Grenzwerte von geometrischen Reihen

… oder warum es sinnvoll sein kann, mit 1 zu multiplizieren.

Gestern haben wir wieder einmal über ein paar Aufgaben gesessen, die im Rahmen der Vorlesung “Mathematik 1” für Medieninformatiker bei uns angeboten werden (Ich glaube Aufgabenblatt 1, Aufgab 4). Es waren drei an der Zahl und die Aufgabenstellung jedes Mal gleich: Berechne den Grenzwert der Zahlenfolge.

Bei näherem Hinsehen war dann klar, dass es dabei um geometrische Reihen ging. Die Formel dafür steht im Tafel:

[Summe für n=1 bis unendlich ( (a1)*q^(n-1) ) ]= (a1)/(1-q)

Mathematische Formeln sind hier gerade etwas schwer zu realisieren, aber ich hoffe, ihr könnt euch den Teil einfach vorstellen (Summenzeichen). Nehmen wir also die einfachere Aufgabe, bei der es eben Sinn macht, mit 1 zu multiplizieren:

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Wenn man dann doch mal zum Arzt geht

(Oder warum Renter nie Zeit haben.)

Also ich bin kein Mensch, der wegen jedem Wehwehchen den Arzt aufsucht. Ganz im Gegenteil, meistens versuch ich das eigentlich zu vermeiden und selbst einen Weg heraus zu finden. Im Fall von Erkältungen ist das natürlich sehr einfach, da man mit diesen ja mit wachsendem Alter immer wieder konfrontiert wird.

Nunja, so lief das auch eigentlich bei mir. Also die erste Welle glaubte ich ganz gut überstanden zu haben, doch bei der zweiten Welle, war mein Medizinvorrat schon gut erschöpft. Den Schnupfen sollte das aber nicht weiter stören, den nehm ich ja ohnehin kaum noch für voll. Als dann der Husten – in ziemlich böser Ausprägung – kam und auch ein entspanntes Wochenende mit viel Tee da nicht viel helfen konnte, suchte ich doch noch einmal die Apotheke auf. Auf Empfehlung einer Freundin ließ ich mir Hustensaft von Soledum geben.

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MINFF – Wieder um eine Erfahrung reicher?

Jedes Jahr wird im Rahmen unseres Studiengang der MNFF-Award vergeben. MINFF, das heißt “Media Informatics Flying Fish Award”. Jedes Jahr wird ein konkretes Thema gestellt, zu dem Beiträge eingereicht werden können. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums (10 Jahre Medieninformatik) lautete das Thema: ze(h)n.

Die Entscheidung, sich mit einem Beitrag zu beteiligen, fiel für Mathias, Crish und mich erst relativ spät. Es dauerte auch recht lange, überhaupt eine Idee zu entwickeln, mit der wir zufrieden waren. Schließlich entschieden wir uns – noch recht unabhängig vom eigentlichen Inhalt – einen Stop-Motion-Film zu realisieren. Die Richtung war klar und so begannen wir Fotoserien zu machen.

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Gedanken auf dem Campus

[german]

[Kohle]
“Ein zeitloser Moment. Herausgelöst aus dem straffen Muster namens Alltag.

Ich frage mich, ob ich überhaupt die Zeit dazu habe, ob ich nicht in meinem Muster bleiben; einfach nur meine Rolle spielen sollte.”

Die Zeichnung entstand für unseren (Mathias, Crish und ich) MINFF-Beitrag 2007 zum Thema Zen.

[/german]
[english]

[coal]
“A timeless moment. Exposed from the tight pattern named everyday life.

I wonder, if I have at all the time to do so, if I shall not rather stay with my pattern; simply playing my role.”

This drawing was made for our (Mathias, Crish and me) MINFF-contribution 2007 (a contest). The topic was “zen”.

[/english]