
Manchmal vergessen wir doch in all dem Kabelsalat, der uns umgibt, die wahre Schönheit um uns herum zu würdigen.
Ein Beitrag zum Thema der 18. Kalenderwoche für Saris Projekt.

Manchmal vergessen wir doch in all dem Kabelsalat, der uns umgibt, die wahre Schönheit um uns herum zu würdigen.
Ein Beitrag zum Thema der 18. Kalenderwoche für Saris Projekt.

Es ist eine Sache, kleine Kinder zu fotografieren und abzubilden. Sie sind rein und scheinen noch voller Lebensfreude, Träume und Hoffnungen zu strotzen. Sie leben – wenn alles gut geht – in geschätzten Verhältnissen auf. Wohl behütet. In ihren Gesichtern findet man oft noch keine Geschichten, denn dafür sind sie noch nicht lange genug auf der Welt.
Doch bei älteren Menschen ist das anders. Mit dem Alter kommen die Falten dazu, die ihnen ein sehr charakteristisches, uns vertrautes Aussehen geben. Sie werden nachdenklicher und ruhiger – sucht man die Unterhaltung, wird man viele Geschichten finden. Und ihr Lachen scheint mir noch schöner, denn sie lachen trotz aller Unannehmlichkeiten, die sie schon erleben mussten.
Ich habe zwei, wie ich finde, vom Motiv her sehr schöne Bilder von den Eltern meiner Mum. Doch leider ist die technische Qualität sehr schlecht und das Rauschen sehr stark. Deswegen möchte ich sie eigentlich gern malen. Das ist gar nicht so einfach, denn es gibt so viele Details, die mit eingefangen werden müssen….

Damit ihr mir wieder ein wenig über die Schulter gucken könnt (sofern ihr denn wollt), habe ich wieder Zwischenschritte zwischengespeichert. Hoffe, es ist ein wenig interessant. :)

Da ich weiß, dass die Sari hier doch recht oft mal vorbeischaut, widme ich ihr diesen Eintrag. Es ist schon eine Weile her, als ich sie mit einem Fragebogen und lauter seltsamen Fragen über ihren Alltag, Farben und ihre Computergewohnheiten bombardiert habe. Und die hat sie mir alle beantwortet. Mit Hilfe der Antworten war es mir möglich, realistische Personas für mein Konzept zur Entwicklung eines Lernmoduls aufstellen, was mir fiktiv beim ersten Anlauf nicht gelungen ist.
Neben dem Konzept wurde ein Prototyp für die Benutzeroberfläche entworfen, der leider gestalterisch nicht so schön umgesetzt ist, wie ich es mir gewünscht hätte, doch durch das MIA-Projekt, hatte ich für diese Flashapplikation nur noch 3 Tage Zeit. Dabei ging der erste Tag weitesgehend drauf, um mir ActionScript 2 beizubringen, der zweite für die Menüführung und der dritte für die Übung, die eine Lernseite und Konzeptanmerkungen (das Konzept wurde schon einen Monat zuvor abgegeben). Es entstanden wohl gut 2000 Zeilen Code in dieser Zeit und letzte Woche gab es endlich (nach fast 4 Monaten) die Noten. Für das Modul “Mediale Schnittstellen” habe ich nun in den Teilnoten für “Human Computer Interfaces” und “Interface-Design” eine 1,3 bzw. eine 1,0 bekommen. Neben Konzept und Prototyp zählte zu “HCI” auch ein Gruppenvortrag.

Trotzdem möchte ich mich eben an dieser Stelle nochmal für deine Mühen bedanken, liebe Sari. Es hat mir wirklich sehr geholfen, auch wenn ich nicht alles einfließen lassen konnte. Mein Dank geht weiterhin an Andreas F., Jens K., Timo M. und meinem ehemaligen Kunstlehrer Herrn Hann. Nur durch eure Bereitschaft, meine Fragen zu beantworten, gelang es mir, ein sehr ausführliches Konzept (von ca.10 000 Wörtern) zu schreiben.
DANKE.
Link zur Flashanwendung.
Anmerkung: Der beenden-Button funktioniert nur im Standalone Flashplayer und nicht im Webbrowser.

Jeder Mensch hat so seine Eigenarten. Ich balanziere oft einfach mal gern auf einem Bordstein. Oder bei gekacheltem Boden in Supermärkten oder auf der Straße, stell ich mir manchmal vor, ich müsste wie der Springer eines Schachspiels über die Steine hüpfen. Und bunte Schokonüsse werden natürlich auch nicht einfach stupide weggegessen, sondern nach Farben gegessen und bei kleinerer Anzahl abgezählt und sortiert.
Das sind alles kleine Eigenarten, die man wohl als absolut kindisch betrachten könnte, aber sie erheitern mir den Alltag und ich bin froh, einen besonderen Menschen in meinem Leben zu haben, der sie mit mir teilt. Wenn ich nun etwas Zeit hab, trete ich auch nicht mehr auf die Ritzen in und zwischen den Steinen und muss dann fast ein wenig über mich lachen, weil es doch so seltsam aussehen muss, wenn ich unnatürlich große oder kleine Schritte mache…
Und nun traue ich mich gar nicht an die Gummitierchen, die mein Schatz beim letzten mal abgezählt und ich dann sorgsam angeordnet habe. *lach* Wie lang hält sich sowas? ^^
Edit: Saris Hinweis folgend, möchte ich das Foto dem Regenbogenthema der letzten Woche widmen. Hab ich gar nicht so recht dran gedacht. Danke. ^^’

Kinder sind wie weiße Lichter,
völlig ungetrübt und unverbraucht.
Kinder sind wie weiße Wolken,
völlig unbeschwert und frei.
Nur traurig, dass nicht alle Kinder der Welt, unbeschwert träumen und aufwachsen dürfen…
Dieses Bild ist in der Vorlesung für 3D Animation heute entstanden. Leider schlauchen einen Wochenendvorlesungen immer ganz schön und so hilft es, sich eine beruhigende Beschäftigung zu suchen. Und Malen ist für mich oft wie Balsam für die Seele.