Balkon-Aufhübschung

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Endlich ist es so weit. Das Wetter wird angenehmer und man kann mal den Balkon in Angriff nehmen. Bisher hatten wir davon abgesehen, da wir erst nach dem Winter loslegen wollten.

Also setzten wir uns gestern nach dem Frühstück ins Auto und fuhren nach Laatzen zum Obi. Nach erstem planlosen herumrennen, fanden wir schließlich eine Mitarbeiterin, die uns ein wenig beraten konnte.

Wir haben uns nun für drei Balkonkoniferen, Hornveilchen, Stiefmütterchen und zwei Primeln entschieden. Im dritten Kasten haben wir Gewürze gepflanzt, ich hoffe, wir waren noch nicht zu voreilig. :D

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Und während ich unser Werk fotografierte, schaute der Gismo neugierig zu. Unsere Miezen haben nun ein wenig bunte Flecken, wenn sie aus dem Fenster gucken. :)

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Nachdem wir den Balkon entsprechend “aufgehübscht” hatten, haben wir gestern Abend auch noch spontan angegrillt. Elektrogrill – Kohle gibts auf dem Balkon nicht. Damit wäre die Grillsaison wohl eröffnet.

oO( Hoffentlich dann beim nächsten Mal mit Maiskolben, Champignons und anderen Leckereien. ^^ )

Zeichnen, Zeichnen, Zeichnen

Es gibt wohl nur einen Weg, wenn man in einer Disziplin besser werden will: Man muss üben, üben und nochmal üben. Das gilt für Sport ebenso wie für Musikinstrumente und eben auch das Zeichnen.

Während ich am Wochenende nicht an meinem Notebook arbeiten konnte, konzentrierte ich mich darauf, Körperhaltungen zu skizzieren. Die Zeichnungen sind nicht perfekt, es ist jedoch eine gute Übung für die Beobachtung. :)

Also – zurück zum Skizzenbuch. ;)

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(In der Eile nur fotografiert)

Projekt 52: Alles Rot

Nachdem ich zum Thema Lieblingsfarbe bereits ein rotes Bild gemacht habe, war dieses Thema für mich nun ein wenig unglücklich. Dennoch habe ich mir natürlich meine Gedanken gemacht, was man mit dem Thema noch assoziieren könnte.

Sieht man Rot, so spricht man in der Regel von einer eher wütenden Person. Während verliebte alles durch eine Rosarote Brille sehen. So dicht können Hass und Liebe beeinander liegen.

Und doch gibt es noch ein sehr einfache Situation, in der ebenfalls alles rot ist. Im Bereich des 3D Kinos gibt es unterschiedliche Techniken. Eine Beruht auf eine Rot-Grün Unterscheidung. Schaut man durch eine solche Brille und schließt ein Auge, so ist ebenfalls “Alles Rot“. ;)

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Projekt 52: Teeparty

Letztes Jahr erhielt ich von meinen Großeltern zum Geburtstag ein altes Teeservice. Bisher kam es noch nicht zum Einsatz, doch ich finde, das Thema “Teeparty” beim Projekt 52 ist ein guter Anlass, um es aus dem Schrank zu holen.

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p52-2011-06bWährend ich den Tisch deckte und das Geschirr aus verschiedenen Blickwinkeln fotografierte, suchte sich unser Kater ein Plätzchen, von dem aus er alles gut beobachten konnte.

Am Anfang war es wohl noch hoch interessant, was ich dort so trieb (Geschirr klimpert ja auch so schön, wenn man es aus dem Schrank nimmt), verlor er bald wieder das interesse an mir und wartete einfach ab.

Ich denke, das verdient ein kleines, zusätzliches Bild, was ich hiermit einfach unter “Making of” verbuche. ;)

Schlagfertiger Rotschopf

Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten, bleibt mir nun auch der regelmäßige Zugang zu einer Buchhandlung verwehrt. Um nun nicht alle zwei Wochen extra loslaufen zu müssen, habe ich angefangen, in meinen alten Star Wars Büchern zu schmökern.

Und ich finde es jetzt bereits schade, dass ich, wenn ich mit der aktuellen Reihe weiter mache, nicht mehr auf Mara stoßen werde. Mara Jade, die rechte Hand des Imperators, die sich nach dem Niedergang des Imperiums geschworen hatte, Luke Skywalker zu töten – so wie er ihr Leben zerstört hatte.

Doch als sie einen Klon tötet, welcher aus Lukes verlorener Hand gezüchtet wurde, verraucht ihr Hass und sie geht ihre eigenen Wege als Teil der Schmuggler-Allianz und Talon Karrde. Lando umschmeichelt sie ständig – man erinnere sich einfach an Episode 5, als er Leia auf Bespin den Hof macht – und bleibt doch auf der Strecke.

Ihre Wege kreuzen sich immer wieder mit denen der bekannten Helden, doch während sie sich beide bestenfalls als gute Freunde betrachten würden, ist Luke mit der Neugründung des Jedi-Ordens beschäftigt und sieht in ihr vor allem eine potentielle Schülerin. (Womit er ihr auch noch ziemlich auf die Nerven fällt, weil sie einfach keinen Sinn darin sieht, untätig in einem Tempel herum zu sitzen und zu meditieren.)

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Bis Luke ihr schließlich aufgrund einer Zukunftsvision, in der er ihren Tod gesehen zu haben glaubt, quer durch die Galaxis hinterher eilt und sie dann doch endlich mal zusammen kommen. (Aussprachen auf langen Märschen durch unterirdische Gänge scheinen hilfreich zu sein.)

Ich finde es schon sehr genial, wie es Timothy Zahn gelungen ist, einen Charakter zu schaffen, der für das “Erweiterte Star Wars Universum” (=”alles war vor, nach oder zwischen den Filmen sonst so passierte) solche Auswirkungen hatte. Leider kamen dann die großen Serien: Die Invasion einer alles zerstörenden, nicht in der Macht spührbaren Rasse und Jacen Solos Fall zur dunklen Seite. Und damit Begann das Sterben vieler lieb gewonnener Charaktere. Angefangen mit Chewbacca hin zu Anakin Solo und schließlich auch Mara.

Und nun ist sie plötzlich weg. Dramaturgisch gesehen, war das vielleicht wichtig, um die Spannung zu erhöhen, dennoch fehlt mir ihr sarkastischer Humor, der immer wieder für Unterhaltung gesorgt hatte. Ich brauche beim Lesen keine Angst, ob meine Lieblingscharaktere es ins nächste Buch schaffen, oder nicht. Bisher blieben zumindest Leia, Han und Luke unangetastet.

Wer etwas neugierig geworden ist, kann hier einfach mal reinschauen. (-> Star Wars Lexikon auf Star Wars Union)

Zeichnung: Corel Painter X, Wacon Bamboo