Stift statt ein Stück Seife

Die meisten unter euch sind wahrscheinlich mit einer Maus unterwegs. Doch wer am Computer zeichnet, wird irgendwann an den Punkt kommen, dass er erkennt, dass so ein Stück Seife nicht unbedingt die natürliche Handbewegung unterstützt und wird sich ein Tablet besorgen.

Ich bin schon seit einigen Jahren Besitzer eines Grafiktablets. Begonnen habe ich mit einem kleinen Tablet der Graphire Serie von Wacom, die heute nicht mehr produziert wird. Ich hatte es mir zu Schulzeiten zu Weihnachten gewünscht und meine Eltern sind damals meinem Wunsch nachgekommen. Anfangs überhaupt nicht begeistert und ziemlich frustriert, nutzte ich es in den ersten Jahren vorrangig als Mausersatz. Zeichnen ohne analoge Vorlage wollte nicht so richtig klappen.

Übers Studium habe ich dann immer wieder versucht, mich an das digitale Zeichnen und Malen heranzutasten. Doch der sprichwörtliche Knoten ist erst mit der ODC so richtig geplatzt. Heute mache ich für digitale Arbeiten keine analogen Vorzeichnungen mehr. Thumbnails für erste Ideen entstehen hin und wieder noch analog oder es wird eben beim Zeichnen vor Ort oder unterwegs auf Stift und Papier zurückgegriffen.

So ist es auch kaum verwunderlich, dass ich 2011 auf ein Intous der Größe M aufrüstete. Für den Widereinstieg auf Arbeit legte ich mir Ende letzten Jahres nun endlich mal eine Schutzhülle für das gute Stück zu. =)

Wacom Intous 4 M mit Tasche

Hintergrund war, dass ich auf Arbeit nur ein kleines Bamboo stehen habe. Das ist für den Einsatz als Mausersatz in Ordnung, mir für grafische Arbeiten jedoch zu ungenau. Die Tasche bietet Platz für das Mini-USB Kabel und hat oben innerhalb der Tasche einen Gummi für den Stift. Anfangs war ich etwas skeptisch, was diesen Gummi anging, denn er wirkte viel zu klein für den Stift. Doch mitlerweile hat sich der Gummi ein wenig geweitet und der Einsatz ist ohne Probleme möglich.

Alles in allem bin ich ziemlich Happy mit der Schutzhülle. Vielleicht wäre eine Notebook-Hülle günstiger gewesen, doch ich hätte ehrlich gesagt keine Lust gehabt, ewig die richtige Größe zu suchen. ;)

Womit arbeitet ihr am Computer?

Neues von der Fensterbank

Ich habe nun schon länger nicht mehr von meinen Orchideen berichtet. Dabei gab es einiges an Veränderungen auf der Fensterbank.

Zuwachs

Auf dem Sommerfest im Orchideenhaus hatte ich letztes Jahr drei Jungorchideen gekauft, die bereits Blütenstengel getrieben hatten, jedoch noch nicht blühten. Aufgrund der Unwissenheit bezüglich der Blüte, sind solche Orchideen dann heruntergesetzt und so konnte ich einfach nicht widerstehen. Leider haben sich mitlerweile alle drei Orchideen als Lila blühend herausgestellt. Nagut, was soll’s. ;)

Auch zum Geburtstag gab es noch einmal Zuwachs für die Fensterbank. Eine große Orchidee mit Lila-weißen Blüten – sehr hübsch. Eine kleinere mit kleinen weißen Blüten und eine Mini-Orchidee mit lilanen Blüten. Aufgrund der Auslastung im Schlafzimmer, mussten die letzten drei dann ins Arbeitszimmer wechseln. Leider ist dort, aufgrund des Baumes, nur wenig Licht am Fenster.

Orchideen zum Geburtstag

Die Orchideen-Teilung

Ich hatte im April davon berichtet, dass meine älteste Orchidee beim Umtopfen in Celle geteilt wurde. Mit drei einzelnen Orchideen war ich wieder nach Hause gefahren. Eine hatte zwischenzeitlich leider der Kater zu Boden befördert, doch sie hält noch weiter durch. Im Juli trieben sie alle ein neues Blatt und seit ein paar Wochen stehen zwei von Ihnen nun in schöner Blüte auf der Fensterbank. Ich mag dieses Gelb wirklich sehr gern. :)

Gelbe Orchideen

Blütenpracht im September

Im September gab es auf unserer Fensterbank die schönste Blütenbracht, da gerade die großblütigen Orchideen ihre Gesichter zeigten. Auch die Brassia blühte nun zum zweiten Mal und die Dendrodium war auch mit dabei. So schaut man morgens gern aus dem Fenster.

