Neues für Lilo

lilo

Gestern gab es für Lilo eine kleine Überraschung. Nachdem sie ihre erste Heuglocke [ 1 | 2 ] schon vor ein paar Wochen vollständig verzehrt hat, konnte ich gestern im Fressnapf eine neue erstehen. Beim letzten Mal gab es eine Löwenzahn-Glocke, dieses Mal gabs Karotte. Lilo scheint mitlerweile nämlich auf Karotte zu stehen. Sie liebt diese getrockneten Karottenstückchen. :)

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Karlie Wonderland Rody Cleverinth

Im Fressnapf habe ich außerdem ein Minilabyrinth von Karlie gefunden, dass ich einfach mitnehmen musste. Für rund 8 Euro schien es mir vertretbar und kaum zu Hause, musste ich es auch sofort zusammenbauen und im Käfig unterbringen. Lilo hat eine Weile gebraucht, den Eingang zu finden und ist wie aufgescheucht durch die Gegend gelaufen. Mitlerweile ist sie aber immer wieder drin zu finden. Außerdem habe ich nun eine glatte Flächen oben, auf der man super den Fressnapf platzieren kann.

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Für Katzenliebhaber

Irgendwie scheinen sich unter uns doch einige Tierliebhaber zu finden. Da ich zwar immernoch Bilder von Kätzchen habe, die aber nicht so herausragend sind (und ich meinen Blog nicht nur mit Kätzchenbildern vollstellen will), will ich euch mal mit einem anderen Katzenbild entschädigen.

puschel

Ich hoffe, am Wochenende noch ein paar Fotos vom Aquarium machen zu können. Vielleicht springt ein schönes von Nemo und seiner Anemone dabei heraus. :)

Und wieder ein Wochenende rum

Manchmal kommt es anders und anders als man denkt.

Diese Beschreibung könnte wohl auf dieses Wochenende zutreffen. Mein eigentlicher Plan lautete, Freitag zum Sport, abends Bücher raussuchen, Samstag nach Wernigerode in die Bibliothek, Bücher ausleihen und das Wochenende über Büchern und mit Hausarbeit zu verbringen.

Ich ging auch am Freitag zum Sport. Zu Hause angekommen rief ich wie immer ein “Huhu” in die Wohnung, denn es war ja nicht abgeschlossen, also musste jemand da sein. Keine Antwort. Erstmal in Ruhe die Tasche ins Zimmer gestellt, vielleicht war mein Mitbewohner einfach hinten in seinem Zimmer. Als ich mich umdrehe entfährt mir doch glatt ein kleiner Schrei. Denn da steht nicht mein Mitbewohner, sondern mein Freund einfach so hinter mir.

Bei über 300 km Distanz ist dann schon eine kräftige Überraschung. Nun hätten wir immernoch nach Wernigerode fahren und ich ein Teil des Wochenendes über Büchern verbringen können.

Doch es kommt eben nicht nur anders, sondern anders als man denkt. Am Freitagabend war ich nämlich noch so clever einen Kumpel zu fragen, ob ich am Samstag überhaupt auch ausleihen könnte. Antwort: “Nope.”

Nungut. Die spontane Entscheidung lautete, auf zur Fachhochschule und dort in die Bibo. Dort angekommen stelle ich fest, dass es der erste Samstag war, an dem sie am Wochenende geschlossen ist. Ein Hoch auf die Vorlesungsfreie Zeit…

Nunja, aber zu zweit kann man sich die Zeit natürlich auch so in der Innenstadt vertreiben. Und mit Kino (Harry Potter natürlich ^^) und Ikea bekommt man dann den Tag garantiert voll. Aber zur Errungenschaft von Ikea gibts dann beim nächsten Mal mehr.

Jetzt bin ich einfach nur müde.

Ein letztes Mal…

…will ich euch ein Bild von den vier kleinen Kätzchen zeigen, dass ich zu Pfingten gemacht habe. Mitlerweile sind die Kätzchen schon größer, haben viel Unfug in der Wohnung gemacht und eigentlich müssten sie nun auch schon langsam bei ihren neuen Besitzern sein.

Solche Bilder wird es also so schnell nicht mehr geben.

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Unter dem Tag “Katze” solltet ihr auch die älteren Einträge über die kleinen Stubentiger finden. :)

Was ist dein Sport?

