Dialog der Zeiten

von Stefanie Hacker, 09.11.2006

Hast du die vielen Gräber gesehn?

nein nichts davon

Und den Teich? Hast du den Teich gesehn?
In ihm muss all die Asche wohnen.

nein auch den kenne ich nicht

Hast du die Schornsteine gesehn, wie sie rauchen,
Als die Menschen diesen Ort verlassen haben?

nein gesehen habe ich ihn nicht
doch erzählt hat man mir davon

Hast du die süße, schwarze Luft gerochen?

nein auch das nicht nichts gerochen

Aber das Tor, das Tor hast du doch gesehn?
„Arbeit macht frei“ stand dort geschrieben.

nein es war zu dunkel und zu eng
ich konnte es nicht sehen

Ich dachte du wärst dort gewesen!
Hättest Auschwitz gesehn!
Und nun weißt du nichts von alledem?

Ich war in Auschwitz
Ich hab es gesehn
schlimmer noch
Ich hab es erlebt
Ich musste dort gehen
doch mir war zu wenig Zeit geblieben
sie haben mich gleich
ins Gas getrieben

Sir Charles Spencer Chaplin

geschrieben für: Paraguas 06 – “Glaube”

Künstlervorstellung: Sir Charles Spencer Chaplin

– geboren am 16. April 1889 in London
– verstorben am 25.12.1977 in Vevey (Schweiz)
– erhielt 1972 den Ehrenoscar
– Zitate: „An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“ „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“

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Zeit < Ideen < Arbeit

Aussagenlogisch würde bei diesem Term momentan definitiv “ture” als Ergebnis herauskommen, denn das, was die Umsetzung der Ideen und das Erledigen der Aufgaben an Zeitvolumen beanspruchen, ist mehr als ich nach Abzug von üblichen Veranstaltungen, essen und schlafen noch übrig habe…

Aber was solls. Es wäre ja sonst auch zu einfach, oder? ;)

Momentan schwirrt mir eine Layout-Idee für die Seminarseite “Zweierlei Geschichte” im Kopf, aber ich hab nicht wirklich Zeit, sie umzusetzen. Hab den Entwurf aber in der letzten Vorlesung für Theoretische Informatik wenigstens zu Papier gebracht, damit er mir nicht verloren geht…

Und meine Netzwerkseite könnte auch ein neues Gesicht vertragen – etwas ernsthafteres als das Momentan. Schaun wir mal. Aber vorher werd ich mich wohl oder übel um mein Vektorportrait kümmern müssen… (Und Audiotechnik, und Fototechnik…)

Weihnachtsmarkt in Wernigerode

Die Adventszeit ist angebrochen, die Temperaturen sinken auch allmählich, fehlt nur noch der Schnee. Der Schnee, der einem Weihnachtsmarkt das gewisse etwas verleiht.

Auf Markt- und Nicolaiplatz erstreckt sich hier der Weihnachtsmarkt. Büdchen neben Büdchen. In der Luft der süße Geruch von Waffeln, Schmalzgebäck und gebrannten Mandeln und etwas weiter der herzhafte Geruch von Bratwurst. Für all jene, die einen Weihnachtsmarkt der Glühweinstände wegen besuchen ist auch ausreichend gesorgt. An jedem 2. oder 3. Stand kann man ihn erwerben. Eine Möglichkeit Kakao zu erstehen hab ich bisher leider übersehen.

Für die kleinen Gäste gibt es kleine Karussels und auch in Wagen, an dem man etwas gewinnen kann, gelingt es einem mit einem Ball die aufgestellte Dosenpyramide zum Zusammensturz zu zwingen. Den ein oder anderen Stand mit Holzspielsachen, Gebrauchsgegenständen, Christbaumschmuck und anderen Dingen findet man auch.

~ Ein Weihnachtsmarkt eben. ~

Ohne Frage größer als jener 4 Tage andauernde Adventsmarkt in meiner Heimatstadt und selbstverständlich kleiner als die der großen Städte wie Dresden und Rostock. Und doch fehlt das gewisse etwas. Schnee?

Der wird hoffentlich auch noch irgendwann kommen und vielleicht gibt er dem Weihnachtsmarkt dann auch den Hauch von Weihnacht und Heimlichkeiten.

Lebenszeichen

Nach einem Monat und mehr plagt mich mal wieder mein Gewissen, dass ich hier nichts geschrieben hab. Aber sich etwas vorzunehmen reicht nunmal nicht, man sollte sich auch dazu durchringen es in die Tat umzusetzen. Und wie es so ist, gerade in den Augenblicken, wo ich genug zu tun habe, um mir aussuchen zu können, wo ich anfange, da denke ich an meine kleinen Seiten und fange an, mich wieder zu kümmern.

Ein Update. Ein Eintrag. Ein neues Design. In welche Richtung es auch geht, wenn man erstmal wieder angefangen hat, fragt man sich, warum man es nicht schon früher in die Hand genommen hat. Aber zum Grübeln ist keine Zeit. ;) Nachdem ich mir shcon länger vorgenommen habe, “Kind of Art” ein neues Kleid zu verpassen, ist innerhalb von zwei Tagen fast alles fertig. Das Forumlar bedarf einer Überarbeitung, aber das schaff ich wohl auch noch. Welches Projekt das nächste in der Reihe ist, bleibt noch offen, aber es wird Veränderung geben. :)

Da das Leben aber nicht einfach nur aus dem immer wieder neugestalten von Seiten bestehen kann, ist es natürlich auch notwendig, hin und wieder einen Gedanken an das Studium zu verschwänden. Da ist diese Kreativübung die mich schief von der Seite angrinst, die Englisch-Vokabeln die mich zu langweilen drohen und das Audio-Tool meine Aufmerksamkeit verlangt. Längerfristig wäre da auch noch das Alphabet, dass wir fotografieren sollen und einige andere Aufgaben. Wenn das Verlangen nach Abwechslung dennoch zu groß wird, bleiben ja noch Zeitschriften, Romane und Sachbücher.

Und Tennis. Ich bin froh nun endlich stolze Besitzerin eines Paars Tennis indoor Turnschuhe zu sein, die es mir ermöglichen in der hiesigen Tennishalle zu spielen. Dienstags mit dem Verein, Mittwochs vom Hochschulsport aus. Das ist mehr als ich zu Hause im Winter erwarten konnte.

Sonstige Haushaltsarbeiten, die ich zu Hause getrost meinen Eltern überlassen konnte, verschonen mich hier jedoch nicht. Hin und wieder sollte man dann doch zu Putzlappen und Staubsauger greifen. Das Geschirr will regelmäßig gespühlt werden, sonst wird das nichts mit der nächsten Mahlzeit, und auch die will natürlich zubereitet werden. Beim Einkaufen – ebenfalls unumgänglich – ist mir gestern allerdings etwas komisches passiert. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Kaufland hier nur für große Leute gedacht ist. Der Riese von Supermarkt lässt mich nicht nur an den Regalen teilweise auf Zehnspitzen stehen, auch die Wagen sind eine Nummer größer als zu Hause. oÔ Vielleicht sollte ich das nächste Mal doch nach einem Wagen für Kinder fragen, sofern es soetwas noch gibt…