Bis(s) zum Ende der Nacht

biss4 Klappentext: “Wenn man von dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Liebster wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Liebsten geben kann, wie man es ihm dann verweigern? Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt?”

Dieses Buch fühlt sich im Nachhinein weniger wie ein große Geschichte, sondern vielmehr wie viele kleine Geschichten an. So verzweigt und facettenreich präsentiert sie sich. Zum ersten Mal in der Reihe von Stephenie Meyer gelangen wir für einen begrenzten Zeitraum aus Bellas Kopf heraus und fühlen mit Jacob, der zerissen ist zwischen Liebe, Wut und Sorge gleichermaßen für die Frau, die sich gegen ihn entschieden hat.

Doch mit einem neuen Leben scheint alles gut zu werden. Die Reibereien zwischen Jacob und Edward nehmen ein Ende und Bella kann endlich auf eine Freundschaft mit Jacob blicken, wie sie es sich so sehr gewünscht hat.

Außerdem erleben wir Bellas erste Tage als Vampir, die sich von ihren Vorstellungen so stark unterscheiden – und lernen gleichzeitig noch viel mehr über die Welt kennen, die sich Stephenie Meyer erdacht hat. Was hat es mit den besonderen Fähigkeiten einiger Vampire auf sich? Und welche Vielfalt gibt es unter diesen Talenten?

Ich habe unterschiedliche Kritiken zu dem Buch gelesen – einige überschwänglich positiv, andere sehr negativ. Für mich stellt dieses Buch einen gelungen Abschluss zu den drei Vorgängern da. Ein spannender Zeitvertreib der neben Momenten voller Spannung auch immer wieder mit Witz und Humor zum Schmunzeln anregt.

Wer die ersten drei Bücher gelesen hat, sollte den vierten Teil nicht verschmähen.

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Frauen und Schuhe?

Oft wird an allen möglichen Stellen über “Frauen und Schuhe” gesprochen. Das ist fast eine Kombination wie “Männer und Autos”. Doch in meinem Leben war ich eigentlich nie wirklich in Schuhe vernarrt. Zumindest nicht auf neue Schuhe. Die meiste Zeit war ich glücklich mit jenen, die ich hatte und trauerte ein wenig jenen hinterher, die ihren Dienst getan hatten. (Nie gab es einen Schuh, der genauso toll war wie der, von dem ich mich trennen musste!)

Vielleicht bin ich hier einfach ein wenig anders. – Wie bei vielen Sachen, denn ich trenne mich generell nicht gern.

Und dabei habe ich doch als Kleinkind schon eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Meine Eltern erzählen, dass ich, als ich meine ersten Stiefelchen bekam, lieber zu den Schuhen ging als zu den anderen Geschenken. Doch diese Begeisterung habe ich scheinbar über die Jahre verloren. Später bot mir mein Dad sogar an, meine Schuhe zu bezahlen, obwohl ich doch von meinem Taschengeld Kleidung und Schuhe kaufen sollte. Nur, damit ich mir mal etwas Neues zulegte, denn Schuhe trug ich, bis sie auseinander fielen. (Bei manchen muss man das fast wörtlich nehmen.)

Doch diesen Herbst ging es ein wenig anders zu. Ich hatte doch tatsächlich den großen Drang, mir ein paar Stiefel zu kaufen. Da aber mein Gehalt noch nicht da war, schob ich es auf – und schmachtete jeden Tag die Stiefel ein wenig durch das Schaufenster an, wenn ich zur Arbeit ging…

Nun habe ich mein Gehalt – doch vor allem habe ich seit ein paar Wochen meine guten alten, warmen Winterschuhe, die mir mein Dad von zu Hause mitgebracht hat, als er dienstlich in Hannover war.

Heute ist mir nun aufgefallen, wie egal mir die Stiefel plötzlich sind. Ich finde sie noch immer hübsch, aber ich verspüre nicht mehr den Drang, in den Laden zu gehen, und sie zu kaufen.

Scheinbar hat mir mein Kopf wohl einen Trick gespielt, während ich so mit kalten, nassen, viel zu dünnen Turnschuhen Tag für Tag zur Arbeit ging.

Und dann sage noch einmal, Frauen wollen ständig Schuhe kaufen…

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Foto: Wanderschaft

raupe

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Eigenes Aquarium?

game_happyaquariumSo ein eigenes Aquarium macht doch sehr viel Arbeit, wie ich an meinem Mitbewohner sehen kann. Doch gleichzeitig ist es furchtbar spannend und es gibt viel zu beachten. Wenn man Pech hat, jagt ein Fisch einen anderen und der nächste frisst deine teuren Korallen an.

Bei Facebook gibt es auch ein Aquariumsspiel, was durch leuchtende Farben besticht. (Immer diese Menschen, die auf Optisches anspringen. *tüdelü*) Alles in allem finde ich es auch recht niedlich, doch ich fürchte, es wird einem schnell langweilig.

Man hat die Möglichkeit, seine Fische zu füttern und das Aquarium zu putzen. Einmal am Tag kann man mit jedem seiner Fische eine “Trainingsstrecke” mit Hindernissen durchschwimmen, bei denen man die Hindernisse wegklicken muss. Doch abgesehen von diesen Tätigkeiten ist dieses Spiel eher zum Anschauen gedacht.

Die Fische schwimmen munter hin und her, ohne Zusammenhang. Da gibt es keine Annemone, die man seinem Clownfisch besorgen muss und irgendwie schwimmen alle durcheinander, obwohl doch die meisten Fische eher Revierbezogen sind.

Ich denke, der Ansatz des Spiels ist schon nicht schlecht, doch ich würde mir einfach noch etwas mehr Tiefe wünschen. Denn wer mal ein Meerwasseraquarium hatte oder jemanden kennt, der eins hat/hatte, der weiß, dass es dort “Friede Freude Eierkuchen” nie gibt.

Dennoch, mein Aquarium:

happyaquarium

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Lilo und das Labyrinth

Vor einiger Zeit hatte ich berichtet, dass ich im Fressnapf ein zusammensteckbares Labyrinth für meine kleine Lilo geholt habe. Nach einiger Nutzungszeit, habe ich zwischenzeitig noch einmal Fotos gemacht und möchte mein Feedback zu dem Artikel einfach erweitern.

[zum letzten Eintrag über den Artikel]

Wer einen kleinen, knabberwütigen Zwerghamster sein eigen nennt, sollte sich wohl nicht zu sehr an dem Labyrinth erfreuen. Die dünnen Steckplatten sind schnell angenagt und größere Löcher unvermeidbar.

lilo_labyrinth4

Dass ein Labyrinth aber sonst eine gute Investition ist, zeigt das Verhalten meines kleinen Nagers, die fein säuberlich ihren Schlafplatz von der Versorgungskammer getrennt hatte. Mit den zerfletterten Nagermatten, mit denen Sie sich ihren Schlafplatz polstert, hatte sie es bei den kleinen Durchgangslöchern jedoch nicht leicht, weshalb ich diese Teile vollständig entfernt hatte.

lilo_labyrinth3

Bei dem Preis konnte man sicherlich nicht viel falsch machen, dennoch muss man sich darüber im klaren Sein, dass das keine Anschaffung für die Ewigkeit ist.

Derzeitig haust meine kleine nun erstmal wieder in ihrem ersten Hamsterhäuschen. Abwechslung muss sein. :)

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