Zwischen Autos und Grün

Kleiner Piepmatz

Die Sonne lacht uns am Tage zu und endlich merkt man es: Es wird Sommer. Ganz langsam schleicht er sich in unser Gemüt, begleitet uns durch den Tag und erleichtert uns das Herz. Und Stück für Stück erwacht die Natur um uns herum immer mehr zum Leben. Die Welt wird grüner, Blüten breiten ihre Farbenpracht aus und der luftig leichte Gesang der Vögel sitzt mir in den Ohren.

Als ich letzte Woche Mittwoch zum verlängerten Wochenende nach Hause fahren wollte, entdeckte ich beim Müll raus bringen etwas. Ein kleiner Vogel hüpfte im Gras vor den parkenden Autos herum. Als ich näher ging, verharrte er und mit seinem kleinen Kullerauge schien er mich genau zu mustern. Ganz behutsam zog ich meine Digicam aus der Tasche und ärgerte mich über das Laute Geräusch, dass der Klettverschluss der Hülle von sich gab. Doch der kleine Piepmatz rührte sich nicht. Ganz ruhig beeugte er mich.

Ein Foto, noch ein Foto – langsam versuchte ich mich ihm zu nähern. Doch irgendwann wurde es ihm zu unheimlich und er hüpfte weiter im Gras und versteckte sich hinter dem Auto. Nach ein paar vorsichtigen Schritten sah ich ihn wieder. Doch er saß nicht mehr so bereitwillig still und bevor ich ein weiteres Mal den Auslöser der Kamera betätigen konnte, hüpfte er wieder hinter das Auto und versteckte sich in dessen Schatten. Kurz darauf sah ich auch den Grund: Es war Vorlesungsschluss und Studenten näherten sich nun den parkenden Autos.

Ein wenig enttäuscht packte ich die Kamera nun wieder ein und ging zurück zu meinem Auto. Doch innerlich lachte mein Herz noch ein wenig bei dem Gedanken an den kleinen Freund, der da im Gras herumhüpfte.

Bald ist Ostern – und die Welt weiß

Bald ist Ostern - und draußen ist es weiß…

Der Tag gestern begann mit schönstem Sonnenschein, auch wenn es sehr frisch war. Ein Wetter, dass einen auf Frühling einstimmen will. Schon am Nachmittag kam es von oben immer wieder feucht herunter. Kein richtiger Regen, eher ein leichter Schneeregen. Und schon gestern Nacht viel es mir auf. Es ist ganz shcön hell draußen. Es liegt Schnee! Und heute morgen schneite es gleich fleißig weiter. Nur, weil Schierke nun neuer Stadtteil von Wernigerode wird, muss der Brocken doch nicht seinen Schnee hier runter schicken, oder? -.-”

Und überhaupt – was soll das denn bitte? Ich will am Donnerstag in Ruhe nach Hause fahren und mich neben dem Feiertagsverkehr nicht noch mit den Wetterverhätlnissen herumschlagen. Ganz davon zu schweigen, dass wir an dem Wochenende nach Ostern die Tennisplätze zu Hause fertig machen wollten. Hoffentlich bleibts bis dahin nicht so kalt und sowas wie Bodenfrost ist dafür schonmal gar nicht zu gebrauchen. :-/

Gegenüberstellung

Auf Wunsch eines einzelnen Herren und Freundes eine Gegenüberstellung von vorher und nachher. Also wie sahen die Fotos vor und nach der Bearbeitung aus? Vielleicht inspiriert es ja den ein oder anderen unter euch… ;)

Rote Schönheit - Vorher Nachher Gymnasium - Vorher Nachher

10. KW – Architektur

Gymnasium in Wernigerode

Schonwieder ein Foto statt einer Zeichnung. Ich entschuldige mich. Aber Fotos brauchen einfach viel weniger Zeit… Als ich gelesen habe, dass das Thema der Woche “Architektur” ist, wusste ich gleich, dass es keine Zecihnung werden würde. Denn Zeichnungen, die Architektur wirklich schon einfangen, brauchen auch entsprechend Zeit und eine alte Zeichnung wollte ich nicht nutzen. (Wer dergleichen sucht, schaue in meine Galererie.)

Da das Wetter gestern schön war, zog ich also mit Skizzenbuch und Fotoapperat los. Mein erstes Ziel war das Gymnasium in der Breiten Straße, an dem ich immer vorbeilaufe, wenn ich zur Arbeit gehe. Dass Motiv war mir schon vorher immer wieder aufgefallen und gestern habe ich es nun endlich eingefangen. Danach wanderte ich weiter, bald abseits der Touristenströme durch den Klint, an der Liebfrauenkirche vorbei, deren Turm ich so schön finde , hinüber zur Schönen Ecke, wo man einen wunderbaren Blick auf das Schloss hat und dann entschied ich mich spontan in Richtung der Tennisplätze zu gehen, in der Hoffnung, dass dort ein Aushang für die anstehenden Arbeitseinsätze sein würde. Aber da war keiner, die ganze Infotafel war nicht da. Nungut, also entschloss ich mich, wieder zurück zu gehen. Doch da ich nicht an der Straße entlang laufen wollte, lief ich erst weiter zum Eingang des Christianentals, wo ich mich kurz auf die Bank setzte und ein bisschen zeichnete, und schließlich auf einem Fußweg abseits der großen Straße wieder zurück zur Schönen Ecke und von dort aus zurück zum Campus lief.

Insgesamt drei Stunden bin ich so durch die Gegend gezogen und ich muss sagen, auch wenn ich danach ein wenig erschöpft war – soviel Sauerstoff auf einmal hatte ich schon lange nicht mehr – fühlte ich mich doch sehr wohl.

Das einzig brauchbare Foto ist nun aber doch die Schule geblieben. Vielleicht auch, weil ich die Sehenswürdigkeiten der Stadt alle schon so oft fotografiert habe, dass ich die Fotos davon längst nicht mehr als etwas Besonderes empfinde. Bin mir nicht sicher, ob das Bild nun beim bearbeiten nicht doch etwas zu dunkel geraten ist… *mh*

Link zur Themenseite vom Projekt 52.
Das Foto in groß bei Flickr.

Ich muss mir mal langsam aber sicher wieder Gedanken um meine Galerie machen. Aber bis ich Zeit hab, da die Fotogalerie zu überarbeiten oder gar einen richtigen Portfolio zu machen, muss wohl Flickr ein wenig herhalten…