Weihnachtsmärkte

Es ist soweit, morgen werde ich wohl das erste Mal in diesem Jahr in Ruhe über einen Weihnachtsmarkt schlendern werde. Der Gerucht von süßem Gebäck, Würstchen und Glühwein wird in der Luft liegen, das Gemurmel von Menschen und Lachen der Kinder in meinen Ohren klingen. Vielleicht werde ich mir gebrannte Mandeln holen, deren Wärme sich in meine behandschuhten Finger ziehen wird. Die andere wird mit kalten Fingern die süßen Leckereien aus der Papiertüte angeln. Zwischendurch werde ich versuchen, sie mit meinem Atem zu wärmen. Den Kompromiss kalter Finger gehe ich für warme gebrannte Mandeln immer gern ein.

Es ist wohl das Liebste, dass mir ein Weihnachtsmarkt zu schenken vermark. Doch in der Regel schrecke ich davor beim Anblick der überhöhten Preise zurück. Doch vielleicht kann ja ein lieber Blick meine Eltern dazu ermuntern, mir eine Tüte zu kaufen. So wie früher.

In diesem Sinne wünsche ich jedem einzelnen einige ruhige, verzauberte Momente zwischen den kleinen Buden, die sich auf Märkten und Plätzen in ganz Deutschland breit machen. Was gefällt euch an Weihnachtsmärkten am besten?

[03.12.2008 – Adventskalender]

Dezemberträume

Für de Adventszeit würde ich mir ein paar ruhige und schöne Momente wünschen. Am Wochenende kommen meine Eltern, die Woche darauf mein Freund – das wird schön. Aber vorher werd ich wohl noch ordentlich arbeiten und vor allem vorarbeiten müssen, damit ich die Tage dann ein wenig genießen kann.

Das ist leicht gesagt, wird aber anstrengend, doch ich weiß, dass sich jeder schlaflose und anstrengende Moment lohnen wird.

Neben dieser besinnlichen Zeit wünsche ich mir einfach, dass es keine unangenehme Überraschungen, Krankheitsfälle oder Schlimmeres gibt. Das muss ich momentan einfach nicht haben. o.O Ahja, einen Wunsch habe ich noch: Meinen Praktikumsvertrag endlich unterzeichnen zu können. ^^’

[Adventskalender]

Wie sieht dein Adventskalender aus?

In diesem Jahr ist mein Weihnachtskalender etwas anderer Art. Statt dem üblichen Türchen mit den Schokoladenbildchen dahinter, habe ich mir einen digitalen zugelegt. Interessanter Weise verhalte ich mich dem gegenüber ähnlich wie dem einfachen Kalender aus dem Supermarkt. Ich “öffne” ihn auch verspätet, wenn ich keine Ruhe finde.

Als ich noch zu Hause wohnte – also vor gut zwei Jahren, da es gab auch keine Türchen zu öffnen. Meine Ma hing an die Treppe Stoffstiefelchen und Beutelchen, einen für meinen Bruder und einen für mich. Die Beutelchen hatten wir zur Kindergarten- oder Grundschuldzeit einmal gebastelt. Abends, wenn wir dann bereits in den Betten lagen, legte sie dann etwas Süßes für uns hinein. Das konnte ein Schokoriegel oder ein Lolli sein, oder auch ein kleines Marzipanherz (mein Bruder und ich lieben nämlich Marzipan – so wie wohl unsere ganze Familie ^^’). Auf diese Weise hatten wir natürlich eine viel größere Vielfalt, als durch einen normalen Schokoladenkalender. Allerdings brachte das auch Probleme mit sich: Etwa wenn sie es am Abend vergas. Denn werktags stand unsere Ma immer nach uns auf und bevor wir aus dem Haus gingen, holten wir uns in der Regel die Süßigkeiten, damit wir etwas für die Schule hatten. Manchmal saßen wir auch beim Frühstück und sie lief dann schnell im Nachthemd die Treppe herunter um die Säckchen zu füllen, bevor wir wieder herauskamen.

