Kritzelei #12: Rotschopf

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Am Samstag habe ich mir in der Stadt einen Comic-Band gekauft. Eine echte Seltenheit! Ich glaube, mein letzter Comic-Band war “Star Wars Union” und das ist wirklich schon eine ganze Weile her. Den Titel kennen wohl (fast?) alle hier: “Das letzte Einhorn” Natürlich kenne ich auch den Trickfilm und ich war überrascht, als ich diesen Comic in einem der Zeitungsläden im Bahnhof entdeckte.

Ich mag den Zeichenstil in diesem Band wirklich sehr gern und bin von vom Ausdruck der Figuren fasziniert. Daher wollte ich das auch einfach mal aufgreifen. In Anlehnung also an besagten Comicband habe ich mich mal wieder an einer Zeichnung versucht. ;)

Gezeichnet habe ich mit Kohle, wobei ich vorab sogar eine Vorzeichnung gemacht habe. Die Koloration erfogte schließlich mit digitalen Aquarellen. ^^

Geschichten sind wie …

Geschichten sind wie Wasser,
das man mit bloßen Händen zu halten sucht.

Geschichten sind wie Eis,
das an einem heißen Sommertag dahin schmilzt.

Wie wohl der ein oder andere von euch mitbekommen hatte, nehme ich seit einem Jahr an einer Online Drawing Class teil. Dort ist es nun Zeit, die kreative Kraft nicht auf bestimmte Übungen zu konzentrieren, sondern auf ein Gesamtwert zu richten. Einem Comic, einer grafischen Novelle, etwas interaktivem, etc.

Problem: Hinter all solchen Werken stehen glaubwürdige Figuren und Geschichten, die die Leser in ihren Bann ziehen.

Und so versuche ich nun schon seit geraumer Zeit, Ideen zusammenzuschustern, doch es passt nie richtig. Da sind Anfänge, grobe Ideen, aber es fehlt einfach an Füllstoff und wenn ich dann einmal einen Stift (bzw. das Schreibprogramm) zur Hand nehme, dann merke ich, wie alles bröckelt.

Kennt ihr das? Vielleicht gibt es unter euch gar den ein oder anderen Schreiberling, der dieses Gefühl nachvollziehen kann.

Aktuell zieht mich das ein wenig runter, weil mich diese Sache so viel Energie kostet, dass ich das Zeichnen selbst vernachlässige und mich zusehends in andere Bereiche flüchte. Was ja eigentlich auch nicht der Sinn der Sache ist… o.O

Projekt 52 – Architektur

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Der Dschungelpalast hat mich sehr extrem an die alte Ufa-Verfilmung des Dschungelbuchs erinnert. Elefanten, Tiger, Schlangen – und natürlich auch Affen.

Hulman-Langur

Der Hulman-Langur ist an seinem hellen Fell und der dunklen Haut zu erkennen. Einer Legende nach hat der Affengott Hanuman – ein Vorfahr der Hulman-Languren – die Angetraute Sita des Hindugottes Vishnu befreit, welche von einem Riesen nach Sri Lanka verschleppt wurde. Bei dem Kampf mit dem Riesen verbrannte er sich das Gesicht, Hände und Füße. Entsprechend sind seine Hände, Füße und sein Gesicht noch heute schwarz.

Da diese Tiere extrem Wasserscheu sind und nicht schwimmen können, reicht ein Wassergraben zur Trennung zwischen Tier und Besucher aus. Ich mag diese Art der Haltung irgendwie lieber als Gitterstangen und so fühlt man sich erneut mittendrin im Abenteuer, da die Architektur dieses Themenbereichs einem alten indischen Palast nachempfunden ist.

Quelle für Tierspezielle Informationen: Freizeitführer “Erlebnis-Zoo Hannover” von VISTA-POINT

Kritzelei #11: Naturgeist

Nymphen sind in der griechischen Mythologie soetwas wie der Geist der Natur, verkörpert von jungen Frauen. Nachdem ich mal wieder etwas durch das Forum vom conceptArt.org surfte, war mir mal wieder danach, selbst einen Moment zu zeichnen. Eigentlich ist es mehr, als nur eine Kritzelei – es hat zumindest mehr Zeit als die bisherigen in Anspruch genommen – ich verbuche es dennoch unter dieser Kategorie, weil ich einfach mal wieder keine Lust habe, es zu Ende zu malen. ^^”

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Projekt 52 – Friedliche Idylle

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Das heutige Bild zeigt keinerlei Tiere, sondern verschafft euch einen Eindruck von der Sorgfalt, mit der die Gehege angelegt wurden. In diesem hier versteckte sich in einem Baum ein Kleiner Panda (auch roter Panda) und ein Muntjak konnten wir entdecken, welches sich im Unterholz versteckte.

Bei so einer friedlichen Idylle möchte man am liebstern verweilen und die Seele baumeln lassen.