Buchwechsel

Es ist mal wieder so weit und mit einem Mont Zeit für ein Buch, war ich dieses Mal doch recht schnell. Durch das Studium liegen Bücher bei mir schnell mal rum.

Juwel des Ostens“, wie schon erwähnt, nicht ganz, was ich mir vorgestellt habe. Doch hat mich das Buch als solches nicht enttäuscht. War ich zwar innerlich jedes Mal enttäuscht, wenn sich Yoshiko in ihrer blinden Liebe für Japan wieder gegen ihr Glück entschieden hat, hielt mich ihr wilder Lebenswechsel doch immer wieder in Atem. Hat man sich einmal an die sehr “freizügigen” und zugleich nüchternen Beschreibungen gewöhnt, liest sich das Buch soweit auch sehr gut. Meiner Oma werde ich es wohl jedoch nicht weiterempfehlen. ^^’

Auch wenn “Der Termin” noch immer nicht zu Ende gelesen ist, werde ich mich wohl zunächst einem anderen Buch widmen, dass ich ebenfalls (wie “Juwel des Ostens”) auf Wunsch zu Weihnacht erhalten habe: “Der goldene Kompass” von Philip Pullman. Vielleicht schaff ich es dann zügig durch, bevor dann auch der zweite Teil – “das magische Messer” – in die Kinos kommt (laut imdb schon dieses Jahr – genaues Datum noch nicht bekannt)

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Die einfachen Dinge

Liebe ist überall.

mebeliLiebe ist einfach, natürlich und überall.
Liebe ist kompliziert und unbeherschbar.
Lass die Liebe auf dich zukommen und
suche sie auch in den einfachen Dingen deines Lebens.

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Juwel des Ostens

juwel_des_ostensWer hinter dem Buchtitel die Geschichte einer eleganten Geisha vermutet, hat mit diesem Buch wohl daneben gegriffen.

Juwel des Ostens ist die Tochter einer chinesischen Konkubine und wird aufgrund ihrer Neugier besonders an den Liebschaften ihres Vaters nach Japan geschickt, wo sie unter dem Namen Yoshiko im Hause der wohlhabenen Familie Kawashima lebt. Ihre Dreistigkeit kombiniert mit ihrem sexuellen Interesse hilft ihr, sich ein kleines Vermögen anzusparen, dass sie mit ihrem Kindermädchen, dass sie nach Japan begleiten musste, teilt. Zusammen verfallen sie so dem Opiumgenuss und alles scheint gut zu gehen, bis sie sich schließlich unglücklich verliebt und von ihrem Ziehvater in die Mongolei im Rahmen eines Handels verkauft wird.

Ist es das Tagebuch einer Prostituierten oder die Geschichte einer Frau, die mit allen Mitteln nach Freiheit strebt, um der Herrschaft der Männer zu entgehen?

Ein interessantes Buch, dass in seinem Schreibstil sehr offen und direkt ist. Ich bin auf das Ende gespannt…

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Die Sache mit dem Laufrad

laufrad_einstiegNachdem ich immer etwas Streu auf das Laufrad macht, musste ich feststellen, dass Lilo kein Gebrauch von dem Laufrad machte und ich fragte mich ernsthaft, warum. Versuchshalber stellte ich am Donnerstagabend ein kleines Bauteil ihres Tunnelsystems davor, sodass sie darüber dann ins Laufrad gehen konnte.

Und siehe da, es hat funktioniert. Am nächsten Morgen war keine Einstreu mehr auf dem Rad und in der letzten Nacht konnte ich sie sogar laufen hören. Kein lautes quietschen, aber ein wenig hört man es ja immer. Nun bin ich glücklich. ^^

Trotz Autofahrt habe ich Lilo nun mit nach Hause genommen. In ihrer Tragebox mit Haus konnte sie sich auch ganz gut verstecken und war die Nacht dann schließlich ganz aktiv. Heute mittag konnte man sie dann beobachten, wie sie buddelnd durch den Käfig lief und Einstreu für ihren Bau hamsterte. Sehr niedlich anzusiehen. ^^

Noch eine kleine Bildershow:

vollgehamstert

Seit Lilo mitbekommen hat, dass ich die Schalen und das Presszeug, was sie verschmäht hat, irgendwann wegschütte, benimmt sie sich nun wie ein ordentlicher Hamster und haut sich die Backentaschen voll. *lach*

lilo_draussen

Lilo auf der Suche nach loser Einstreu für ihr Häuschen.

lilo_tunnelsystem1

Lilo in ihrem Tunnelsystem.

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Kein Ticket

Es gibt noch gute Menschen auf der Welt.

Soeben bin ich über den Campusparkplatz geschlendert, der so oft völlig überfüllt ist, sodass die Studenten auch an der Straße stehen, wo man theoretisch jede Stunde die Parkuhr erneuern müsste. Beim Vorbeilaufen fiel mir ein Kamerateam auf, dass zwei Frauen vom Ordnungsamt beim Knöllchen verteilen filmte. Unverschämtheit, dachte ich mir, wo der Parkplatz sowieso schon nicht für alle Studenten reicht und dennoch immer fleißig verteilt wird.

Als ich beim Bäcker mein Brötchen gekauft hatt und kurz davor war, den Laden zu verlassen, kam ein Mann hineingeeilt. Ich erkannte das Gesicht und glaubte, ihn bereits im Bücherladen, der ebenfalls gebenüber der Hochschule liegt, gesehen zu haben. “Wenn Sie sich beeilen, bekommen Sie kein Ticket.”, sagte er der Verkäuferin.

Ich verließ den Laden und musste schmunzeln. Wenigstens die beiden würde das Ordnungsamt heut nicht kriegen. Wo es schon so leicht ist, die Studenten, die in einer 90 minütigen Vorlesung sitzen, abzukassieren.

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