Nach neuen Wegen Ausschau halten

“Das Leben ist Veränderung” ist bis heute der Untertitel der Variationsphase. Auch wenn er dort nicht mehr so richtig passt, so ist es doch ein guter Leitspruch, um jeden Tag neu zu begehen. Ohne Veränderung, gäbe es Stillstand – und Stillstand empfinde ich als wahnsinnig langweilig. ;)

So war ich nun heute also bei der HBK in Braunschweig zum Studieninformationstag, um mich über den dortigen Master in Communication Arts zu informieren. Nunja. Das war wohl nix, denn der Schwerpunkt sowohl bei der Einführungsveranstaltung als auch bei der Mappenberatung lag eindeutig bei den Bachelor-Bewerbern. Diese waren auch in großer Zahl erschienen und so folgte ich einer Reihe von aufgeregten Schülern durch die Gänge und fühlte mich plötzlich … irgendwie alt.

Bis eine Stimme in meinem Hinterkopf diesen deprimierenden Gedanken durchbrach: Moment mal, du bist 26 – das ist doch noch nicht alt! (Oder?)

Als ich nun den fehlen Bachelor-Bewerbern bei der Mappenberatung zuschaute – wir waren alle nacheinander dran – merkte ich, dass ich irgendwie im falschen Film war. Da waren viele Zeichnungen von Fotos abgezeichnet (wenn auch in ihrer Ausfertigung durchaus Bemerkenswert), seltsame Collagen und auch Fotoreihen. Alles in allem etwas bei dem ich dachte, das hätte ich doch nun eigentlich hinter mir.

Zum Schluss nahm sich die Dame der beiden noch die Zeit, auch meine Sachen durchzusehen und sich meinen Hintergrund anzuhören. Im Nachhinein glaube ich, dass ich bei ihr an der falschen Adresse war. Doch man hat sich ja schließlich nicht umsonst fast 2 Stunden die Beine in den Bauch gestanden. Sie gab zu bedenken, dass die HBK eigentlich weniger digital aufgestellt sei und doch noch stark auf printige Arbeiten fokusiert sei.

Hier dachte ich nun also schon, ich hätte den Weg nach Braumschweig umsonst angetreten.

Doch glücklicherweise konnte einer der Professoren, mit dem ich anschließend ein persönliches, vorab vereinbartes Gespräch hatte, das Blatt noch einmal zugunsten der HBK wenden. Ich hoffe, ich bekomme später noch einmal die Chance, mit einem anderen Professor über Themen wie Multimedia und interaktive Anwendungen zu sprechen. Denn für mich ist ziemlich klar, dass es in die Richtung gehen soll. Natürlich kann der Einsatz von Print zum Beispiel in Kombination von Buch und Anwendung über AR-Tags und der gleichen ein spannender Ansatz sein, doch rein printige Themen interessieren mich eigentlich weniger.

Nun bin ich am Grübeln, wie ich meine Bewerbung tatsächlich aufziehe. In einer klassischen Mappe allein scheint es mir unmöglich zu sein, meine unterschiedlichen Qualifikationen unterzubringen. Die Verschachtelung von Illustrationen zu Animationsversuchen und anderen Projektansätzen erfordert irgendwie eine andere Art der Aufbereitung. Auch wenn es trotzdem eine Mappe mit Ausdrucken geben muss.

Es bleibt also weiterhin spannend. ;)

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