Mission Bachelorarbeit

tastatur

Kampf um den Abschluss!

Es ist schon zum Verrückt werden, erst ging es mir zu schnell und nun komm ich einfach nicht zu einem Thema. Denn ich hätte ja fast schon eins gehabt, ein Thema, aber da das in Verbindung mit einem Kundenprojekt stand, bei dem hoher Zeitdruck herschte, habe ich mich davon distanziert.

Seitdem schirren in meinem Kopf “Adgames” und “Mobile Marketing” als Schlagworte umher, doch zu einer konkreteren Themenstellung komme ich nicht. Ich grübel über Möglichkeiten nach, wie ich das verbinden könnte, besonders in Hinblick auf das iPhone und bin doch nie so ganz glücklich.

Auf der anderen Seite bemühe ich mich Quellen zu sammeln. Und nachdem ich am Dienstag nun zwei Bücher in der Unibibliothek von Hannover wieder abgeben musste – fast ungenutzt – habe ich mich entschieden, dass ich etwas strukturierter Arbeiten sollte.

Nach meinem Besuch in Wernigerode am Samstag konnte ich auch mit einer Freundin, die von ähnlichen Sorgen geplagt wird, reden und sie hat mir das Buch gezeigt, was sie mir schon einmal empfohlen hatte: Die Angst vorm leeren Blatt.

Und es hat gewirkt. Gestern in der Mittagspause habe ich es mir gekauft – 16,90 EUR sind mir völlig Recht, wenn ich nur bald diese Arbeit hinter mich bringen kann. Doch das Buch hielt was es versprach: Es motivierte mich nun endlich etwas zu tun und ich traf ein paar Entscheidungen:

  1. Die erste Entscheidung war ebenso simple wie nötig: Ich brauchte eine Tastatur. Mein Notebook stand so ungünstig und eigentlich arbeitete ich ja nur über einen externen Monitor, sodass ich mir ständig den Oberkörper verdrehen musste, um etwas zu schreiben. Besonders bei längeren Texten tat mir dann schon ein wenig der Rücken weh. Wie sollte man da auch die Motivation finden, sich mit einer Bachelorarbeit zu befassen?
  2. Wie macht man sich selbst Druck? Bei mir klappt das immer am Besten, wenn ich anderen davon erzähle. Dann fühle ich mich verpflichtet, etwas zu tun. Und da hier doch der ein oder andere vorbei schaut, habe ich mir nun eine Verpflichtung aufgehalst. Ihr seid nun mein Druckmittel und ich plane über meine Fortschritte zu berichten. (Hat auch den Vorteil, dass der Blog während dieser Zeit nicht verwaist.)
  3. Erste Schritte in Richtung Ziel. Heute morgen in der Bahn habe ich mir vorgenommen, bis zum Wochenende mir einen Überblick über das derzeitig gesammelte Material zu verschaffen. Ich habe soeben – wie ich es mir vorgenommen hatte – alle meine Notizen digitalisiert und bin auch schon einen Teil der Zeitschriften durchgegangen, die ich vor einer Weile gelesen habe, und habe jeden relevanten Artikel mit Zusatzinformationen wie Subheadlines und eventuellen Diagrammen notiert.
  4. Plan für das Wochenende: Ideen zusammen sammeln, potentielle Inhaltspunkte für die Arbeit notieren, möglichen Praxisbesuch suchen und finden. Mit eventuellem Fragebogen auseinander setzen. Was kann ich fragen? Was kann es mir bringen? – Da ich wohl ein wenig von zu Hause werde arbeiten müssen, hoffe ich, dass ich mein Ziel trotzdem einhalten kann.

Das sind nun erstmal meine ersten Schritte, die ich unter- und mir vorgenommen habe. Ich hoffe, dass mir das Wochenende einige Erkenntnisse bringt und ich dann mit meinem Chef über potentielle Praxisprojekte sprechen kann, die in Frage kämen. Danach folgen:

  1. Ideenfindung dokumentieren und samt Themenvorschlag an betreuenden Professor schicken
  2. Gliederung ausarbeiten und Exposé schreiben und zusammen mit Literaturliste an meinen Professor
  3. Anmeldehürde nehmen (Bürokratie >.<)

Ich danke für die Aufmerksamkeit und hoffe, es nervt euch nicht zu sehr. Aber bloggen muss man ja auch mal aus reinem Eigennutz. ;)

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