Der Saturn-Effekt

Heute habe ich es mit einer knappen Überstunde ja fast geschafft, pünktlich Feierabend zu machen. Da ich das Lied “Poker Face” von Lady Gaga nicht mehr aus den Ohren bekomme, habe ich mich entschieden, bei Saturn vorbeizugehen, wo ich, wie ich wusste, den Song zusammen mit “Just Dance” für 3,99 auf einer CD bekommen könnte.

Ich hatte auch kurz das Album in der Hand, aber mit 15,99 war es mir zu teuer. Mit der Single in der Hand schlenderte ich weiter zu den DVDs und schaute die Reihe der Angebote durch. Schon hatte ich “Trennung mit Hindernissen” in den Händen. Den Film hatte ich schon vor ein paar Monaten im Kaufland in Wernigerode in der Hand und ich will ihn unbedingt sehen. Mit 7,50 wäre ich auch dabei gewesen, doch dann sah ich eine andere DVD. Auch 7,50. Ich legte die DVD weg und lief mit “Schindlers Liste” in der Hand weiter die Angebote entlang. Neben mir hörte ich zwei Männer. Der eine meinte, er hätte eigentlich genug DVDs und der andere gab zu, dass es ihm ähnlich ginge. Dann fügte er hinzu: “Aber das ist der Saturn-Effekt. Egal, ob man was ganz anderes gesucht hat, man landet am Ende immer hier und kauft dann doch noch was.”

Mit Single und DVD in der Hand schlenderte ich schließlich zur Kasse.

2 thoughts on “Der Saturn-Effekt

  1. Ich war auch gestern erst im Saturn, habe mich allerdings von der CD/DVD-Abteilung wohlweislich ferngehalten. Dennoch bin ich neben dem geplanten neuen Monitor noch zusätzlich mit Lautsprechern und einer knallig roten Computermaus nach Hause gegangen… ^^’

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