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Ich war als Kind nie sehr sportlich. Beim Fangen immer eher die langsamere, was zu Kindergartenzeit auch dazu führte, dass mir ein Hund in die Wade gekniffen hat, weil andere Kinder ihn mit Schnee beworfen haben und irgendwie schneller gelaufen sind als ich.

Dann kam die Grundschule und ich landete in einem Turnverein. Bis zum nächsten Umzug konnte ich hier besonders für das Bodenturnen viel für mich mitnehmen und hatte bis in die Oberstufe keine Probleme mit Kopf- und Handständen. Die zu machen hat mir auch immer viel Spaß gemacht und wenn ich eine weiche Matte und ein größeres Zimmer hätte, würde ich mich wohl das ein oder andere Mal dabei ertappen, wie ich es im Zimmer versuche. (Nur mit Decken allerdings nicht, denn das tat trotzdem weh, als ich vor ein paar Jahren dann umgekippt und auf den Rücken geknallt bin. Aber, nicht passiert.)

In den Sommerferien zur 3. Klasse zogen wir dann nach Wittstock, wo ich bis zum Abschluss meiner Schullaufbahn wohnen blieb. Es dauerte nicht lang, und ich landete im dortigen Tennisverein. Meine Eltern waren sehr bestrebt, meinen Bruder und mich in Sportvereinen unter zu bringen. Den Verein konnten wir uns aussuchen, nur aufgeben gab es nicht so ohne weiteres.

Was für ein Leid war mir das zeitweise. Auch hier alles andere als die Beste, verlor ich meine Spiele bei den Bambinis und bei den Großen war ich immer die Dumme, die die Bälle holen durfte. Irgendwann schwänzte ich recht oft das Training und so richtig kam es erst wieder in geordnete Bahnen, als die liebe Antje zum Verein kam. Plötzlich machte Tennis Spaß. Ich ging gern zum Training und oft genug haben wir auch außerhalb der Trainingszeiten gespielt. Ich konnte Erfolge in Punktspielen verzeichnen und habe heute drei kleine Pokale auf meinem Fensterbrett stehen.

Was ist also mein Sport?

Ich liebe es, zu schwimmen. Wunderbar frei kann ich mich dabei fühlen. Doch nichts ist so befriedigend wie Tennis zu spielen, Tennis mit Freunden zu spielen. Denn Tennis ist nicht einfach nur ein Sport, Tennis ist für mich auch ein Ort der Kommunikation, des unbefangenen zusammentreffens. Wo man sich nach dem anderen erkundigt, sich Sorgen macht, aber auch unnachgibig kämpft.

Leider musste ich in Wernigerode feststellen, dass diese Punkte nicht so einfach wieder aufzubauen sind. Ich habe die Zeit als Training genutzt, doch der kommunikative Teil, der schöne, motivierende und für meinen Geist so heilende Teil, der kommt nicht ohne weiteres wieder.

Mitlerweile mit einem Bein im Berufsleben (Abschlusspraktikum) finde ich nun gar keinen Draht mehr. Die Trainingszeiten passen nicht mit meinen Arbeitszeiten unter einen Hut und ohne Kontakte kann man auch nicht so einfach außerhalb der Trainingszeiten spielen. Sehr frustrierend.

Doch vorletztes Wochenende war in meinem Heimatverein Spaßturnier. Nicht nur für Mitglieder, sondern auch für Gäste und Ehemalige. Gespielt wurde im Doppel und die Paare ausgelost. Ich hätte zwar gern mit Antje gespielt, doch mit ihrem Freund war es auch sehr lustig. Wir konnten zwar nicht gewinnen, aber am Ende konnte ich sogar beinah wieder ganz ordentlich spielen. (Etwa ein Jahr hatte ich zuvor nicht richtig gespielt.)

Was lerne ich daraus? Man darf mit manchen Gewohnheiten nicht brechen, denn der Spaß ist einfach zu groß dabei.

Wie sieht es bei euch aus? War eure Kindheit durch Sport geprägt? Welche Bedeutung hatte Sport für euch? Konntet ihr euren Lieblingssport als Hobby aufrecht erhalten?

Ich würd mich über eure Gedanken freuen. :)

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PS: Nun ist der Text doch länger geworden…