:: Heute früh war der Schock nicht mehr ganz so groß. Aber es war ziemlich kalt und die erste Stunde hatten wir Sport. Haben unsere Klausuren zur Einsicht bekommen. Hab ne 1- *froi* – Werde in Sport aber trotzdem keine Klausuren mehr schreiben. Das wird sonst einfach zu viel…
:: Informatik war ganz ok. Wir haben für die Übung natürlich wieder länger gebraucht, als geplant war, aber dadurch hat sich wenigstens die anstehende LK etwas verschoben. Ja, ich weiß, aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
:: Geschichte gabs wieder nen Vortrag. War ätzend. Nur vorgelesen und dazu noch nicht sehr gut… Nunja, dementsprechend haben wir den Rest der Zeit gebraucht, das ganze aufzuarbeiten. Nächste Woche droht dann ne Kontrolle, ein Ankreuztest. Immerhin. Wünscht mir Glück. ^^’
:: Kunst war heute eigentlich für die Katz. Es hätte keinen großen Unterschied gemacht, ob ich in der Stunde gewesen wär oder nicht. Ich hatte keine Idee, für mein Bild und war nur am rumradieren. Nach 45 Minuten habe ich quasi fast nix geschafft. Werde das Bild morgen mitnehmen, um etwas nachzuarbeiten, am Wochenende. oÔ
:: Die Ferien sind gerade zu Ende und alle Lehrer wollen LKs schreiben. Unser Englischlehrer natürlich auch. Haben heute etwas Grammatik gemacht, wozu es dann (auch nächste Woche) eine Überprüfung geben wird.
:: Zu Hause angekommen hab ich erstmal ne ganze Weile mit Mutti gequatscht. Hauptsächlich über meine Zukunftspläne, weil ich mir nicht mehr so sicher bin, ob ich wirklich studieren will etc. Nunja, ich werd mich erstmal um nen Praktikumsplatz für die Winterferien in einer unserer “Werbeagenturen” (Paps meint, das wär bei uns nur Sparflamme und nicht mit richtigen Agenturen zu vergleichen.) bemühen.
Author: chrissi
05.01.2004
:: Bin nun gestern Abend wieder zu Hause eingetrudelt. Etwa 19.20 hat Paps mich vom Ostbahnhof in Berlin abgeholt und gegen 20.30 haben wir dann daheim gegessen. Es wurde viel erzählt, meine Taschen mussten ausgepackt werden usw. Am Ende lag ich gegen Mitternacht im Bett.
:: Es ist also verständlich, dass ich meinen Wecker am liebsten aus dem Fenster gedonnert hätte, als er klingelte. ^^’ Bin ziemlich verpennt zur Schule geradelt und hatte zu den ersten zwei Stunden Mathe weder karrierten Block noch Taschenrechner bei. Hab mich dann den Tag so durchgeschlaucht.
:: Haben unsere Wirtschaftskontrolle wiederbekommen. Hab für das Aufstellen der Buchungssätze eine 1 und für die Abschreibung ne 1- bekommen. In Chemie hatten wir vor den Ferien auch noch ne Kontrolle geschrieben, die hat mir ne 2+ gebracht.
:: Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, heut zum Tennis zu gehen, aber ich hab es dann doch gelassen. Ich bin total müde und irgendwie scheine ich Urlaub vom Urlaub zu brauchen. Der Urlaubsbericht selbst würd noch folgen, doch ich hab einiges an Mails gehabt und besonders meine YGO-Seite erfreut sich reger Teilname. Muss das natürlich durchgucken, bin schließlich Admin.
