kommt nicht nur das Christuskind. Mit dem letzten Monat kommen nicht nur die Weihnachtsmärkte, die verzweifelte Suche nach Weihnachtsgeschenke für Familie und Freunde, das Schreiben unzähliger Weihnachtskarten … etc.
Natürlich gehört auch das Dekorieren von Haus und Garten dazu. Nach 300 km Fahrt bin ich gestern ja nun für das 1. Adventswochenende zu Hause eingetrudelt. Meine Ma hat da schon gute Arbeit geleistet und doch war das Ende noch nicht recht erreicht.
Irgendwann kam es dann: “Tina, du kannst doch immer gut Sachen auseinanderfriemeln, oder?” – “Kann ich?”- “Ja.” Mh, eigentlich hatte ich gehofft, dass ich im Wohnzimmer bleiben könnte, aber nagut. Was tut man nicht alles? Also hab ich mich ins Esszimmer auf den Boden gesetzt und begonnen…
Womit? Die Lichterkette auseinander zu knoten… Kennt ihr das nicht? Es ist jedes Jahr das gleiche – spätestens wenn der Weihnachtsbaum geschmückt wird, steht man wieder davor: Einem Gewirr von Lichterketten. Selbst wenn man im Vorjahr versucht hat, sie wieder in ihre – zugegebenermaßen schon sehr mitgenommenen – Packungen zu ordnen, steht man doch wieder vor der Nerven raubenden Aufgabe, die Kette in eine brauchbare Verfassung zu bringen.
Nun, da meine Ma die Lichterkette ins Fenster hängen wollte, traf es mich dieses Jahr eben schon früher. Die Kette war nicht mehr die Neueste und entsprechend hatte sie auch keine Verpackung mehr. Als ich endlich fertig war, stellten wir fest, die Kette hat einen Wackelkontakt und nach dem aufhängen ging sie gar nicht mehr…
Das Ende vom Lied: Papa hat eine neue Kette gekauft.