendung”) … *seufz*

Bachelorarbeit - Der Zwischenstand

Saturday, April 10th, 2010

Ich habe das Gefühl, dass mir die Zeit im letzten Monat durch die Finger gerannt ist. Auf Arbeit war viel zu tun, sodass ich am Wochenende oft fertig war und ganz plötzlich haben wir schon April. Den 10. April.

Noch genau einen Monat bis zur Abgabe meiner Bachelorarbeit (=10.05.), die inhaltlich noch immer nicht abgeschlossen ist. Formal betrachtet habe ich quantitativ in jedem Fall die Hürde “Seitenzahl” schon geschafft. Unter den Formatierungen, die uns unsere Dozentin in einem Vortrag genannt hat, habe ich die geforderten 60 Seiten erreicht.

Leider fehlt es inhaltlich noch an einigen Stellen:

- 4.2 Zahlungsmethoden im Rahmen von Online Games
- 4.3 Geschäftsmodelle einzelner Marktteilnehmer aufführen und analysieren
- 5.1 Beschreibung des Browsergames, an dem exemplarisch ein Geschäftsmodell angewendet werden soll
- 5.2 Zielgruppenanalyse für das Browsergame
- 5.3 Wahl des Modells, Argumentation, Begründung (hört sich nach einer Erörterung an?)

Wenn ich das geschafft habe, wird mir ein Stein vom Herzen fallen. Allerdings ist meine Arbeit dann noch nicht reif für die Abgabe, denn es fehlt:

- Korrektur lesen (mind. 2 Tage)
- Einleitung / Fazit formulieren (irgendwo dazwischen)
- Screenshots machen  / Layouten (2 Tage)
- Fußnoten setzen / Quellen-/Literaturverzeichnis (1-2 Tage)
- Druckerei finden (nebenbei?)
- ABGEBEN (10.05.)

Das macht mir so ein wenig Angst! Ich werde vom 30.04. bis einschließlich 10.05. Urlaub nehmen und für die Abgabe auch nach Wernigerode fahren. Das wird ein sehr befreiender Moment werden. Nach dem Prüfungsamt geht es in die Bibliothek, denn dann kann ich endlich die Bücher abgeben. Anschließend dann in die Heimat, um ein wenig von dem Trubel runter zu kommen, soziale Kontakte zu pflegen, Sport zu machen und mich seelisch und moralisch auf das anstehende Kolloquium einstellen.