:: Nun denn, ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr und liebe Grüße an Gabi, du und Jens. ;) War echt ne tolle Woche. *verbeug*
Silvester on ice
Nach einer etwa 4-stündigen Autofahrt wurde ich von meiner Eskorte in Bad Steben bei Mara abgesetzt. Familie und Bekannte fuhren nach etwas Kaffee und Kuchen weiter in Richtung Bayerischer Wald. Bis zum Nachmittag hatte ich Zeit mit Mara zu reden, auf ihrem Klavier zu klimpern und mit ihr ins Grafikmuseum zu gehen. Am Nachmittag kam dann Jens vorbei. Wir überredeten Mara, sich einen Messi draufzuspielen und halfen natürlich auch fleißig bei der Installation. Nach noch mehr geplauder, geklimper und natürlich essen, hieß es dann ersteinmal Abschied nehmen.Nun ging es mit Jens nach Bamberg, wo ich 3 Nächte blieb. Da er arbeiten musste, hatte ich die Wohnung vormittags für mich allein, konnte die Schweinchen ärgern, chatten und hatte natürlich auch Zeit für Hausaufgaben. An den Nachmittagen gings in die Stadt. War schießlich noch nie in Bamberg. Sind ne Menge gelaufen, ich denke, am einprägsamsten war Venedig im Taschenformat. ^^’ Außerdem gings am 29.12. zum Chinesen Essen und ins Kino zu “Findet Nemo” (Meins!). *fg*
Am 30. war es dann nun schon fast soweit. Hab die Schweinchen sauber gemacht, damit wir gleich loskonnten, sobald Jens wieder da war. War doch mit Arbeit verbunden, aber ich hatte was zu tun. Die beiden sind schon irgendwie putzig, wenn sie nur nicht immer wegrennen würden. ^^’ Um 13 Uhr war dann Abfahrt Richtung Hintersee im Bertesgadener Land. Dort wurden wir erstmal als Familie K. begrüßt. Nun, warum nicht. Der Rest der Familie, Mika und Gabi, trafen dann auch bald ein. Es war Nachmittag und damit auch schon bald duster draußen. Mika bestand
jedoch trotzdem darauf, noch eine Runde um den See zu drehen. Da wir nur eine kleine Taschenlanpe hatte, viel Schnee lag und es an einigen Stellen wirklich rutschig war, ist es nicht verwunderlich, wenn da hin und wieder ein spitzer Schrei (meinerseits) zu hören war. Mit Ausnahme (meiner) Hosenbeine kamen wir aber trotz allem wieder trocken im Apartment an. Die Runde wurde am folgenden Tag bei Licht wiederholt und wir schauten schon, wo wir dann unser Silvester feiern wollten. Die Stelle hatten wir schon am Abend in Erwägung gezogen und mit dem Bau unseres 5. Familienmitglieds besiegelten wir schließlich unsere Wahl. Wir hatten die Schlitten im Schlepptau, bzw. die Herren, so konnten Gabi und ich uns zeitweise ziehen lassen. *hihi* Wir wagten uns aber auch auf eine Rodelbahn der kleineren Art. Sie war aber ziemlich vereist und so ging es nicht gerade im Schneckentempo hinunter. Die Abfahrt dauerte nicht mal 10 Minuten, doch hinauf (zu Fuß) brauchten wir etwa eine Stunde… Danach mussten wir uns erstmal aufwärmen. Indessen traf Bea bei uns ein. Eine kleine Bescherung (Danke für das Orli-Poster!), etwas Monopoli und dann war es auch schon bald wieder so weit. Wir packten
die nötigen Sachen in Taschen und fuhren ein Stück mit dem Auto. Mika hatte die Taschenlampe vergessen, aber da Gabi, Mika, Jens und ich mit dem Weg schon etwas vertraut waren, fanden wir den Weg zu unserem Schneemann trotzdem. Teelichter wurden auf dem Steg verteielt und mit dem Schnellkocher GLühwein und Kinderpunsch erwärmt.
