In Gedanken

Das Grab längst verschlossen
Die Schmerzen vergeh’n
Die Tränen vergossen
Das kann keiner versteh’n

Das ist ein Teil des Refrains aus dem Titel “In Gedanken” von Pur (Abenteuerland) und es passt sehr gut zum heutigen Tag, denke ich. Denn heute war die Beisetzung meines Onkels, der im letzten Monat verstorben ist…

Es war das erste Mal für mich und es hat mich wohl mehr mitgenommen, als ich gedacht hätte. Aber ich bin froh, hingegangen zu sein, denn andernfalls würde ich es wohl noch eine lange Zeit bereuen.

Zurück im Stress

Achja, Ostern ist vorbei und übrig bleiben für kurze Zeit nur die Süßigkeiten und die Ostereier, die ich mir mit nach Wernigerode genommen habe. So ist das halt, Zeit kommt und geht, mal schneller, mal langsamer. Ünd momentan scheint sie bei mir zu rennen…

Habe gestern noch bis in den Abend an der Campuszeitung gesessen und heute in der Mittagspause dann mit der Cheffredakteurin drübergeschaut und einige Sachen ausgebessert. Nun fehlt uns das Foto eines Redaktionsmitglieds, was zum Fototermin Ende des letzten Semesters irgendwie nicht erschienen ist. Na sehr fein, und dabei soll die Zeitung doch heute zur Druckerei.

Das Mädel will nun das Foto im Verlauf des Tages schicken, gut, dass ich in einer halben Stunde in der Tennishalle sein werde und danach zu einem Japanisch Kurs für Anfänger.

Wenn dann das Foto eingebaut ist, ist die Nacht auch schon reserviert, dann muss ich nämlich die Farbanalyse machen, die ich bisher hinter Campuszeitung (und eine andere kleinere Sache für meine Tante) gestellt habe.

Ünd dabei les ich gerade, dass Stress gar nicht so gut ist. Zumindest kein Dauerstress. Nach neuesten Berichten, soll das zum Schrumpfen des Gehirns beitragen. ( zum Artikel )

Dann sollte ich wohl mal meinen Arbeitsrhytmus überdenken und eine bessere Zeitplanung versuchen. Empfehlenswert wäre es ja, zumal Stress ja auch für die Produktivität nützlich sein kann… Schauen wir mal.

Endlich draußen!

Eigentlich wollten wir ja gestern nach Babelsberg in die Herr der Ringe Ausstellung fahren. Am Morgen musste ich dann aber erst noch mit meinem Paps zur Autowerkstatt, um die Wintereifen gegen Sommerreifen einzutauschen. Auf dem Weg dorthin schrieb ich meiner Freundin per SMS, dass ich noch bis ca. 10 Ühr beschäftigt wäre und fragte, wie nun eigentlich der Plan für heute aussehen würde, weil ich nicht wusste, wer nun mitkommen wollte etc.

Da schrieb sie mir zurück, dass wir heute spielen würden. Spielen? Da hab ich doch gleich mal angerufen und dann erzählte sie mir, dass gestern die Netze wieder aufgehangen wurden und wir wieder draußen Tennis spielen könnten. Da hab ich mich gefreut wie ein kleines Kind. Eigentlich hatte ich nämlich nur begrenzt Lust, über Ostern nach Babelsberg zu fahren.

Da haben wir dann also 2 Stunden auf dem Platz gestanden und gespielt. Teilweise ein wenig chaotisch, aber nagut. Es war auf alle Fälle super klasse, es ist halt ein unterschied, ob man in einer stickigen Halle spielt oder draußen an der frischen Luft und mit etwas Bewegung war es nicht mal mehr kalt.

Wieder zu Hause angekommen gab’s eine warme Dusche (auf dem Fahrrad war es dann doch recht frisch) und danach verspätet Mittag. Dann hab ich mich mit warmem Pullover und Decke ins WOhnzimmer gelegt und Tennis geguckt. Deutschland gegen Belgien, leider hab ich den dritten Gewinnsatz der Deutschen verschlafen. -.-” Nya…

Am Abend sind wir dann zu fünft zum Osterfeuer auf den Bleichwall gegangen. Als Julia und mir die Musik dann gegen halb 10 doch zu … nya … blöd würde, sind wir dann doch wieder nach Hause gefahren. Wieder mit dem Fahrrad und ich hab echt überlegt, warum ich mir keine Handschuh eingepackt hatte…