Leselog: Von Kinder- und Jugenbüchern (9/2014)

Dank meines Urlaubs konnte ich den zweiten Band der “Sonea” Reihe kürzlich beenden. Da der dritte Band noch nicht in unserem Besitz ist, wird nun erstmal an anderer Stelle weiter gelesen.

Derzeitig lese ich:

Derzeitig lese ich

Der Trotzkopf

Emmy von Rhoden

Ein Wildfang, der am liebsten ein Junge wäre, das ist Ilse Macket, einzige Tochter eines Gutsbesitzers. Sie begreift nicht, warum man von ihr verlangt, sich sauber und ordentlich zu kleiden, sich anständig zu benehmen, Englisch und Französisch zu lernen. Viel schöner ist es doch, mit dem Heuwagen herumzukutschieren. Eine ganz andere Welt tut sich vor ihr auf, als sie ins Internat kommt. Unter Gleichaltrigen, die ihr an Wissen und Erfahrung weit voraus sind, muß sich Ilse bewähren.

Der TrotzkopfDieses Buch habe ich zu Kindertagen geschenkt bekommen und vor ein paar Wochen aus unserem Regal geholt, um es nun einmal zu lesen. Denn zu Kindertagen habe ich das nie getan. Ich habe mitlerweile auch eine Vorstellung davon, warum das so sein könnte. Die Sprache in dem Buch ist teilweise etwas gestelzt und spätestens wenn von “Herzeleid” die Rede ist, muss ich irgendwie schmunzeln. Als Kind hat mich eine solche Sprachform jedoch eher abgeschreckt.

Ilse ist ein widerspenstiger Teenager, der von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter auf ein Internat geschickt wird, um dort ordentliches Benehmen zu lernen. Es ist eine reine Mädchenschule und natürlich gehören auch Stricken und Co. zum Schulprogramm. Diese Aspekte zeigen bereits, dass es in einer Zeit spielt, die uns aus heutiger Sicht vielleicht etwas sehr altmodisch vorkommt.

Trotz allem ließt es sich für mich jedoch heute eigentlich recht flüssig herunter und man ist fast ein wenig gespannt, was für einen Blödsinn Ilse und Nellie, ihre Freundin, mit der sie sich ein Zimmer teilt, bald wieder aushecken werden.

Lesestand: ca. 41 % (Seite 126 von 310)

Monstergeheimnisse: Das Silberkästchen

Stefan Ljungqvist

Mira wäre so gerne wie alle anderen. Doch das ist sie nicht. Nicht, seitdem ES angefangen hat: Jede Nacht um zwölf verwandelt sich Mira von einem ganz normalen Mädchen in ein echtes Monster! Als an ihrem elften Geburtstag plötzlich ein geheimnisvolles silbernes Kästchen mit Hinweisen auf ihre wirkliche Herkunft in ihrem Zimmer steht, beschließt Mira, sich auf die Suche zu machen. Sie will herausfinden, wo sie herkommt. Doch schon bald gerät sie in die Fänge von gefährlichen Monsterjägern. …

Das SilberkästchenDieses kleine Buch für Kinder ab 9 Jahre grinste mich in einer “Wühlkiste” meiner Lieblingsbuchhandlung an. Da diese Buchhandlung bald ihre Pforten schließen wird, gibt es immer wieder neues in den Angebotskisten. Die Bücher sind zwar als Mängelexemplar gekennzeichnet, doch das stört der Geschichte selbst natürlich nicht.

Mira ist ein Mädchen, dass es in der Schule nicht leicht hat. Sie wird von ihren Klassenkameraden gehänselt und seit ihrer neuesten Entdeckung zu ihrer Herkunft, ist auch das Verhältnis zu ihrer (Adoptiv-)Mutter gestört. Als sie in einem Buch davon liest, dass sie zwischen Schränken hin und her reisen könnte, nimmt sie sich vor, es einer ihrer Klassenkameradinnen, die sie immer herunter macht, heim zu zahlen. Sie will sie einmal so richtig erschrecken. Doch plötzlich läuft alles ganz anders, als die Monsterjäger eingreifen, vor denen sie eine Nachricht in dem Kästchen gewarnt hatte.

Lesestand: ca. 31 % (Seite 44 von 141)

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