#2 Ein Hamster will ein zu Hause haben

Ich konnt nun doch nicht mehr bis Mittwoch oder Donnerstag warten und bin nach der Vorlesung in die Tierhandlung gefahren. Als ich kam saß ein kleiner Dsungare gerade draußen, während die anderen Zwerghamster zu schlafen schienen. Im Käfig daneben – wo die “Dsungarinnen” sich aufhielten, konnte ich ins Häuschen gucken und so ein paar verschlafene Augen. In der Heuraufe sah ich schließlich erschrocken ein paar Beinchen und sagte es einem der Angstellten. “Das machen die ständig. Ich kann sie herausholen und innerhalb schnellster Zeit krabbeln sie wieder hinein.” Er holte sie für mich raus. Und munter kamen nun auch die anderen drei Geschwister aus dem Haus getappst. Alle tummelten sich draußen und die beiden Mädels aus der Heuraufe – hell grau in der Färbung guckten ein wenig verdutzt. Die eine davon ein wenig länger und die gefiel mir außerordentlich gut.

Ich schaute eine Weile zu und tatsächlich, die beiden krabbelten doch tatsächlich in die Heuraufe. Mühsehlig hoch und rutschten hinein. Während die anderen Mädels wieder um Haus verschwanden, guckte ich mir die Käfige an. Was ich sah war meist ganz schön klein, knallbunt und hatte Gitterstäbe, wo mein kleiner Finger hindurch passte.

Dann gabs da noch den gleichen Käfig, den ich früher einmal hatte. Doch ich wollte ja ein Holzrad haben und nicht das kleine. Ein größeres, damit sie halbwegs natürlich laufen kann und das Holzrad, weil es versprach nicht zu quietschen. Daneben stand dann ein Käfig, der eigentlich für Meerschweinchen gedacht war. Mh. Nach kurzer Bestätigung des Mitarbeiters nahm ich den in den Wagen und testete allerhand aus. Nach ewigem hin und her entschied ich mich für ein Holzhäuschen, das Laufrad und ein Tunnelsystem, was man zusammensetzen und theoretisch immer neu erweitern kann. Dazu Streu, Heu und das gleiche Futter, was die Tierchen vor Ort auch bekamen. Dazu noch zwei Näpfe für Futter und Wasser (Die Trinkflasche wäre ein wenig zu hoch) und Basesand.

Lilos Domizil

Nun ist alles beisammen und die kleine – getauft auf den Namen “Lilo” hat schon den halben Käfig umgegraben und rennt wie ein Wirbelwind umher. Das Laufrad hat sie erst gar nicht berücksichtigt, aber nun geht es langsam. Das Anlaufen ist noch nicht so leicht, aber sie wächst ja noch ein bisschen. :)

Lilo

Mehr Fotos gibts erstmal nicht. Die Kleine soll sich schließlich erstmal einleben. Könnt ihr echt die ganze Zeit zuhören. ^^ Und das Rad quietscht tatsächlich nicht. Juhu! Man hört nur das tappeln ihrer Füßchen. ^^

#1 – Ein Hamster braucht Platz

Aussortiert und weg damit

Noch vor dem Telefonat mit meiner Ma, deren Zuspruch mich dann schlussendlich überzeugt hat, habe ich angefangen herumzuräumen. Was kann erstmal nach Hause und wird nicht gebraucht? Und was kann vielleicht ganz und gar weg? Gerade habe ich Aussortiert und dabei meine Mitschriften von 2 dicken Aktenordner und einen überfüllten Schmalen auf einen Schmalen reduziert. Gibt ja auch weniger zu tragen, wenn ich den Gang zur Papiertonne abziehe.

Platz für einen kleinen Wicht

Somit ist derzeit in der Tiefe Platz von 48 cm (bzw. mit Überstehen halt 50) und in der Breite rund 80, die ich auch noch auf 90 erweitern kann.

Kann es kaum erwarten, einen Käfig zu suchen. Und erneut ärger ich mich, dass heute Sonntag ist. ^^’

Nun doch?

