Sommer, Sonne, SEE

Dieses Wochenende hat sich der Sommer mit heißen Temperaturen wieder zurück gemeldet. Da unser kleiner Toyota mal wieder zum TÜV musste, zog es uns Freitagnacht noch in meine Heimat: Die schöne Prignitz.

Neben dem TÜV standen dann gestern auch Besuche bei meinen Großeltern an und zum frühen Nachmittag fuhren wir dann mit meiner Mama an den See. ENDLICH! Seid mehr als zwei Jahren war ich nicht mehr am Glambecker See gewesen; letztes Jahr waren wir sogar kein einzelnes Mal in einem See schwimmen. Und ich muss sagen: Es war wunderschön. Auch wenn das Wasser im Vergleich zur sehr warmen Luft recht frisch war, war es ein herrliches Gefühl wieder zu schwimmen. :)

Ich wünschte, das wäre jeden Tag möglich, doch leider mussten wir heute dann wieder zurück nach Hannover fahren, da morgen wieder die Arbeit startet. Natürlich gibt es auch hier Seen, doch ich bevorzuge eher die natürliche Art, bei der ich auch wenn mir das Wasser bis zu den Knien steht, noch meine Zehen sehen kann. ;) (Der Altwarmbüchener See erfüllte dieses Kriterium leider nicht.)

Am Abend haben wir dann auf dem Balkon meiner Eltern gegrillt. Mit tollem Blick auf die St. Marien Kirche.

Wie habt ihr euer Wochenende verbracht?

BTW – In den vergangenen Wochen haben sich Fotos meiner Orchideen, Geburtstagskarten und vieles mehr angesammelt, die ich gern hier mit euch teilen möchte. Stück für Stück, werde ich hoffentlich dazu kommen, sie hier zu veröffentlichen.

Meine Scribbles poste ich aktuell in der Regel zeitnah bei Facebook. >> Follow me.

Deutsche Bahn Erfahrungen am Sonntag

Dass ein Zug mal Verspätung hat, okay, wahnsinnig ärgerlich, aber kann passieren.

Was mich heute aber wahnsinnig genervt hat, ist die Informationspolitik der deutschen Bahn. Heute 13:23 wollte ich einen Zug von Finsterwalde nach Cottbus nehmen, um von dort nach Berlin und dann zurück nach Hannover zu kommen. als um 13:30 Uhr immer noch kein Zug kam, lief ich zurück zum Schalter, wo ich die Karte gekauft hatte. Die Frau dort, konnte mir leider keinerlei Informationen geben und empfahl mir, beim Service der deutschen Bahn nachzufragen. Dort erklärte man mir barsch, dass auch der Zug von 13:05 noch nicht eingetroffen sei und es aufgrund eines Unfalls zu Verzögerungen kommen würde. Die Anschlusszüge? Nein, die würden wohl nicht warten.

Im Zug – es war mitlerweile 14:05 Uhr, stellte sich heraus, dass es nicht etwa einen Unfall mit dem Regio Zug gab, nein auf einem anderen Gleis gab es wohl einen Unfall und die Züge wurden halt auf unser Gleis umgeleitet. Das war aber nur ein Teil des Problems. Ein anderer Showstopper war wohl eine Baustelle.

Liebes Bahn-Personal:

1.) Die Baustelle gibt es doch nicht erst seit gestern, oder!?!
2.) Warum informieren Sie die Kollegen am Schalter nicht, dass es zu Problemen kommt!?! In diesem Fall hätte man das den Leuten gleich sagen können – ich für meinen Teil wäre dann mit meinem Schatz vielleicht woanders hingefahren, wo ich auch hätte nach Berlin kommen können.

Mit dieser Information hätte man wohl ein paar Leuten einigen Ärger ersparen können.

Aber was bedeutet schon “Service”? Das sicherlich nicht!

Die Pinguine sind wieder da

Eigentlich wollte ich das schon vor zwei Wochen berichten: Die Pinguine sind endlich wieder im Zoo zu sehen. Aufgrund von Rostschäden mussten sie ihren Pool in Yukon räumen, sodass wir sie im vergangenen Jahr nicht sehen konnten.

Da ich am Brückentag arbeiten musste, ging es an Himmelfahrt dieses Jahr nicht in die brandenburgische Heimat. Also nichts mit lustigen Fahrradtouren oder ähnlichem. Da das Wetter schön war, entschlossen wir uns, dem Zoo endlich mal wieder einen Besuch abzustatten – der erste in diesem Jahr.

Ziel waren neben Gorillas und Benettkängerus die Pinguine. Glücklicherweise erwischten wir sogar eine Fütterung, sodass wir ein buntes Treiben im Gehege erlebten. :)

In Bildern:

Kuschelpärchen

Buntes Treiben am Pool

Abflug! Die Meerespelikane leisten den Pinguinen Gesellschaft.

Alle wollen Fisch!

Wo ist der Reißverschluss?

Schon erschreckend, wie ruhig es hier wieder geworden ist – und ich kann nicht mal behaupten, dass dies so gewesen sei, weil ich einen tollen Urlaub verbracht habe und spontan verreist bin.

Das wäre wirklich toll – und ich hätte viel zu berichten. …

Nein, ursächlich sind eher ziemlich arbeitsreiche Wochen, die mich Abends nur noch sehr träge kurz Mails checken, bestenfalls noch etwas Sport machen und dann ins Bett fallen lassen. Eindeutig eine nicht gesunde Lebensweise! Spätestens 8:30 Uhr aus dem Haus und wenn ich Glück habe, 20 Uhr wieder da – hier läuft doch was schief oder geht es euch allen so? :-S

Am Wochenende bleibt dann Zeit für Einkäufe, Bastelarbeiten für Geburtstagskarten oder andere Anlässe oder einfach nur ein paar schöne Stunden mit meinem Schatz. Doch die Zeit ist leider viel zu kurz, um all die tollen Sachen zu machen, die ich gern schaffen würde. Ich würde gern jeden Tag etwas Sport machen, würde gern jeden Tag Zeit – und vor allem auch Energie – zum Zeichnen haben – und all das würde ich ungern ständig von meinem Schlaf abziehen müssen.Am Ende bleibt dann nur das Gefühl, furchtbar untätig und unkreativ gewesen zu sein. Eine Spirale, die mich Schritt für Schritt tiefer führt und deprimiert.

All das gibt mir irgendwie das Gefühl, dass ich meinen Platz noch nicht gefunden habe, dass mir – metaphorisch gesprochen – das übergestülpte Rollenkostüm zu eng wird. Es zwickt und zwackt mich, doch den Reißverschluss habe ich noch nicht entdeckt.

Irgendwelche Tipps?