In diesem Sinne, einen lieben Dank an meine Ma, die sich dahingehend immer Mühe gegeben hat.

Im letzten Jahr hat sie mir einen Milka-Adventskalender geschenkt, weil ich nicht mehr so oft zu Hause war. In diesem jahr bin ich leider erst am 4. Advent zu Hause und den Rest des Dezembers an der Hochschule. Nungut, daher also mein eigener Adventskalender. :)

Eine Antwort auf die Frage zum 01.12., die Ulf schon beantwortet hat. Freut mich, dass noch jemand mitmacht. :)

Lachender Tagesabschluss

Bei Verena bin ich beim Stöbern über die Blogschau gestolpert. Ich habe gerade so herrlich gelacht, dass ich gar nicht anders kann, als diesen Link weiterzugeben. Und Lachen war heute eher rar – so nach nem ganzen Tag im Zimmer, nur am Rechner, am Arbeiten – okay, und zwischendurch mal Surfen, um sich mal abzulenken… Nunja, nach so einem Tag tat ein wneig Lachen auf jeden Fall gut. Habe nun alle Folgen durchgeschaut und die Nummer 10 ist derzeitig wohl mein Favorit. ^^’

Aber wenn ich auch nicht so weit bin, wie ich es mir gewünscht hätte, die Grafik ist fertig (mal sehen, ob da nochmal Korrekturwünsche kommen), das Flashtutorium für Mittwoch ist fertig vorbereitet, ich habe Beispiel-pdf-Dateien mit Schriften von Adrian Frutiger gefunden, die mir hoffentlich für meinen Vortrag behilflich sind und Aptana installiert. Zu dumm, dass bei Aptana das mit dem Server nicht so richtig funktionieren will. *genervt*

Nagut, noch bissl Zeitungsartikel lesen, Teamtreffen vorbereiten und dann gehts wieder ins Bett. Irgendwie ist mir das Schlafen gehen die letzten Tage die liebste Zeit und das Frühstück die liebste Mahlzeit… *seltsam*

Projekt 52: Spaziergang bei Nacht

Die Reise nach München ist längst beendet und der Alltag hat uns wieder in seiner drückenden Umklammerung gefangen. Alle Arbeit hinter uns gelassen, erkundeten wir am Abend unserer Ankunft zunächst München. Wir fuhren vom Jugendgästehaus mit der U-Bahn bis zum Hauptbahnhof und liefen dann los.

Als wir kurz vor 22 Uhr uns dann nicht mal mehr so recht in einer Coffee-Bar (ähnlich Starbucks) setzen durften, weil sie gleich schließen wollten, fuhren wir zurück. Dort ließen wir uns erstmal eine Karte geben und mussten feststellen, dass wir kreuz und quer durch die Innenstadt gewandert sind. Am Interessantesten fand ich dabei die Straßenmusiker und all die Lichter. In einer Großstadt wird es nicht richtig dunkel, alles ist erleuchtet. Plötzlich hörten wir in den Straßen ein lautes Trommeln und wir folgten der Richtung, die uns unsere Ohren wiesen. Schließlich kamen wir an ein durch Bauzäune und Plane teilweise verdecktes Haus. Durch einen Spalt konnten wir hineinlunschen und sahen eine größere Gruppe von Menschen, die scheinbar eine Art Training bzw. eine Übung machten. Wir blieben stehen und lauschten fasziniert und nach und nach fanden sich 3 andere in unserem Alter, die ebenfalls lauschten.

In einer Kleinstadt kann ich mir sowas gar nicht vorstellen. Dort werden irgendwann die Bürgersteige hochgeklappt, Ampeln ausgeschaltet und alles ist ruhig. Nun, ich freu mich schon auf die Weihnachtszeit, dann hält zumindest der Weihnachtsmart die Menschen in Wernigerode ein wenig länger vor den Türen.

Kurzum eine einfache Straßenszene, die ich aufnehmen konnte, da ich einen Platz fand, um die Kamera darauf zu stellen. Entsprechend der Thematik widme ich das Foto dem Projekt 52 “Spaziergang bei Nacht“.