Projekt 52: Sinnesflut

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Sinnesflut.

Der Bass durchfährt mein Herz,
Gekreische flutet meinen Kopf,
Lichtgewitter blendet meine Sicht.

Meine Sinne ertränken mich.
Will nichts mehr hören,
will nichts mehr sehen.
Wo ist der erlösende Stecker,
den ich ziehen kann?

Ich hab viele schöne Bilder gesehen und natürlich gibt es viele schöne Momente, die einem die Sinne gewähren. Doch manchmal würde ich sie am liebsten einfach abschalten. Wenn der Druck zu Groß wird, die Einflüsse zu viel, wenn mir mein Kopf zu zerspringen droht. Dann möchte ich einen Stecker ziehen und mich erholen, doch da ist kein Stecker…

Projekt 52 – Sinnesflut (zum eigenen Vorschlag also fast pünktlich)

Projekt 52: Zeit

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Die Uhr steht nicht.

Zeiten kommen,
Zeiten gehen.

Sie ändern sich,
sie wandeln sich.

Sie kehren nie zurück.

Weg von der Uhr als Symbol der Zeit. Der Zahn der Zeit nagt an allem und hier und dort kann man noch den alten Glanz erkennen. Das Gedicht ist nicht eigens für diesen Beitrag entstanden. Ich hatte es für ein Weihnachtsgeschenk meiner Familie geschrieben.

Projekt 52 – Die Zeit.

Studium oder Bastellstunde?

Das haben sich bei uns in diesem Semester wohl so einige gefragt. Zumindest jene, die bei unserem Gestaltungsprof Typografie belegten. Da er sich Verpackung in den Kopf gesetzt hatte, lautete neben Vortrag und Typokonstruktion der Auftrag: Ein Etikett und eine Verpackung. Ich bin ja der Meinung, dann sollte man das ganze Einfach nach seinem Schwerpunkt benennen, also Verpackungskunst, statt einem etwas anderes vorzugaukeln. Nunja, keine Ahnung, was am Ende bei rauskommt, aber ich bin nun erstmal sehr, sehr erleichtert, endlich auch die letzte Aufgabe abgeschlossen zu haben. Nach meiner Zeitplanung zwei Tage zu spät, aber nungut, Wochenenden sind ja zum Arbeiten da… ^^’

Hier also mein Etikett und meine Verpackung. Das Etikett soll für die selbstgemachte Marmelade meiner Eltern (oder meines Bruders, wer sie dann auch immer gerade einkocht) sein. Die Verpackung ist ein Prototyp, der als Geschenkartikel dienen soll: Blume und Schokolade zusammen, dann muss man nicht immer zwei Sachen suchen, wenn einem ein Blumenstrauß zu wenig ist. O:)

typografie

Nach so viel Bastelrei freu ich mich ja schon fast auf die anstehende Programmierarbeit. Aber irgendwie nur fast. -.-”

PS: @ Sari – In der linken oberen Ecke übrigens angeschnitten das noch immer unfertige Walbild. Ich erwähnte es letztens. ;)

Projekt 52: Deine Stadt

Lange habe ich mit diesem ersten Beitrag gewartet, denn das Thema hat mich vor eine schwierige Frage gestellt: Was ist denn meine Stadt? Ist es die Stadt, in der ich geboren bin? Berlin? Wohl kaum, denn ich kann mich nicht einmal an meine Zeit dort erinnern und habe dort glaube ich gerade Mal ein Jahr gelebt. Die Zwischenstationen danach fallen wohl ebenfalls raus. Ist es die Stadt, in der ich bisher den größten Teil meines Lebens verbracht habe? Wittstock? Oder doch eher mein Studiumsort, Wernigerode? Und was ist Ende März, wenn ich für mind. ein halbes Jahr nach Hannover gehe? Wäre es dann Hannover?

Ich bin unschlüssig. Mir sind sowohl Wittstock als auch Wernigerode auf ihre eigene Art vertraut. Doch so richtig an einem Ort zu Hause werde ich wohl erst sein, wenn ich dann mal eine Festanstellung habe und mein Leben mal für ein paar Jahre fest planbar sind… Momentan ist das noch nicht so.

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Lange Rede kurzer Sinn: Nachdem ich zunächst mit dem Gedanken spielte, einen markanten Straßenzug in Wernigerode zu fotografieren (und das auch tatsächlich tat), entschied ich mich auf dem Heimweg spontan um. Der Himmel ist überall gleich, die Ampeln sind (nahezu) gleich und und und…

Also mein erster Beitrag für das Projekt 52 im Jahre 2009: “Deine Stadt

Sport für Hamster und Frauchen

Niemand wird bestreiten, dass ein Hund sein Herrchen oder Frauchen in Bewegung hält. Bei einem Hamster wirkt das schon viel seltsamer. Und dennoch hat es Lilo geschafft, mich ins Schwitzen zu bringen.

Vor drei Tagen suchte ich eine Möglichkeit zum Ausspannen. Doch das Computerspielen wurde mir schon nach kurzer Zeit zu langweilig. Da Lilo gerade im Käfig rumwuselte, entschied ich mich, mich ein wneig mit ihr zu beschäftigen und ihr Auslauf zu geben. Doch in meinem Zimmer ist das nicht so leicht, Teppich, zu viele Kabel und zu viele Nischen, wo sie sich einklemmen und verkriechen könnte. So entschloss ich mich, meinen Bettkasten unter dem Bett hervorzuziehen. Nach einer ausführlichen Saubermachaktion, war es endlich so weit. Ich stellte ihr verschiedene Dinge hinein, bevor ich sie selbst in den Bettkasten setzte.

bettkasten

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