Wale in Island

Im März hatte ich von meinem Aquarellprojekt “Wale in Island” berichtet. Ich hatte Walarten recherchiert, die man von Island aus sichten könnte. Diese hatte ich dann auf Aquarellkarton skizziert und hierbei versucht, die entsprechenden Maßstäbe einzuhalten.

Da das Bild größer als A4 ist, konnte ich es leider nicht einscannen und habe es stattdessen abfotografiert, um anschließend am Computer die Namen der Walarten nachzutragen. Zusätzlich geben die Farbpunkte Aufschluss darüber, von welchen Punkten aus man wohl welche Wale sehen könnte.

Wale in Island

Die kleinen Walarten sind dabei natürlich kaum noch zu erkennen und wirken eher wie ein Farbklecks.Vor allem bei den Schwanzflossen ist mal wieder eine meiner großen Schwächen ans Licht getreten: Der korrekte Einsatz von Licht und Schatten zur Vermittlung von Tiefe.

Alles in allem hat mir das Projekt trotzdem viel Spaß gemacht und ich bin gespannt, welche Wale wir dann tatsächlich sehen werden, wenn wir von Reykjavík aus mit der Walbeobachtungstour starten. Wir werden berichten. (Reykjavík entspricht übrigens dem roten Punkt in der Übersicht.)

Erste Runde im Tauschkonzert

Im letzten Jahr ist das Tauschkonert ja nur am Rande an mir vorbei gegangen und ich habe nur auszugsweise Folgen online via VOX now gesehen. Viel anders wird es wohl – in Ermangelung eines TV-Anschlusses – dieses Jahr auch nicht laufen.

Doch in diesem Jahr singen Hartmut Engler von PUR und Christina Stürmer mit. Beide höre ich sehr gern und entsprechend werde ich von der zweiten Auflage dieses Jahr wohl etwas mehr gucken. :)

Folge 1: Yvonne Catterfeld

Für die erste Folge stand nun Yvonne Catterfeld im Mittelpunkt. Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich nach ihren ersten 1-2 Titeln an denen man ja nicht vorbei gekommen ist, keinen Zugang zu ihrer Musik hatte. Alle Interpreten haben den Songs – wie bereits aus der letzten Staffel gewohnt – ihren ganz eigenen Touch gegeben. Mein Highlight des Abends war überraschender Weise Daniel Wirtz, der aus “Du hast mein Herz gebrochen” eine rockige Version schaffte, bei der einfach Stimmung aufkommt. (Zum Clip.)

Daniel Wirtz in der ersten Folge des Tauschkonzerts auf VOX

Hartmut Engler wiederum griff den Titel “Blau im Blau” auf, den ich bisher nicht kannte. Daraus wurde ein Titel, der ganz klar hätte auch aus dem PUR-Repertoir kommen können. Ganz typisch Hartmut Engler gab es zu dem Auftritt eine Einleitung – anders kennt man es auch von Konzerten nicht. Hartmut Engler singt Texte mit Geschichte und dabei oft mit Tiefgang. (Zum Clips.)

Hartmut Engler von PUR in der 1. Folge des Tauschkonzerts auf VOX

Christina Stürmer hat die Bühne in ihrem eigenen Stil mit “Pendel” gerockt und mich daran erinnert, dass ich unbedingt wieder mehr Musik von ihr hören muss.

Christina Stürmer in der 1. Folge des Tauschkonzerts auf VOX.

Eher schwach fand ich Xavier Naidoo – aber ich mag auch seine Musik nicht so – und auch die Prinzen wirkten irgendwie etwas “lasch”. Mal sehen, wie es in den anderen Folgen wird.

Mehr Infos, Fotos und Clips findest ihr direkt bei VOX.

The House of Hades

Buch: The House of HadesHazel stands at a crossroads. She and the remaining crew of the Argo II could return home with the Athena Parthenos statue and try to stop Camp Half-Blood and Camp Jupiter from going to war. Or they could continue their quest to find the House of Hades, where they might be able to open the Doors of Death, rescue their friends Percy and Annabeth from Tartarus, and prevent monsters from being reincarnated in the mortal world. Whichever road they decide to take, they have to hurry, because time is running out. Gaea, the bloodthirsty Earth Mother, has set date of August 1 for her rise to power.

