Siegessäule in Berlin

siegessaeuleJeder in Deutschland kennt sie und jeder Tourist in Berlin besucht sie wahrscheinlich auch: Die Siegessäule. Neben dem Brandenburger Tor eines der Wahrzeichen Berlins. Wer sie kennt, kann sich bestimmt vorstellen, das man von oben einen guten Blick auf Berlin haben kann, doch wie viele kennen die Geschichte, die hinter dieser Säule steht?

Die Siegessäule wurde ursprünglich im 19. Jahrhundert (zwischen 1864 und 1873) auf Grund der drei Einigungskriege gebaut. Zu diesem Zeitpunkt stand sie neben dem Reichstag und hatte lediglich 3 Trommeln (die Mittelstücke). Jede stand für einen der Siege, die unter Bismarck errungen wurden und zu Deutschlands Einigung führten: Der Krieg gegen Dänemark 1864, der Krieg gegen Österreich 1866 und der Krieg gegen Frankreich 1870-71.

1939 wechselte die Siegessäule dann ihren Standort. Hitler ließ sie vom Reichstag abbauen, um sie als einen Teil seiner Ost-West-Achse wieder aufzubauen. Er fügte im gleichen Atemzug eine 4. Trummel hinzu; für einen Sieg über Polen, den er zum damaligen zeitpunkt noch nicht erreicht hatte. (Angriff auf Polen am 01. September 1939)

Die Siegessäule überstand den 2. Weltkrieg und die Alliierten ließen sie auch im Nachhinein nicht zerstören. So konnte sie zu dem werden, was sie heute ist: Eine der Touristenattraktionen Berlins.

Die Siegessäule ist übrigens ca. 67,5 Meter hoch. Einen Fahrstuhl gibt es nicht. Wer also auf die Aussichtsplattform will, muss wohl oder übel ca. 285 Stufen in Kauf nehmen.

Quelle:
Historische Stadtführung durch Berlin.

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