10. KW – Architektur

Gymnasium in Wernigerode

Schonwieder ein Foto statt einer Zeichnung. Ich entschuldige mich. Aber Fotos brauchen einfach viel weniger Zeit… Als ich gelesen habe, dass das Thema der Woche “Architektur” ist, wusste ich gleich, dass es keine Zecihnung werden würde. Denn Zeichnungen, die Architektur wirklich schon einfangen, brauchen auch entsprechend Zeit und eine alte Zeichnung wollte ich nicht nutzen. (Wer dergleichen sucht, schaue in meine Galererie.)

Da das Wetter gestern schön war, zog ich also mit Skizzenbuch und Fotoapperat los. Mein erstes Ziel war das Gymnasium in der Breiten Straße, an dem ich immer vorbeilaufe, wenn ich zur Arbeit gehe. Dass Motiv war mir schon vorher immer wieder aufgefallen und gestern habe ich es nun endlich eingefangen. Danach wanderte ich weiter, bald abseits der Touristenströme durch den Klint, an der Liebfrauenkirche vorbei, deren Turm ich so schön finde , hinüber zur Schönen Ecke, wo man einen wunderbaren Blick auf das Schloss hat und dann entschied ich mich spontan in Richtung der Tennisplätze zu gehen, in der Hoffnung, dass dort ein Aushang für die anstehenden Arbeitseinsätze sein würde. Aber da war keiner, die ganze Infotafel war nicht da. Nungut, also entschloss ich mich, wieder zurück zu gehen. Doch da ich nicht an der Straße entlang laufen wollte, lief ich erst weiter zum Eingang des Christianentals, wo ich mich kurz auf die Bank setzte und ein bisschen zeichnete, und schließlich auf einem Fußweg abseits der großen Straße wieder zurück zur Schönen Ecke und von dort aus zurück zum Campus lief.

Insgesamt drei Stunden bin ich so durch die Gegend gezogen und ich muss sagen, auch wenn ich danach ein wenig erschöpft war – soviel Sauerstoff auf einmal hatte ich schon lange nicht mehr – fühlte ich mich doch sehr wohl.

Das einzig brauchbare Foto ist nun aber doch die Schule geblieben. Vielleicht auch, weil ich die Sehenswürdigkeiten der Stadt alle schon so oft fotografiert habe, dass ich die Fotos davon längst nicht mehr als etwas Besonderes empfinde. Bin mir nicht sicher, ob das Bild nun beim bearbeiten nicht doch etwas zu dunkel geraten ist… *mh*

Link zur Themenseite vom Projekt 52.
Das Foto in groß bei Flickr.

Ich muss mir mal langsam aber sicher wieder Gedanken um meine Galerie machen. Aber bis ich Zeit hab, da die Fotogalerie zu überarbeiten oder gar einen richtigen Portfolio zu machen, muss wohl Flickr ein wenig herhalten…

Wenn Drache und Esel zusammenkommen…

Esel-Babys

Die meisten Leute, stehen in Kinos auf, sobald der Abspann beginnt und zugegebener Maßen kennt man ja eigentlich immer nur die Darsteller oder Sprecher, wenn es sich um Animationsfilme handelt. Ich muss auch jedes Mal grinsen, wenn im Abspann “Industrial Light and Magic” auftaucht (ja, Herr Lucas hat wohl alles richtig gemacht), doch man merkt sich kaum die Namen. Schade, oder nicht?

Als ich letztes Wochenende zu Hause war, hat mir meine Mum Shrek 2 + 3 auf DVD mitgegeben. Die hatte ihr eine Kollegin ausgeliehen und da ich keinen Fernseher habe, hat sie wohl Angst, ich könnte mich langweilen. *lach* Nunja, bin heute dann dazu gekommen, beide zu gucken und musste doch teilweise lachen. Kinderfilme sind was tolles. Und die Kreuzung aus Drache und Esel ist irgendwie putzig.

Aber das Ganze hatte noch einen anderen Reiz: Es gibt nämlich einen Absolventen der Medieninformatik von der Hochschule Harz, der bei DreamWorks arbeitet. Das macht das ganze natürlich besonders spannend. Beim zweiten Film, muss ich ihn übersehen haben, aber beim Dritten, da hab ich ihn gefunden!