Als Mika dann schließlich zur feierlichen Rede ansetzen wollte, blieben nur noch 10 Minuten und so wurde alles kurz gefasst, angestoßen und als die ersten Raketen auf der anderen Seite des Sees dem Himmel entgegenflogen, kräftig geknuddelt. Unsere Raumstation wurde auf den See verlegt und auch unser Schneemann konnte sich an Wunderkerzen erfreuen. Schließlich entschieden wir uns, ihn auf den Namen Bartolomeus zu taufen. Diese Ehrenvolle Aufgabe übernahm dann Jens und bekam unser 5. Familienmitglied auch einen Namen. ^^ Der Steg, welcher mit Decken als Sitzgelegenheit umfunktioniert wurde, war etwas klein für 5 Personen, es hatten nebeneinander etwa 3 Personen Platz. Nun, Mika kümmerte sich ums Feuerwerk und so musste Jens mich halt aushalten. Keine Panik, er hats überlebt. *grins* Nun, nach einiger Zeit wurden die Füße kalt und an der Stelle, wo wir die Getränke vom Schnellkocher in die Becher kippten, war schon bald ein kleines Loch abzusehen. So machten wir uns also auf den Weg zum Apartment. Bea schlief die Nacht bei mir und Jens im Zimmer, reißte am nächsten Morgen, da die Arbeit rief, wieder ab. Nun, das neue Jahr war angebrochen und auch diesen Tag will man natürlich nicht einfach rumsitzen und nichts tun. So führte uns der Weg (oder doch Mika?) dieses mal nach Hochschwarzeck. Mit einem Sessellift gings den Berg hinauf um dann die 3500 Meter lange Rodelbahn hinunterzusausen. Nun, durch den frischen Schnee musste man zeitweise laufen und die Kuhlen haben mir ganz schön Schmerzen an Rücken und Steißbein bereitet. Dazu die falsche Kleidung, sodass ich die Autofahrt zurück nur gebibbert habe und die Ansätze meiner Hosenbeine regelrecht vereist waren. Nun, es war trotzdem lustig. Jens und ich sind nicht so geübte Rodler, trotzdem sind wir bei zwei Runden nur einmal (wegen zu tiefem Schnee) umgekippt. Gabi und Mika hingegen drei Mal fast den Abhang hinunter. Lustig, wenn mans so nimmt, bin aber froh, dass den beiden nix passiert ist. :)
Den Rest des Tages verbrachten wir im Apartment. Monopoli spielen usw. Für den nächsten Tag stand die Eishalle in Berchtesgaden auf dem Plan. Da sie erst später aufmachte, fuhren wir erst zum Nachmittag hin. Es gab noch einige Spaziergänge, die uns natürlich zu unserem Bartolomeus führten. Was wir dort machten, soll an anderer Stelle berichtet werden. Die Seite dazu ist noch in Arbeit. In der Eishalle auf Schlittschuhen war die Sache dann etwas umgekehrt. Jens und ich konnten einigermaßen sicher fahren (solang ich nicht bremsen muss ^^’) und für Gabi und Mika war es neu. Aber auch das wurde gepackt. Ein paar Einkäufe in Berchtesgaden für die Verpflegung und dann rief es uns auch schon wieder nach Haus.
Unser letzter Tag, der 3.01., wurde quasi der Kulturtag. Wir machten einen Tagesausflug nach Salzburg. Dort besuchten wir sowohl Mozarts Geburtshaus, als auch Mozarts Wohnhaus. Nun, es war wirklich interessant. Da ich schon als kleines Kind mal eine Hörspielkassette zum Leben Mozarts bekommen hatte, kannte ich manches schon und ich bin froh, dass wir hineingegangen sind. Ich war schon einmal dort, doch meine Klassenkammeraden wollten nicht hinein. Im Nachhinein muss ich sagen, die Zeit hätte auch gar nicht gereicht. Zum Nachmittag ging es dann zur Festung Hochsalzburg. Der Preis war unverschämt und für Schüler und Studenten gab es auch keine Ermäßigung. Dafür war es überall total kalt, selbst in den Innenräumen. Nun, ich muss nicht noch nicht noch einmal dort hinauf (wir sind hoch und runter gelaufen). Der krönende Abschluss bestand darin, dass um etwa 18 Uhr langsam die Lichter ausgemacht wurden. Menschen waren auch nur noch wenige zu sehen und das große Tor, durch das wir hineingekommen waren, versperrt. In dem großen Tor, gab es nur noch eine kleine (Hobbit-)Tür, die hinausführte… Unsere vorerst letzte gemeinsame warme Mahlzeit namen wir dann, nachdem ich die ganze Fahrt durch an Jens angekuschelt wieder gebibbert hatte, in einem Chinesen in Berchtesgaden zu uns. Daheim schließlich noch ein paar Sachen gepackt, Reste verwertet und dann war die Abfahrt nicht mehr fern.
