Luke Skywalker und die Schatten von Mindor

starwars_buchKlappentext:
Shadowspan war einst der Konkurrent von Darth Vader um die Gunst von Imperator Palpatine – und er ist Anhänger einer finsteren Philosophie, die noch düsterer und grausamer ist als selbst die Dunkle Seite der Macht: Er ist ein Adept der reinen Dunkelheit, die nur Leere und Vergessen kennt.

Nach Darth Vaders Tod und der Vernichtung des zweiten Todessterns kehrt er aus der Leere am Ende des Seins zurück, um die Galaxie in die Abgründe der Nichtexistenz zu stürzen. Und um dies zu erreichen, hat er einen Plan: Luke Skywalker soll der neue Imperator werden!

Nachdem ich in meiner Jugendzeit schon viele Star Wars Bücher verschlungen habe, brach dieser Durst irgendwann während der “Das Erbe der Jedi-Ritter”-Serie ab. Nachdem mich nun schon ein paar Wochenlang der Appetit gefasst hatte, hatte ich überlegt, doch einfach eins meiner alten Lieblingsbücher noch einmal zu lesen.

Als ob sie es geahnt hätte, schenkte mir eine Freundin nun ausgerechnet ein Star Wars Buch zum Geburtstag. Ein neueres, dass ich noch nicht kannte. Die Neugier war groß und mit dem Lesen kam die Erinnerung an die anderen Bücher, die ich so mochte, die ich im Kopf durchgespielt hatte und deren Geschichte ich in einzelnen Szenen noch immer im Kopf trage.

Doch das Buch kommt leider selbst an die schlechteren nicht richtig heran. Es ist einfach anders und wirkt an vielen Stellen wie aufgesetzt. Damit meine ich nicht nur die völlig alberne Idee, mitten in einer Schlacht über “Holothriller” zu reden (die für meinen Geschmack viel zu viel Gewicht in dem Buch bekommen haben) sondern auch den Aufbau der Geschichte. Die eigentliche Geschichte ist praktisch in eine andere eingebettet, was am Anfang relativ verwirrend war. Außerdem spielt die Geschichte nach Episode 6 (wie es auch andere getan haben) und so viel Dunkelheit, wie sie sich scheinbar in Luke gesammelt haben soll, passt irgendwie nicht so ganz. Zumindest nicht zum Rahmen. Zu den inhaltlichen Punkten kommt außerdem, dass es ständig Tippfehler in dem Buch gibt. Und wenn ich das am Ende eines Buches noch weiß, müssen es einige gewesen sein. Sowas muss einfach nicht sein. Dann doch bitte ein Buch lieber erst einen Monat später rausbringen und vorher Kontrolle lesen lassen.

Wenn ich Sterne vergeben würde, wären es 3 von 5.

Wer Bücher sucht, die direkt nach Episode 6 spielen, dem empfehle ich zum Einstieg:
– Der Pakt von Bakura
– Flucht nach Dathomir

Wer auch mit Trilliogien keine Probleme hat, der sollte außerdem unbedingt die Bücher von Timothy Zahn lesen.

PS: Warum hat Blanvalet das Format der Bücher geändert? Das Buch ist viel höher als meine ganzen anderen. Wie sieht das denn aus, wenn man chronologisch seine Bücher aufstellt? *kopfschüttel*

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