Abspann Shrek 3

Ich werde wohl nicht so sehr in Richtung 3D gehen (ok, die Abgabe für Computergrafik steht noch aus), aber es ist trotzdem irgendwie motivierend, wenn es Menschen gibt, die mal an ähnlicher Stelle standen und es dann schaffen, eine Richtung einzuschlagen, die man sich, wenn man in einer nicht allzu großen Stadt in der Mitte Deutschlands studiert, gar nicht vorstellen kann.

Im Internet bin ich leider nicht sehr fündig geworden, aber wer neugierig ist, kann trotzdem weiterschauen…

You & Mi (FlashVersion) – Interview mit Sven Pohle auf Seite 18/19
Sven Pohle in der Internet Movie Database
Sven Pohle bei photo.net (sind ein paar schöne Fotos bei)

Alltagsgeschichten

Kleines Mädchen

…sind nicht immer alltäglich.

Was tut ihr, wenn euch ein fremder Mensch anspricht und um Hilfe bittet? Was tut ihr, wenn ein Kind allein weinend an der Straße steht? Wie verhaltet ihr euch? Soetwas kann man wahrscheinlich schwer sagen und doch, will ich hier eine kleine Geschichte erzählen, die sich am vergangenen Donnerstag ereignet hat.

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Lebenszeichen

Der letzte Eintrag liegt mehr als 2 Wochen zurück – die Besucherzahlen gehen (verständlicher Weise) drastisch zurück – nun wird es Zeit: Zeit für ein Lebenszeichen. Ich bin immernoch da, ein wenig gestresst und mit noch weniger Zeit als sonst, aber ich bin da.

Kommilitonen, die hier mitlesen, können den nächsten Part getrost überspringen, denn ihr wisst selber, warum hier nichts passiert ist. :-p

Für alle anderen hier ein kleines Statement dazu: Die Semesterferien sind im vollen Gange. Frei dich, werden vielleicht einige unter euch denken. Ich würde jetzt gerne schreiben, dass ich zwei Wochen nichts geschrieben habe, weil ich im Urlaub war, aber davon träume ich höchstens von. Denn Semesterferien könnte man für Medieninformatiker auch mit “Projektzeit” übersetzen. Wir schreiben weniger Klausuren als andere, haben dafür aber praktische Arbeiten als Prüfungsleistung abzuliefern. Einige davon, muss man im Laufe des Semesters parallel zu den Vorlesungen absolvieren. Dazu zählte dieses Semester neben zwei Vorträgen besonders “Multimediaprojektmanagement” und “Human Computer Interface”. Ersteres bedeutete viel praktische Arbeit, letzteres das Schreiben eines Konzeptes, was sich bei mir auf 10.000 Wörter belief…

Gestern war dann die Abgabe für Programmierung 3 fällig (Software zum verwalten von Projekten mit Arbeitszeit und Stundenlohn) und davor die Woche für Interface Design (Entwicklung eines Prototypen nach dem Konzept für HCI – nicht vorzeigbar >.> ). Wäre das nun alles, könnte man wohl in Ruhe arbeiten, geregelte Schlafenszeiten haben und auch das ein oder andere für sich selbst tun, aber ich mache nunmal noch andere Dinge. Da ist die Nachhilfe, die ich in Mathe gebe, Paraguas (die neue Ausgabe ist übrigens seit ein paar Tagen draußen –> www.paraguas.de ), die Campuszeitung (die irgendwie längst fertig sein sollte) und einige Tätigkeiten für die Hochschule, die ich hier nicht ausbauen will.

Man kriegt also die Stunden, Tage und Wochen gut rum und manch Arbeit schafft man nur mit langen Nächten und wenig Schlaf. Ich will mich an dieser Stelle einfach mal kurz bei allen bedanken, die dafür sorgen und gesorgt haben, dass ich bisher trotzdem alles geschafft habe und mich davon überzeugt haben, dass ich es trotzdem schaffen kann. Danke!

Aber heute muss mal etwas Abstand her und deshalb soll hier auch wieder etwas passieren.