Blütenpracht im September

Die letzte Tauchaktion

Tauchen der Orchideen in der KücheBei der letzten Tauchaktion – ein Vorhaben, das aufgrund der Menge der Orchideen mitlerweile etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt – fielen mit an den Geburtstagsorchideen leider ein paar Misstände auf. Bei der Miniorchidee war das Granulat (wobei es bei den kleinen ja eher dieses Moosartige Zeug ist) ziemlich verschimmelt, bei der weißen Orchidee hatte ich selbstsame fäden und weiße Rückstände an der Unterseite der Blätter gefunden und auf der Unterseite der Bläter der großen Orchidee hatte sie ziemlich viel Honigtau gebildet. Das sind kleine Tröpfchen die, wenn man sie anfasst, ziemlich klebrig sind.

Das waren leider eindeutige Zeichen für irgendeine Art von Ungeziefer. Ich war schon einmal froh, dass diese drei nicht bei den anderen Orchideen im Schlafzimmer standen. Ich wäre echt deprimiert gewesen, wenn alle Orchideen infiziert gewesen wären. Da ich leider keinerlei Hilfsmittel hatte, um den Viechern – bisher hatte ich sie nicht gesehen – mit der Chemiekeule näher zu rücken – beschloss ich, alle drei umzutopfen und die Wurzeln vorsichtig abzuspühlen. Eigentlich ist es aktuell NICHT die Zeit, um Orchideen umzutopfen, denn in der jetzigen Zeit bekommen sie nicht genug Licht. Doch anders wusste ich mir nicht zu helfen.

Und siehe da, als ich mich schließlich und als letztes der großen Orchidee zuwandte, entdeckte ich beim Entfernen des Granulats zwei weiße verdächtig aussehende, jedoch winzige Viecher. Ich weiß nicht, ob es Läuse oder Milben waren, doch ich hoffe, dass ich alle erwischt und nicht allzu viele Wurzeln beschädigt habe. Derzeitig steht nun die große Orchidee allein in der Küche. Nur für den Fall, dass ich etwas übersehen habe.

Ich werde berichten, wie es meinen drei Krankheitsfällen weiter geht und ob sie sich erholen. Ich hoffe es wirklich!

Zum Abschluss ein schönes Bild zu dem Thema. Es zeigt eine meiner gelben Lieblinge und eine von den neueren, die ich beim Sommerfest erstanden hatte.

Orchideen

Neuer Stauraum

Dieses Wochenende hatten wir Besuch in unserem kleinen Heim und wir haben die Zeit genutzt, einige Besorgungen für beide Seiten zu erledigen. In unserem Fall war es eine Fahrt zum gelb-blauen Riesen, um unsere Schrankwand, die langsam unter den ganzen DVDs litt, zu entlasten. Außerdem wollten wir uns nun endlich auch mal von einem alten CD Regal, das farblich nicht ins Wohnzimmer passte, trennen.

Und so gab es nach Erledigung aller Einkaufspläne gestern Abend eine Gruppenteilung: Einmal zum Aufbau der Regale und einmal zum Essen machen.

Bei den Regalen handelt es sich um zwei CD/DVD-Regale der Marke “Benno”, in denen wir schließlich alle unsere CDs und gut die Hälfte unserer DVDs unterbekommen haben. Yay. :)

Neue Regale für CDs und DVDs

Nur eines ist mir beim Einsortieren aufgefallen: Bei den CDs müssen wir dringend mal aussortieren. Da sind auch einige alte Chart-CDs bei, die man eigentlich kaum noch hört. Diese Bravo und The Dome CDs, die man in seiner Jugend gekauft hat, wo man immer nur eine Hand von Titel wirklich toll fand. ;)