Ich bedanke mich bei euch dreien für die schöne Zeit, bei Mara, dass sie mich für den einen Tag aufgenommen hat und bei Jens, dass er michs 3 Tage mehr als vereinbart ertragen hat. ^^ Ich freu mich auf alle Fälle schon aufs nächste Treffen und wünsch euch allen alles Gute im neuen Jahr. :)
[german]Surrealistische Landschaft[/german][english]surrealistic landscape[/english]

[german]
[Malerei]
Das Große Rahmenthema des ersten Halbjahres der 11. Klasse waren Stillleben. In Übungen sollten wir ein Stilleben einmal surrealistisch und einmal kubistisch (Picasso) darstellen und uns dann entscheiden, was wir dann auf einem großen Format machen wollten. Da mir das kubistische nicht wirklich liegt und ich auch schon eine Bildidee hatte, entschied ich mich für das surrealistische. Das Bild hängt zur Zeit im 2. Stockwerk des Altbaus unserer Schule aus. (Direkt über dem Bild von Jule. ^^) Mein Bild geht trotz Lebloser Objekte (Kanne und Becher) in Richtung Landschaft, also hab ichs hier untergebracht.
Zuerst habe ich alles leicht vorgezeichnet und dann kam die Farbe (Tempera Tubenfarben). Den Himmel und das Meer hatte ich mit einem Schwamm schnell fertig, nur die Wellen des Meeres habe ich dann mit Pinsel gemalt. Für den Meeresboden diente das wohl einfachste Arbeitsgerät: meine Finde. Die Schatten der Kanne hatte ich anfangs einfach nur Rot, aber mein Kunstlehrer meinte, ich könnte ruhig mutiger sein und das Blau sieht doch gar nicht so schlecht aus. ^^ — Größe: 42,3 x 42,9 cm[/german]
[english]
[painting]
The big topic of the first half year of the 11th grade were still lives. Practising we should draw a little surrealistic and a little cubistic still life. In the end we could decide which style we prefere for a biger picture. I chosed the surrealistic style, because I was not really good in drawing like Picasso did. Right now the picture is shown in the second floor of the older building in our school. (Right over the picture of my friend. ^^) In my opinion my picture is despite the not living objects ( pot and cup) something like a landscape. That’s why you can see it here. ;)
At the very beginning I draw thin lines with a pencil. When I finished it was time for the colors. For the Sky and the sea I used sponge and drew the waves with a brush. For the bottom of the sea I used the most simple implement: my fingers. At the beginning the shadows of the pot where only red, but my teacher told me to be more courageous and I think the blue looks quite good. ^^ — Size: 42.3 x 42.9 cm[/english]
25.12.2003
:: Der zweite Weihnachtstag. Es ist doch erstaunlich, wie schnell Weihnachten vergeht, wenn es erstmal dort ist. Wir waren zu Mittag bei Papas Eltern, zum Kaffee kamen dann Mummis und es gab quasi ne zweite Bescherung. Mein einziges Spielzeug dieses Jahr: Ein Teddy. ^^ Der ist echt total süß. Dazu eine ganz wuschlige Decke und eine Jeansjacke, die definitiv mein Paps ausgesucht hat …
:: Nun, des Weiteren geschah nicht zu viel. Zum Abend dann das letzte Quiz. Zumindest, das letzte, wie wir es bisher kannten. Ich denke, damit ist dann ein Kapitel meiner Kindheit eindgültig beendet. Irgendwie ein seltsames Gefühl, aber das Leben geht weiter. :)