Ich weiß, ich kann manchmal ganz schön inkonsequent sein. Der Gedanke von einem kleinen Hamster in meinem Zimmer lässt mich nicht mehr los und ich hab sogar schon Platz gemacht, sodass ein Käfig in mein Zimmer passen würde. Verrückt? Aber ich glaube, es wird mir gut tun. Mein Freund hat mir auch gut zugeredet und meine Ma hat – nach dem ersten Schreck – dann gesagt, dass es schon okay ist. Und mein Dad wirds spätestens beim Umzug merken, aber mein Geld, meine Zeit, mein Hamster. *oderso*

Erstmal werd ich nach einem Käfig schauen. Neben Fressnapf gibt es hier scheinbar noch eine andere Tierhandlung, in die will ich auch noch schauen. Ob es dann der kleine Knirps wird, den ich gesehen habe, weiß ich nicht. Ich weiß schließlich nicht mal, ob er noch da ist oder schon ein neues Heim gefunden hat.

Aber ich denke, wenn ich dann meinen kleinen Mitbewohner hole, muss erstmal alles soweit fertig sein. Also Käfig komplett, Futter und dergleichen, denn in so einer Tragebox will man sicherlich nicht länger als nötig bleiben.

Ich bin so aufgeregt, warum ist heute Sonntag? (Oder: Warum hatte ich gestern bis 20.00 Uhr Vorlesung?)

Nunja, ich berichte, sobald sich was getan hat, erstmal muss nochmal einiges an Arbeit erledigt werden, denn das Studium darf ja nicht leiden.

Kleiner Dieb

Ohje, ich hab einen großen Fehler gemacht. Habe mich entschlossen, mein Auto doch noch frei zu kratzen und zu Kaufland zu fahren. Soweit alles super. Allerdings ist direkt daneben Fressnapf und ich entschloss mich, mal hineinzuschauen, da ich für die kleinen von meinem Freund Badesand besorgen wollte. Badesand habe ich nicht gefunden – das Ding ist irgendwie zu groß für mich, dafür hab ich einen total süßen Roborowski-Zwerghamster gesehen, der mir nun einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.

Er hat nicht in seinem Häuschen geschlafen, sondern unter einer Holzbrücke gesessen, die oben Kletterlöcher zum Durchschlüpfen hatte. Unter einem dieser Löcher saß der Knirps und futterte irgendwas. Herje, war der knuffig. Am liebsten hätte ich ihn gleich mitgenommen, einen Käfig und Spielzeug und Futter und Streu gekauft. Aber das wär dem kleinen gegenüber wohl nicht gerecht gewesen. Ich habe kaum Platz in meinem Wohnheimzimmer und in drei Monaten folgt der Auszug, was wohl für ihn auch Stress bedeuten würde…

Aber dennoch. *seufz* Irgendwie fühl ich mich in meinem Zimmer nur noch allein, da wäre so ein kleiner Gefährte, selbst wenn er den ganzen Tag schläft, eine schöne Gesellschaft.

Wer zwei süße Fotos von einem Roborowski sehen will, klicke hier und hier.

Wintertribut

Ich frage mich, ob ich jemals einen WInter ohne Erkältung überstehen werde. Nachdem ich mich bisher ganz gut gehalten habe, klopfen nun die Bazillen an meiner Tür. Gestern war mir erst ganz komisch, Druck auf Brust und Kopf, Schwindelgefühle. Bin dann entsprechend schon gegen 9e ins Bett gegangen, so war sowieso nicht an Arbeiten zu denken.

Nun ist mir nicht mehr schwindlig, aber mein Kopf ist schwer, die Nase voll und der Hals kratzt. Ich krieg ne Krise. Gerade habe ich eigentlich keine Zeit für sowas, keine Zeit, sich schlapp zu fühlen, weil es eigentlich viel zu viel Arbeit zu tun gibt. Dazu müsst ich eigentlich einkaufen fahren, aber erstmal mein Auto freikratzen. Ach, dieses Wetter nervt mich langsam. >.>

Und jetzt trink ich weiter meinen Tee. …

PS: Wenn jemand Tricks kennt, wie man das Schlimmste abwenden kann, bin ich für jeden Tipp dankbar.