Annabeth and Percy are overwhelmed. How will the two of them make it through Tartarus? Starving, thirsty, and in pain, they are barely able to stumble on in the dark and poisonous landscape that holds new horrors at every turn. They have no way of locating the Doors of Death. Even if they did, a legion of Gaea’s strongest monsters guards the Doors on the Tartarus side. Annabeth and Percy can’t exactly launch a frontal assault.

Despite the terrible odds, Hazel, Annabeth, Percy, and the other demigods of the prophecy know that there is only one choice: to attempt the impossible. Not just for themselves, but for everyone they love. Even though love can be the riskiest choice of all.

Join the demigods as they face their biggest challenges yet in The House of Hades, the hairraising penultimate book in the best-selling Heroes of Olympus series.

***

Zur Story:

Die Aufgabe von Annabeth, die verlorene Statue von Athena zu finden und zu bergen, ist geglückt. Doch zu welchem Preis? Das Team der Argo II konnte zwar die Statue retten, jedoch nicht verhindern, dass Annabeth und Percy gemeinsam in einen tiefen Abgrund – direkt in die Finsternis von Tartarus – stürzten. Mit letzten Kräften ringt Percy Nico di Angelo – Sohn des Hades – das Versprechen ab, die Gruppe zu den Toren des Todes im alten Tempel von Hades zu führen.

Nico gehört eigentlich nicht zu den 7 Helden des Quests. Er war in Gefangenschaft geraten, als er die Tore des Todes ausfindig machen wollte und musste zunächst gerettet werden. Er fühlt sich also nicht ganz zugehörig zur Gruppe – und war auch schon vorher immer eher distanziert. Doch ob Teil der Prophezeiung oder nicht, das Team ist auf seine Hilfe angewiesen. Auf der gemeinsamen Reise wird Nico schmerzlich lernen müssen, sich seinen Ängsten zu stellen und Vertrauen in seine neuen Freunde zu legen – nicht nur in seine Schwester Hazel.

Eindrücke:

Im Gegensatz zu den vorherigen Büchern der Serie hatte ich mir hier zuerst das Hörbuch bei Audible geladen. Aufgrund des Abos waren gerade Punkte frei. Allerdings merkte ich schnell, dass ich es nochmal richtig lesen müsste, da ich Geschichten beim Lesen intensiver erlebe, als wenn ich sie nur höre. Noch dazu trugen regelmäßige Unterbrechungen nicht wirklich dazu bei, dass ich die Zusammenhänge gut behielt.

Erzähler in diesem Band sind Hazel, Piper, Leo, Frank, Jason und Percy und Annabeth. Wie bereits in den vorherigen Bänden wird jedes Kapitel aus einer Perspektive erzählt. Der Name der Erzählperspektive ist dabei auch Titel des Kapitels. Es gibt nun also nicht nur zwei völlig getrennte Erzählstränge (Das Team auf der Argo II und Annabeth/Percy in Tartarus), sondern auch dort wechseln die Perspektiven um die Geschichte eindrucksvoll zu weben.

Mit der Zeit habe ich mich an die wechselnen Perspektiven, über die ich mich in den letzten Rezensionen etwas beschwert hatte, gewöhnt. Man beginnt einfach sich mit allen Helden ein wenig zu identifizieren und wächst mit ihnen. Darüber hinaus werden ein paar Hintergründe über Nico di Angelo aufgedeckt. Er spielte bereits in der ersten Percy-Jackson-Reihe eine Nebenrolle. Die neuen Informationen helfen jedoch, auch seine Rolle in der alten Serie in einem neuen Licht zu sehen.

Alles in allem habe ich den Band recht zügig gelesen – auch wenn ich manchmal “Hänger” hatte, da ich ja den Rahmen und den Ausgang vom Hörbuch bereits kannte. Wer begonnen hatte, die Reihe zu lesen, sollte nun in keinem Fall abbrechen. ;)

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20 Seiwale tot an chilenischer Küste

Walstrandungen sind immer irgendwie tragisch. Gerade bei großen Walen ist es fast unfassbar, wie es kommt, dass diese großen, majestätischen Riesen plötzlich an Land auflaufen, wo sie – erstickt durch ihr eigenes Körpergewicht – elendig verenden.

Solche einzelnen Strandungen tauchen immer wieder auf. Noch dramatischer ist es, wenn eine ganze Gruppe von Walen strandet. Oft sind es kleinere Arten, die in “Schulen” (Gruppen) leben und wo oft die ganze Gruppe strandet. Ob es daran liegt, dass sie versuchen, einander zu helfen, ist bisher nicht so richtig klar.

