Ein Freitag in Schwarz

Nun ist es also vorbei, Zeit lässt sich eben doch nicht festhalten. Heute Vormittag war die Trauerfeier für einen besonderen Menschen und einen der besten Englisch Lehrer. Ich hatte das Glück die letzten drei Jahre meiner Schulzeit im Leistungskurs mit ihm Unterricht zu haben. Entsprechend war es für mich sehr wichtig zu der Trauerfeier zu gehen, selbst wenn ich dadurch Vorlesungen ausfallen lassen würde.

Es ist schon traurig, dass man seine alten Lehrer und andere bekannte Gesichter nach einem Jahr zu solch einem Anlass wieder sieht. Noch viel frustrierender war, dass die meisten von ihnen einen nicht anschauten oder Blicke erwiderten. Aber wer will es ihnen verübeln ?


Neben Freunden und Verwandten waren so viele Schüler und Lehrer da um sich zu verabschieden. Da die Kapelle doch recht klein ist, haben wir draußen gewartet. Über einen Lautsprecher haben wir dann die Musik und Trauerrede gehört. Ich bin froh, an die Taschentücher gedacht zu haben, denn die Zeit war von stillen Tränen und Schluchzanfällen geprägt. Als wir selbst noch einmal alle nacheinander in die Kapelle durchten, kam es wieder hoch. *seufz*

Nunja, bevor ich mich dann ins Auto gesetzt hab, um nach Hause zu fahren, hab ich mich noch ein wenig mit Jule und Julia unterhalten, dass hat geholfen, mich zu beruhigen. Zu Hause war und ist nun leider niemand und mein Kopf schmerzt, aber bald kommt wieder Leben ins Haus und dann sollte es mir auch wieder besser gehen.

Ich bedanke mich bei allen, für ihre aufmunternden Worte und ihr Bemühen, mich aufzuheitern. Vielen Dank dafür, das ist nicht selbstverständlich!

Hoffe, dann demnächst wieder über fröhlichere Dinge schreiben zu können.

One thought on “Ein Freitag in Schwarz

  1. MM

    Das hoffe ich auch für dich. Und es ist gut zu wissen, dass du dich von deinem Lehrer verabschieden konntest.

    Bei Video hast du an sich aber nicht viel verpasst (bis jetzt und kommen dürfte auch nicht mehr viel). Wir durften uns nur erneut über Licht und Farben zu texten lassen. Und Maxi war überrascht, als sie gemerkt hat, dass ich gleichzeitig zuhören und spielen kann.

    Naja, die Vorlesung geht weiter…also freundliche Grüße aus Werni.

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