Alltag (11 / P52)

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Das Radio geht an und ungläubig schaue ich zum Fenster, wo ich durch die Vorhänge einen kleinen Blick auf den noch dunklen Himmel, jedoch langsam heller werdenden Himmel werfen kann. Ist die Nacht wirklich schonwieder vorbei? Es dauert nicht lang und die Nachrichten beginnen und gähnend lausche ich und warte gleichzeitig auf das Klingeln des Telefons, dass schon griffbereit neben meinem Bett liegt, um meinem Schatz einen guten Morgen zu wünschen.

Telefonieren so früh am Morgen ist schwer und schleppend, doch es tut gut und ist besser, sich allein mit dem Aufstehen herum zu schlagen. Und doch werde ich in 90% der Fälle dazu übergehen, mich anschließend noch einmal auf die Seite zu drehen, nur um mich 5 Minuten der Illusion hinzugeben, dass ich noch schlafen könnte.

Doch irgendwann hat man den Weg aus dem Bett gefunden, im Bad alles erledigt, gefrühstückt und die Katzen versorgt und dann – nach einem Wechsel des Schuhwerkes – tragen mich meine Füße aus der Tür hinaus. 

 

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