Nach unserer handwerklichen Arbeit und meinem ewigen Hin und Her, wie ich die DVDs nun einsortieren sollte, tischte dann mein Schatz auf. Gekocht wurde nach dem neusten Kochbuch von Jamie Oliver. Nur mit den 15 Minuten war es wohl nichts. Wer weiß, welche Tricks der Mann drauf hat, um in 15 Minuten fertig zu sein. *lach* Aber es sah super aus und war ebenso lecker. :)

 

Abendbrot nach Jamie Oliver

Karten bestellt

PUR Konzert 2013

Bestellung ging vorgestern raus und gestern kam die Versandbestätigung für die Karten zum PUR-Konzert in Hannover. Später hätten wir wirklich nicht bestellen dürfen, es waren kaum noch Plätze frei – außer Stehplätze, aber die mag ich nicht. Bei meiner Größe sind die Chancen immer gut, dass ich dann nicht so gut sehe und die ganze Zeit stehen mag ich eigentlich auch nicht.

Jetzt heißt es also warten auf den Postboten.

Ich hoffe, sie machen dann auch wieder einen Konzertmitschnitt wie 2009, den höre ich heute immernoch gern. Die Mischung zwischen alten und neuen Songs macht da einfach Spaß und die Songs vom neuen Album “Schein und Sein” habe ich meinem Ohrwurm ohnehin schon beigebracht. =)

Vergänglichkeit der Zeit

Ich würde grundsätzlich behaupten, dass ich mich mit meinen 26 Jahren noch nicht besonders alt fühle. Sicherlich, man ist bereits einige Wege gegangen und hat einige Türen passiert, wodurch andere nun verschlossen bleiben. Doch bisher schien das alles weniger dramatisch zu sein.

Seit ein paar Jahren spühre ich nun das Alter und die Vergänglichkeit der Zeit zunehmend. Weniger an mir, mehr an meiner Familie. Mein kleiner Bruder ist schon lange nicht mehr klein und wirkt mit jedem Mal, dass wir uns sehen, ein wenig erwachsener. Jedes Jahr zu Weihnachten denke ich daran, wie ich immer alle Weihnachtsgeschenke eingepackt habe, die wir zu verschenken hatten. Heute wohnt er mit seiner Freundin zusammen und eigentlich sehen wir uns nur noch ziemlich selten.

So richtig klar werden mir die voranschreitenden Jahre und die Endlichkeit aller Dinge jedoch erst, wenn ich meine Großeltern sehe. Ich habe immer das Gefühl, dass gestern noch alles in Ordnung, alle top fit und gesund waren. Natürlich ist das eine verzerrte Wahrnehmung, denn das Alter ist ein schleichender Prozess. Die Vergesslichkeit steigt, es gibt selten ein Familienfest, bei dem nicht über Krankheiten gesprochen wird und 3 von 4 haben mitlerweile ein Hörgerät. Letzteres finde ich eigentlich gar nicht schlimm, ganz im Gegenteil, es erleichtert das Miteinander extrem. Die allgemeine Lautstärke in Unterhaltungen ist gesunken. Vorausgesetzt, sie haben ihre jeweiligen Geräte nicht irgendwo liegen gelassen oder die Batterien sind alle. Doch auch diese Situationen nimmt man spielend mit.

Seit 2011 vermisse ich zunehmend das Lachen auf den Lippen meines ältesten Opas, wenn ich ihn frage, wie es ihm geht. Ich vermisse den trotzigen Ton, wenn er mir mitteilt, dass es ihm natürlich gut geht. Denn “schlechten Menschen” geht es immer gut, hat er früher gescherzt. Dabei ist mein Opa alles andere als ein schlechter Mensch! Ich will dabei auch gar nicht wissen, wie oft er damit schon das ein oder andere Übel überspielt hat, damit wir uns keine Sorgen machen. Heute sehe ich regelrecht, wie er sich anstrengt zu lächeln und meine Frage nur noch mit einer Gegenfrage beantwortet. “Wie soll es mir schon gehen? Opa geht es immer gut.”

Doch leider geht es einem mit zunehmendem Alter eben nicht mehr immer gut.

Heute ist mein Opa nun wieder ins Krankenhaus gekommen und ich hoffe und wünsche sehnlichst, dass alles gut geht und er sich danach wieder besser fühlt.