Le Crobag

Le Crobag, das ist eine Kette von Backshops. Bisher kannte ich nur den im Hauptbahnhof – so vom vorüber gehen. Gestern konnte ich dann außerhalb des Bahnhofs einen zweiten erleben – von innen. Und ich muss sagen, das Café hat eine sehr angenehme, gemütliche Atmosphäre.

Getroffen habe ich mich dort mit Julian – dem wohl einzigen, den ich in Hannover außerhalb von Arbeit und WG kenne. Ich weiß, das klingt traurig – und wahrscheinlich ist es das auch.

Nachdem man sich nach seinem Auslandsaufenthalt ca. ein halbes Jahr nicht gesehen hat, was es gestern sehr lustig und wir haben 2 Stunden lang über dies und jenes geplaudert. Studium, Arbeit, Lebensziele – wie es uns halt in dem letzten halben Jahr so ergangen ist.

Und ich muss ja zugeben, nachdem ich ein paar Fotos gesehen habe, packt mich doch ein wenig das Fernweh. Es ist nun fast 4 Jahre her, dass ich Deutschland mal verlassen habe – eine viel zu lange Zeit, wenn man mich fragt. Aber für den Moment werde ich es wohl nicht so ohne weiteres ändern können.

Nachdem wir 21.00 Uhr den Backshop verlassen mussten, hatte ich schon befürchtet, im Lidl einkaufen gehen zu müssen. Der Lidl ist gleich im Hauptbahnhof und man kann dort fast nie sinnvoll einkaufen gehen. Doch Julian hat mich aufgeklärt, dass es unweit vom Hauptbahnhof auch noch einen Kaufland gibt – ich müsste nur mal in die andere Richtung rausgehen. Nachdem er mir grob die Richtung gezeigt hat, haben sich unsere Wege also getrennt und ich war nach langer Zeit mal wieder im Kaufland einkaufen. *lach*

Ich glaube, solche lockeren Abende im Café könnte ich öfter haben. Das war eine gesunde und schöne Abwechslung zum sonstigen Trott. Danke dafür. ;)

Spielplatz für Kinder bis 14

schaukel_altDer Sand knirschte unter ihren Sohlen, als sie sich dem Spielplatz näherte. Einsam und verlassen lag er vor ihr und ungeschickt setzte sie sich auf die große Ringschaukel. Es war Herbst. Gedankenverloren lauschte sie dem Wind, der durch die Bäume fegte, die Sonne, die die Wiese wärmte. Ruhig wippend gab sie sich der Einsamkeit des Parks hin.

„Der Spielplatz ist nur für Kinder bis 14.“

Erschrocken drehte sie sich um und der Wind blies ihr die Haare ins Gesicht. Hinter ihr am Gerüst stand ein junger Mann, das Haar vom Wind zerzaust. Doch sein Gesichtsausdruck passte kaum zu den harten Worten, die er zuvor noch an sie gerichtet hatte.

„Ich“, stotterte sie und sprang von der Schaukel. „Mach dir nichts draus.“ Sein Lächeln wurde breiter. „Eigentlich wollte ich nur, dass mein Lieblingsplatz frei ist.“

Ungläubig starrte sie ihn an, als er sich auf den Platz setzte, an dem sie eben noch gesessen hatte. Ihr fehlten die Worte und er schien auch keinerlei Interesse zu haben, die wiedereinkehrende Stille zu unterbrechen.

Eine Schaukel ist meiner Meinung nach ein idealer Ort, um mal die Seele baumeln und den Gedanken freien Lauf zu lassen. Unweit der WG in der ich derzeitig wohne, gibt es einen Spielplatz. Auf eben diesem Spielplatz steht ein Schild, dass das Betreten nur für Kinder bis 14 gestattet ist. Natürlich verstehe ich, dass erwachsene nicht auf den Klettergerüsten herumturnen sollen – dafür bin selbst ich etwas zu groß und müsste mich teilweise ganz schön verränken.

Als ich im Herbst eben auf diesem Spielplatz in einer Ringschaukel saß, fragte ich mich, wie ich wohl reagieren würde, wenn man mich darauf anspräche. Aus einer ernsthaften Überlegung erwuchs schnell eine Szene in meinem Kopf…

Für solche kleinen Fetzen gibt es ab jetzt auch eine eigene Kategorie. =)

Aufgefangen: Die 100 beliebtesten Bücher

Bei Steffi aufgegriffen, musste ich das auch einfach mal machen. ^^ Fett markiert ist alles, was ich schon gelesen habe.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry (Hab ich auf französisch gelesen und unzählige Male als deutsches Hörbuch gehört.)
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross

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Warum eigentlich?

Warum scheine ich, wenn ich kaputt bin, immer eine Zeit im Hauptbahnhof zu erwischen, in der eine riesen Menschenmasse dort durch hastet?

Gestern musste ich noch verdammt lange machen – der Hauptbahnhof ist voll. Heute bin ich endlich mal wieder 17.00 Uhr aus dem Büro raus – der Hauptbahnhof ist voll.

Warum ist eigentlich Omega 3 wichtig? Ich hab mir vorhin spontan eingeschweißtes, geräuchertes Forellenfilet gekauft. Das war ganz lecker, habe ich lange nicht gegessen. Aber warum erzählen einem alle Leute, dass Omega 3 so wichtig sind? – Eine kurze, knappe Erklärung scheint darauf niemand zu haben, außer, dass es wichtig ist…

Warum ist eigentlich der Seeigel meines Mitbewohners eingegangen? Am Wochenende war es mir aufgefallen, da lag er auf dem Rücken im Aquarium und hatte nur noch wenig Nadeln. Nun hat er fast keine mehr und liegt dort ähnlich einer Koralle. Mein Mitbewohner vermutet, dass die Wasserwerte vielleicht nicht so gut waren und er deswegen nun nicht mehr ist. :-(

Wochenrückblick

Und wieder eine anstrengende Woche hinter mir. Hoffentlich gibt es bald nochmal Verstärkung im Team, damit ich dann für die Bachelorarbeit etwas kürzer treten kann.

Erkenntnis der Woche, ohne, dass ich über die Details reden darf: Apple zieht die Anforderungen für iPhone Apps spürbar an. Nun geht es nicht mehr nur um Inhalte, sondern auch um den Umfang. Das fühlt sich irgendwie an, wie eine Zäsur…

Aber gehen wir mal auf mein Privatleben ein: Ich habe Montag meinen Antrag zwecks Bachelorarbeit an meinen Erstprüfer geschickt. Laut Post dürfte der Brief Mittwoch eingegangen sein. Bisher hab ich noch keine Rückmeldung bekommen, ich hoffe trotzdem, dass alles soweit klappt und der Antrag bald – unterschrieben von meinen beiden Prüfern – dem Prüfungsamt vorliegt.

mj_juniorDieser Papierkram macht einen echt völlig verrückt. Da hat man echt das Gefühl, dass nicht die Arbeit – die nähere Auseinandersetzung mit einem Thema und damit Vertiefung von Kenntnissen – im Mittelpunkt steht, sondern einfach nur eine Bürokratie, die versucht einen mit seinen ganzen Regeln irgendwie einzuschränken. Vielleicht habe ich es deswegen immer so empfunden, dass Forschungsarbeit nichts für mich ist, denn von Freunden aus völlig anderen Branchen, habe ich schon zu Schulzeiten Ähnliches mitbekommen.

Was für ein Land…