Walstrandung

Seiwale strandeten in Chile im Golf von Penas

Ungewöhnlich ist jedoch die Ende April gesichtete Strandung in einem Fjord Chile im Golf von Penas. Dort stieß eine Gruppe von Wissenschaftlern auf über 20 tote Sei Wale, die dort gestrandet waren.

Der genaue Ort der Strandung wird in den Nachrichten nicht erwähnt, doch ein Blick auf die Karte zeigt, dass die Küste hier sehr zerklüftet ist.

Die Gruppe von Wissenschaftlern befand sich unter der Leitung der deutschen Biologin Vreni Haussermann. Sie berichtet:

“They were everywhere, none were injured, so we thought they suffered from a red tide or a virus. […] I think they were swept away by the currents. […] In my 15 years in the area I never saw something like that.”
– Vreni Haussermann

Unklar ist also bisher, woran die Tiere konkret gestorben sind. Ob die Strandung die Todesursache war, oder die leblosen Körper nach dem Tod an Land gespühlt wurden, ist ebenso unklar, wie der Zeitpunkt des Todes.

Walstrandung in Chile

Die Bilder sind deswegen jedoch nicht weniger tragisch. Um weitere Bilder zu sehen, schaut am besten in die nachfolgend verlinkten Quellen.

Fast alle Beiträge weisen übrigens auf eine in der Nähe gelegene Militärbasis hin. In wie weit diese womöglich etwas mit dem Tod der Tiere zu tun haben könnte, bleibt wohl vorerst unserer Fantasie überlassen.

Über Seiwale

Seiwale gehören seit 1996 zu den gefährdeten Arten und dürfen nicht gejagt werden. [1] Sie gehören mit bis zu 38 km/h zu den schnellsten unter den großen Walen. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Länge von bis zu 16 Metern. [2]

1) The IUCN Red List of Threatened Species – Balaenoptera borealis
2) “Wale und Delphine”; Jahr-Verlag GmbH & Co.

Ausmalbilder für Kinder

Der große Tag der Neueröffnung rückt immer näher. Bald ist es soweit und die “Kleine Schänke” öffnet ihre Türen wieder für ihre Gäste. In der letzten Woche hatte ich noch die Speisekarte layoutet und als PDF für den Druck vorbereitet. Doch eine Sache fehlte noch: Für die kleinen Gäste sollte es natürlich auch etwas zum Ausmalen geben.

Im ersten Schritt hatte ich einfach mein Farm-Bild von 2013 aufgegriffen, die Farben entfernt und es so zu einem Ausmalbild umfunktioniert. Ein Probedruck zeigte jedoch schnell: Für kleinere Kinder funktioniert das nicht wirklich, denn das Bild ist dafür zu kleinteilig.

Ausmalbild: Auf der Farm

Ich stöberte noch ein wenig in meinen alten Dateien, doch ich musste einsehen, dass es nichts gab, was ich einfach so “out-of-the-box” hätte verwenden können. Entweder war es nur eine einzelne Figur, oder eben wieder zu kleinteilig – oder auch einfach schon in der Ausgangsform zu klein für einen sauberen Druck auf A4.

Kurzer Hand griff ich also gestern noch zum Stift und setzte ein neues Bild auf. Ich zoomte bei der Vorzeichnung extra heraus, um sicher zu stellen, dass es in jedem Fall großflächig bleiben würde. Da mir Cartoon-Häschen momentan am leichtesten fallen und Ostern ohnehin vor der Tür steht, zeichnete ich entsprechend ein Ostermotiv.

Ausmalbild: Ostern

Da ich das Motiv neu aufsetzte, konnte ich es gleich bewusst so aufsetzen, dass das Logo gut Platz darin finden würde. Der Hase guckt also nicht zufällig zum Logo. Auch merke ich, dass hier fette Outlines noch einmal stark zur Vereinfachung des Motivs beitragen und hoffentlich so das Ausmalen erleichtern.

Ostern ist natürlich nur temporär und so werde ich mir wohl zeitnah etwas Neues einfallen lassen müssen, damit es auch nach Ostern ein passendes Ausmalbild für die kleinen Gäste gibt.

Mehr zur Kleinen Schänke